Prentis, Labs

Prentis Labs: 100 Millionen Dollar für KI-Büroassistenten

Veröffentlicht am: 25.07.2026 um 07:22 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Das junge KI-Labor Prentis sichert sich 100 Millionen Dollar und überzeugt mit günstiger Büroautomatisierung.

KI-Startup Prentis: 100 Mio. Dollar Finanzierung mit LinkedIn-Prominenz
Holografische Datenvisualisierungen in einem modernen Büro, die künstliche Intelligenz und Büroautomatisierung darstellen. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Ein junges KI-Labor aus den USA verhandelt über eine Finanzspritze von 100 Millionen Dollar. Das Besondere: Die Gründer kommen von LinkedIn und Zynga.

Erst im April 2026 gestartet, steht Prentis nun kurz vor dem Durchbruch. Das Unternehmen entwickelt sogenannte „Computer-Use-Modelle“ – Künstliche Intelligenz, die lästige Büroarbeit erledigt. Von der Bearbeitung von Versicherungsansprüchen bis zur Abwicklung von Zollrückerstattungen: Die Software soll all das übernehmen, was bisher Menschen vor dem Bildschirm erledigen mussten.

Hive-32B: Die Geheimwaffe aus dem Labor

Im Zentrum der Technologie steht das Modell Hive-32B. Laut internen Tests soll es die Konkurrenz alt aussehen lassen. Die Entwickler behaupten, ihr System schlage Branchengrößen wie GPT-5.4 und Claude Opus 4.6 in speziellen Benchmarks – und das zu einem Bruchteil der Kosten. Konkret: Die KI erledigt Aufgaben zehnmal günstiger als die Wettbewerber.

Das klingt ambitioniert. Doch die ersten Kunden scheinen zu überzeugen. Bereits jetzt hat Prentis Verträge über 50 Millionen Dollar mit Unternehmen aus dem Gesundheitswesen und der Fertigungsindustrie abgeschlossen.

Ein Geschäftsmodell auf Erfolgsbasis

Anzeige

Während Startups wie Prentis die Automatisierung von Geschäftsprozessen vorantreiben, müssen Unternehmen die rechtlichen Rahmenbedingungen im Blick behalten. Dieser kostenlose Umsetzungsleitfaden bietet Ihnen einen kompakten Überblick über alle Anforderungen, Pflichten und Fristen der EU-KI-Verordnung. EU AI Act in 5 Schritten verstehen

Anders als klassische Softwarelizenzierungen verlangt Prentis eine Gebühr von 20 Prozent der eingesparten Kosten. Wer also durch die KI 100.000 Euro spart, zahlt 20.000 Euro an das Startup. Das Modell ist riskant – aber auch verlockend für Kunden.

Die Prognosen sind ehrgeizig: Bis zum dritten Quartal 2026 peilt das Unternehmen eine annualisierte Umsatzrate von 75 Millionen Dollar an. Ob das gelingt, hängt maßgeblich davon ab, wie viel Geld die Kunden tatsächlich einsparen.

Schwergewichtige Konkurrenz und prominente Unterstützung

Der Markt für KI-Agenten ist hart umkämpft. Prentis tritt gegen OpenAI, Anthropic, Microsoft und Thinking Machines Lab an. Kein leichter Stand für ein Startup, das gerade einmal drei Monate alt ist.

Anzeige

Der Einsatz neuer KI-Systeme in Unternehmen erfordert nicht nur technische Innovation, sondern auch eine klare Strategie für Compliance und Risikomanagement. Erfahren Sie in diesem kostenlosen Report, welche KI-Systeme als Hochrisiko gelten und was Verantwortliche jetzt konkret tun müssen. Kostenlosen Umsetzungsleitfaden zum EU AI Act sichern

Doch die Gründer bringen Schlagkraft mit: Ritankar Das hat sich mit Reid Hoffman (LinkedIn-Mitgründer) und Marc Pincus (Zynga-Mitgründer) verbündet. Das Trio hat bereits bewiesen, dass es Plattformen skalieren kann.

Das Team wächst rasant: Über 25 Spezialisten arbeiten inzwischen für Prentis. Sie kommen von Google DeepMind, Meta, OpenAI, Alibaba und Tencent – ein Who-is-Who der globalen KI-Elite. Die Frage ist nur: Reicht das, um gegen die ganz Großen zu bestehen?

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

de | wissenschaft | 69866092 |