PrintGuardian: Kyocera schützt Drucker vor Cyberangriffen
Veröffentlicht am: 29.07.2026 um 22:32 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der japanische Bürotechnik-Hersteller Kyocera schützt ab sofort vernetzte Multifunktionsgeräte vor Cyberangriffen. Der neue Dienst PrintGuardian überwacht kontinuierlich die Sicherheit der Geräte und schließt eine wachsende Lücke in der Unternehmens-IT.
Sicherheitsrisiko Drucker im Visier
PrintGuardian ist ein Managed-Security-Service, der speziell für Kyoceras Multifunktionsdrucker (MFPs) entwickelt wurde. Die Lösung wurde am 28. Juli 2026 vorgestellt und adressiert eine konkrete Warnung des britischen National Cyber Security Centre (NCSC). Die Behörde hatte vernetzte Bürogeräte als potenzielle Einfallstore für Hacker identifiziert.
Der Dienst integriert sich nahtlos in bestehende Sicherheitsinfrastrukturen wie SIEM (Security Information and Event Management), SOC (Security Operations Center) und SOAR (Security Orchestration, Automation and Response). So sollen Schwachstellen in Firmware und Konfiguration erkannt werden, bevor Angreifer sie ausnutzen können.
Langlebige Hardware als Verkaufsargument
Parallel zur Sicherheitsoffensive setzt Kyocera auf die bewährte Zuverlässigkeit seiner TASKalfa- und ECOSYS-Serien. Unabhängige Tests von Buyers Lab bescheinigten den Geräten eine Fehlerquote von unter einem Prozent bei Papierstaus. Die mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (MTBF) liegt bei über 100.000 Seiten.
Während Kyocera hardwareseitig Sicherheitslücken schließt, müssen Unternehmen ihre gesamte IT-Infrastruktur gegen immer komplexere Angriffe wappnen. Dieses kostenlose E-Book zeigt Unternehmern und IT-Verantwortlichen, wie sie Sicherheitslücken effizient schließen und aktuelle gesetzliche Anforderungen erfüllen. IT-Sicherheit stärken ohne teure Investitionen
Die Keramik- und amorphen Siliziumtrommeln der Geräte sind für bis zu 4,8 Millionen Drucke ausgelegt. In der Praxis erreichen die Maschinen bei regelmäßiger Wartung eine Lebensdauer von fünf bis zehn Jahren. Die Betriebskosten für Schwarzweißdrucke liegen bei rund 1,3 Cent pro Seite.
Wartungsintervalle und Verschleißteile
Fachleute empfehlen eine professionelle Wartung alle drei bis sechs Monate. Typische Anzeichen für nötige Servicearbeiten sind nachlassende Druckqualität wie Streifen oder verblasste Ausdrucke sowie häufige Papierstaus durch abgenutzte Rollen.
Da vernetzte Bürogeräte zunehmend ins Visier von Hackern geraten, ist eine proaktive Absicherung der gesamten Firmen-IT heute unerlässlich. Erfahren Sie in diesem kostenlosen Report, welche neuen Cyberrisiken und rechtlichen Pflichten auf Ihr Unternehmen zukommen. Kostenlosen Cyber-Security-Report jetzt herunterladen
Ein Standard-Wartungsset für Hochleistungsdrucker umfasst die Fixiereinheit, die Transferwalze und die Einzugsrollen. Diese Komponenten müssen in der Regel alle 100.000 bis 200.000 Seiten ausgetauscht werden. Experten raten zum Einsatz von Originalteilen und weisen darauf hin, dass die Wartungszähler nach dem Austausch zurückgesetzt werden müssen.
Weltweite Nachfrage bleibt hoch
Die anhaltende Bedeutung der Kyocera-Systeme zeigt sich in aktuellen Beschaffungsvorgängen. Erst am 28. Juli 2026 verzeichneten chinesische Regierungsausschreibungen die Bestellung von Hochkapazitätstonern für Kyocera-Geräte.
Auf dem freien Markt sind verschiedene wiederaufbereitete und originale Tonerkartuschen für die TASKalfa-Serie erhältlich. So kosten TK-8306-Kartuschen für die Modelle 3050ci und 3550ci umgerechnet rund 140 Euro. TK-856-Toner in Cyan für ältere TASKalfa-400ci-Geräte liefern etwa 18.000 Seiten. Neuere Modelle wie die PA2600CX-Serie nutzen TK-5454C-Kartuschen mit einer Reichweite von rund 3.200 Seiten.
Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.
