Rektusdiastase: 60% der Frauen sind 6 Wochen nach Geburt betroffen
Veröffentlicht am: 19.07.2026 um 19:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Rumpftraining ist der neue Fitness-Hype. Doch Pilates ist nicht mehr gleich Pilates.
Klassisches Matten-Training bekommt Konkurrenz. Wand-Pilates, Reformer-Kurse und spezialisierte Programme für bestimmte Zielgruppen erobern die Studios. Die Methoden werden vielfältiger, die Anwendungsbereiche breiter.
Wand als Trainingspartner
Besonders Wand-Pilates erlebt einen Boom. Die Wand dient als Widerstand und Orientierungshilfe. Übungen wie der „Wall Roll Down“, die Wandbrücke oder Kniebeugen mit dem Pilates-Ball verbessern die Körperausrichtung und schonen die Gelenke.
Entscheidend ist die langsame Ausführung. Experten betonen: Nur wer auf eine neutrale Wirbelsäulenstellung achtet, erzielt echte Fortschritte.
Parallel dazu wächst das gerätegestützte Reformer-Training. In Chemnitz bietet ein Studio tägliche Kurse an – eine Einheit kostet rund 30 Euro. Auch digital tut sich was: Sarah Harrison veröffentlichte Mitte Juli 2026 ihr Programm „ROCK YOUR BLOCKS“. Es kombiniert Yoga, Pilates und Sculpt-Übungen mit speziellen Hilfsmitteln für Balance und Stabilität.
Wenn der Bauch nicht mehr hält
Pilates hat aber auch eine medizinische Seite. Ein zentrales Thema: die Rektusdiastase – das Auseinanderweichen der geraden Bauchmuskeln nach einer Schwangerschaft.
60% der Frauen sind sechs Wochen nach der Geburt von Rektusdiastase betroffen – klassische Crunches und Planks können den Zustand verschlimmern. In diesem kostenlosen Leitfaden erfahren Sie drei sichere Übungen, die Ihre Bauchmuskeln schonend kräftigen. Jetzt kostenlosen Übungsleitfaden anfordern
Die Zahlen einer Fachpublikation für werdende Eltern vom Juli 2026 sind deutlich: Sechs Wochen nach der Entbindung sind rund 60 Prozent der Frauen betroffen. Nach sechs Monaten liegt der Anteil bei 45 Prozent, nach einem Jahr noch bei 32 Prozent.
Schuld ist unter anderem das Hormon Relaxin, das das Gewebe lockert. Experten warnen: Klassische Übungen wie Crunches, Sit-Ups oder Planks erhöhen den Druck auf die Bauchwand zu stark. Besser: Physiotherapie und angepasstes Pilates.
Krafttraining gegen das Altern
Für Menschen ab 40 oder 50 wird Krafttraining zur Prävention. Eine Oberärztin des Inselspitals Bern empfiehlt mindestens eine Einheit pro Woche zum Muskelerhalt – und zwei Einheiten für den gezielten Aufbau.
Eine Studie der University of Exeter aus 2025 untermauert das. 72 Frauen zwischen 40 und 60 Jahren trainierten zwölf Wochen lang mit der Pvolve-Methode – vier Einheiten pro Woche, jeweils 30 bis 35 Minuten. Das Ergebnis: Die Hüftfunktion verbesserte sich um 19 Prozent, die Flexibilität um 21 Prozent, das dynamische Gleichgewicht um 10 Prozent.
BGH stärkt Verbraucherrechte
Auch sechs Monate nach der Geburt haben noch 45% der Frauen eine Rektusdiastase. Ohne gezielte Übungen kann die Lücke bestehen bleiben. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wann Physiotherapie sinnvoll ist und welche Ernährung die Regeneration unterstützt. Rektusdiastase-Leitfaden jetzt sichern
Auch juristisch tut sich was in der Fitnessbranche. Der Bundesgerichtshof entschied am 18. Juli 2026: Fitnessstudios dürfen auf der Kündigungsseite keine Hinweise auf Vertragspausen mehr platzieren. Die Seite muss sich ausschließlich auf die Kündigung beschränken.
Das Urteil hebt ein vorheriges Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf auf. Für Verbraucher bedeutet das: mehr Klarheit beim Ausstieg aus dem Fitnessvertrag.
Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.
