RTX, Versteckter

RTX 50-Serie: Versteckter Sensor zeigt bis zu 107 Grad Celsius

Veröffentlicht: 11.07.2026 um 22:33 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Freigeschalteter HotSpot-Sensor in RTX-50-Karten misst bis zu 107 Grad. Experten vermuten mangelhaften thermischen Kontakt als Ursache.

NVIDIA RTX 50: Versteckter Sensor zeigt extreme Hitze an
Nahaufnahme einer futuristischen NVIDIA GeForce RTX 50 Serie Grafikkarte mit glühendem rotem Hotspot, der hohe Temperatur anzeigt. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Hardware-Experten haben einen bislang blockierten Temperatursensor in NVIDIAs neuer Grafikkartengeneration freigeschaltet – mit brisanten Ergebnissen.

Am heutigen Samstag gelang es Enthusiasten und Diagnose-Spezialisten, die Software-Sperren eines versteckten „HotSpot"-Temperatursensors in NVIDIAs GeForce RTX 50-Serie zu umgehen. Die Entdeckung widerlegt die bisherige Annahme, der Sensor sei aus der Hardware entfernt worden. Tatsächlich wurde er lediglich auf Software-Ebene blockiert.

Temperaturunterschiede von bis zu 40 Grad

Erste Tests des brasilianischen Hardware-Experten Paulo Gomes offenbaren alarmierende Werte. Auf einem RTX 5070 Ti maß der freigeschaltete HotSpot-Sensor Temperaturen von bis zu 107 Grad Celsius – während die Standard-GPU-Temperatur bei konventioneller Auslesung bei moderaten 67 bis 68 Grad blieb.

Die Diskrepanz hat konkrete Folgen: Die hohen HotSpot-Werte lösen offenbar Thermal Throttling aus, bei dem die Grafikkarte ihre Leistung automatisch drosselt, um Schäden zu vermeiden. Als Ursache vermuten Experten mangelhaften thermischen Kontakt – in mehreren Fällen war das Werks-Wärmeleitpaste teilweise ausgetrocknet. Nach dem Austausch der Paste sank die HotSpot-Temperatur auf rund 100 Grad.

NVIDIA hat sich zu den Vorfällen bislang nicht offiziell geäußert.

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Spiele-Editionen auf der BilibiliWorld 2026

Parallel dazu präsentierte NVIDIA China auf der BilibiliWorld 2026 in Shanghai mehrere spielthematisierte Versionen der RTX 5080. In Zusammenarbeit mit acht Partnern – darunter ASUS, GIGABYTE, MSI und Colorful – entstanden acht verschiedene Design-Varianten.

Die limitierten Editionen zieren Motive aus Titeln wie Arknights: Endfield, Wuthering Waves, Neverness to Everness und City of Silver. Der Preis liegt bei umgerechnet rund 1.140 Euro. Technisch bleiben die Karten identisch zur Standard-RTX 5080 – geändert wurden lediglich Gehäuse und Branding.

Sammelkarten und Gerüchte um RTX 5090 SE

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NVIDIA erweitert zudem sein Marken-Portfolio mit den „GeForce Trading Cards Series 1". Die im Juli angekündigte Sammlung umfasst 14 physische Karten, die Meilensteine der Firmengeschichte abbilden – vom NV1 über die GeForce 256 bis zur RTX 2080 Ti Cyberpunk 2077 Edition. Die Verteilung erfolgt über Gewinnspiele und Events wie die QuakeCon 2026 und die Gamescom 2026.

Im High-End-Segment brodelt derweil die Gerüchteküche: Brancheninsidern zufolge plant NVIDIA eine GeForce RTX 5090 SE, die die Lücke zwischen RTX 5080 und Flaggschiff RTX 5090 schließen soll. Das Modell würde demnach auf einem abgespeckten GB202-Chip mit 14.080 CUDA-Kernen und einer Leistungsaufnahme von 500 Watt basieren. Spekuliert wird über einen Preis von rund 1.350 Euro und 32 GB GDDR7-Speicher. Offizielle Bestätigungen stehen aus.

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