RTX 5090 Infinity: Gigabyte rüstet mit 32 GB und Holz-Design auf
28.05.2026 - 08:17:27 | boerse-global.deDas geht aus aktuellen Produktregistrierungen hervor, die zwischen dem 26. und 28. Mai 2026 in der Datenbank der Eurasischen Wirtschaftskommission (EEC) sowie in russischen Regulierungslisten auftauchten. Die Einträge deuten auf eine deutliche Ausweitung der Aorus Infinity-Produktlinie hin.
Holzoptik statt Kunststoff: Das besondere Design
Im Zentrum der Leaks steht eine spezifische Modellnummer: GV-N5080AORUSIF WD-16GD. Sie verweist auf eine NVIDIA RTX 5080 Aorus Infinity Wood Edition. Branchenbeobachter wie der Leaker Richard Huynh gehen davon aus, dass der Kühler mit einem Furnier oder einer Hydro-Dip-Optik arbeitet – echtes Holz sei unwahrscheinlich.
Die „Infinity“-Serie von Gigabyte steht traditionell für Premium-Produkte mit werkseitigem Übertakten und speziellen Kühllösungen. Konkrete Preise oder Termine nannten die Einträge nicht. Branchenkenner rechnen jedoch mit einer offiziellen Vorstellung auf der Computex 2026.
Fünf neue Modelle in der Pipeline
Die Registrierungen vom 26. Mai 2026 umfassen gleich mehrere Modelle:
- RTX 5080 Infinity
- RTX 5070 Ti Infinity
- RTX 5070 Infinity
- RTX 5060 Ti Infinity (mit 8 GB und 16 GB Variante)
- RTX 5060 Infinity
Analysten vermuten, dass die 5070er- und 5060er-Modelle erstmals mit Metall-Kühlern ausgestattet sein könnten. Das wäre eine deutliche Aufwertung gegenüber den bisherigen Kunststoff-Varianten.
Flaggschiff mit 32 GB und Jubiläums-Gold
Für das Spitzenmodell RTX 5090 Infinity zeichnen sich beeindruckende Spezifikationen ab: 32 GB GDDR7-Speicher, ein 512-Bit-Interface und ein werksseitig übertakteter Boost-Takt von 2730 MHz – das sind rund 13 Prozent über dem Referenzwert. Als Kühlsystem kommt der Windforce Hyperburst zum Einsatz, der mit einem runden Design und einem versteckten dritten Lüfter arbeitet.
Zum 40. Firmenjubiläum startete Gigabyte in Taiwan eine besondere Aktion: Wer zwischen dem 25. Mai und 7. Juni 2026 eine RTX 5090 Infinity Anniversary Edition für umgerechnet rund 5.254 Euro (NT$165.000) kauft, erhält ein Gramm Feingold (999er) dazu.
NVIDIA treibt Software-Entwicklung voran
Parallel zu den Hardware-Leaks gibt es Neuigkeiten aus dem Software-Bereich. Am 26. Mai 2026 veröffentlichte NVIDIA den WHQL-Treiber Version 610.47. Er leitet das Ende der alten NVIDIA-Systemsteuerung ein. Das Legacy-Panel bleibt zwar als separates Programm im Microsoft Store verfügbar, erhält aber keine Updates mehr.
Der neue Treiber bringt Optimierungen für Spiele wie 007 First Light, F1 25 und Lego Batman. Noch spannender: Eine Analyse des Treibers vom 27. Mai enthüllte erste Profile für DLSS 5 Neural Rendering (DLSS-NR). Die Technologie wird für Herbst 2026 erwartet und setzt vermutlich eine RTX-50er-Grafikkarte voraus.
Lieferketten-Sorgen bei KI-Chips
Während Gigabyte sein Angebot für Endkunden ausbaut, zeichnen sich bei NVIDIAs Enterprise- und KI-Hardware Verzögerungen ab. Der Start des „Rubin CPX“ Inference-GPUs, ursprünglich für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartet, gilt nun als unsicher. Offenbar sind Bestellungen für notwendige Substrate und Speicher ausgeblieben. Branchenkenner vermuten, dass NVIDIA nach einer großen Lizenzvereinbarung mit der Groq LPU-Technologie den Fokus verschiebt.
Während die Hardware-Entwicklung rasant voranschreitet, verschärfen sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz von KI-Systemen in Unternehmen. Dieser kostenlose Umsetzungsleitfaden bietet Ihnen einen kompakten Überblick über alle Anforderungen, Pflichten und Fristen des neuen EU AI Acts. EU AI Act in 5 Schritten verstehen
Andere Partner wie INNO3D treiben derweil Blackwell-basierte Enterprise-Lösungen voran. Details zu einem neuen 4U-Server-Format mit acht RTX Pro 6000 Blackwell GPUs und Intel-Xeon-Prozessoren der sechsten Generation wurden am 26. Mai bekannt. Die Systeme zielen auf High-Performance-Computing und KI-Training ab.
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