RTX 5090: Rabatte bis 72 Prozent zum Memorial-Day-Wochenende
25.05.2026 - 23:30:21 | boerse-global.deZum Memorial-Day-Wochenende locken Hersteller mit Rabatten von bis zu 72 Prozent – besonders Systeme mit Nvidias RTX-5090-Grafikkarten sind betroffen.
Die jährliche Rabattschlacht zum US-amerikanischen Memorial Day hat auch den deutschsprachigen Markt für Hochleistungsrechner erfasst. HP und Wettbewerber senken die Preise für Flaggschiff-Systeme mit Nvidias neuer RTX-50-Serie und Intels Core-Ultra-Prozessoren teils drastisch. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Neue Produktlinien wie das HyperX Omen 15 rollen an – und die Branche buhlt um Kunden, die auf KI-taugliche Desktops und Laptops setzen.
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Massive Rabatte auf Desktops und Notebooks
HP hat zum 25. Mai 2026 seinen Memorial-Day-Verkauf gestartet. Besonders das Omen 45L Desktop steht im Fokus. Eine Konfiguration mit Intel Core Ultra 7 265K und Nvidia GeForce RTX 5090, deren UVP bei 5.060 Euro liegt, ist mit Aktionscodes für rund 3.795 Euro zu haben – ein Rabatt von 25 Prozent, also rund 1.265 Euro Ersparnis.
Noch höherwertige Modelle werden auf Drittplattformen verbilligt. Eine Omen-45L-Variante mit Intel Core Ultra 9 285K und 64 GB DDR5-RAM war bei Amazon für 5.399 Euro gelistet – zehn Prozent unter dem Normalpreis. Die Verfügbarkeit bleibt jedoch angespannt: Händler melden niedrige Lagerbestände für die am stärksten reduzierten Geräte.
Auch bei Notebooks gibt es deutliche Preisnachlässe. Das HP Omen Max 16 mit Core Ultra 9 275HX und RTX 5080 fiel von 3.800 auf 2.700 Euro – ein Minus von fast 29 Prozent. Wer auf Produktivität und KI-Aufgaben setzt, bekommt den HP OmniDesk Desktop AI PC mit 41 Prozent Rabatt für rund 800 Euro. Kostenloser Versand soll die Kauflaune zusätzlich anheizen.
Neue Omen-Serie mit Panther-Lake-Prozessoren
Parallel zu den Rabattaktionen hat HP Details zur neuen HyperX Omen 15 veröffentlicht. Das 15,3-Zoll-Gerät positioniert sich zwischen dem Omen 16 und dem kompakteren Omen Transcend 14. Es bietet Intel Panther Lake (Core Ultra 7 356H oder Ultra 9 386H) oder alternativ AMDs Ryzen 7 8745HX.
Die Display-Optionen setzen auf hohe Bildraten: Ein 2,5K-IPS-Panel mit 180 Hertz und 500 Nits Helligkeit ist Basis. Die Premium-Version kommt mit einem 2,8K-OLED-Display, 120 Hertz und bis zu 1.100 Nits Spitzenhelligkeit. Maximal 32 GB DDR5-5600-RAM und eine Nvidia RTX 5070 mit 8 GB GDDR7-Speicher sind an Bord.
Die Auslieferung erfolgt gestaffelt: Die High-End-Modelle mit Core Ultra 9 sollen zwischen dem 27. Mai und 1. Juni 2026 verschickt werden. Die Core-Ultra-7- und Ryzen-7-Varianten folgen erst am 3. Juli 2026. Das Modell ist zunächst nur für den nordamerikanischen Markt vorgesehen – internationale Versionen mit abweichenden Displays und Akkus wurden jedoch bereits gesichtet.
KĂĽhlungs-Innovationen bei Komplettsystemen
Die gesamte Branche setzt verstärkt auf bessere Wärmeableitung. Tests des Maingear MG-1 MK.II vom 24. Mai 2026 zeigen einen Trend zu größeren Gehäusen, die die Abwärme aktueller Komponenten besser beherrschen. Das System nutzt einen oben montierten Flüssigkeitskühler und drei 140-mm-Lüfter. Im Leerlauf werden nur 34 Grad erreicht – fünf Grad weniger als beim Vorgänger. Unter Volllast bleiben es rund 40 Grad bei etwa 55 Dezibel.
Eine SchlĂĽsselinnovation ist das MG-RC-Motherboard mit rĂĽckseitigen AnschlĂĽssen. Die Kabel werden auf die RĂĽckseite der Platine verlegt, was die Luftzirkulation verbessert und die Wartung erleichtert. Die Preise fĂĽr die Maingear-Reihe beginnen bei 1.999 Euro fĂĽr Einstiegsmodelle mit RTX 5060 Ti und reichen bis zu 7.199 Euro fĂĽr Top-Builds mit AMD Ryzen 9 950X3D2 und RTX 5090.
Auch andere Hersteller nutzen die Rabattphase für Preisanpassungen. Der Corsair Vengeance i8300 mit Core Ultra 9 285K und 64 TB SSD-Speicher wurde um fünf Prozent reduziert. Das Gigabyte Aorus Supreme 5 mit AMD Ryzen 7 9800X3D und Gen5-NVMe-SSD verbilligte sich um rund 600 Euro. Die Botschaft ist klar: Während die RTX 5090 die Leistungskrone trägt, konkurrieren die Hersteller zunehmend über sekundäre Spezifikationen wie Speichervolumen und Netzteileffizienz.
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Markt im Wandel: KI-PCs und regionale Unterschiede
Die aktuelle Rabattwelle beschleunigt den Übergang zu sogenannten KI-PCs mit Blackwell-Architektur. Intels Panther Lake und AMDs Ryzen-9000-Serie werden durch die Preisnachlässe schneller im Massenmarkt verankert. Die Integration von Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4 in Systeme wie den Corsair Vengeance i8300 zeigt: 2026 wird zum Jahr der nächsten Konnektivitätsgeneration bei High-End-Geräten.
Die Produktlandschaft bleibt jedoch regional unterschiedlich. Während HP in Nordamerika auf das HyperX Omen 15 setzt, bereitet Asus für den chinesischen Markt ROG-Serien mit bis zu 128 GB RAM und 8 TB Speicher vor – ein Hinweis auf die logistischen Herausforderungen bei der globalen Verteilung begehrter Komponenten wie der RTX 5090.
Auch der professionelle Workstation-Markt folgt dem Trend. Das HP ZBook X G2i, das am 3. Juli 2026 in den USA erscheint, wird ebenfalls Panther-Lake-Technologie nutzen, kombiniert mit Nvidias RTX Pro Blackwell. Die Hardware-Innovationen, die derzeit fĂĽr Gamer rabattiert werden, dĂĽrften also im Sommer zum Standard fĂĽr mobile Profi-Workstations werden.
Ausblick: Lieferengpässe bleiben
Nach dem Memorial-Day-Wochenende richtet sich der Fokus auf die Erfüllung von Vorbestellungen und die Stabilisierung der Lagerbestände. Der 3. Juli 2026 zeichnet sich als entscheidender Termin ab: Dann sollen sowohl HPs Mittelklasse-Omen-Notebooks als auch die professionellen ZBook-Einheiten ausgeliefert werden.
Die aktuellen Rabatte machen Flaggschiff-Leistung zwar erschwinglicher. Doch die begrenzte Verfügbarkeit von RTX-5090-Systemen zeigt: Die Lieferketten für High-End-Chips bleiben auch Mitte 2026 angespannt. Ob die Hersteller ihre tiefen Rabatte auf traditionelle Desktops beibehalten oder ihre Strategie hin zu dedizierten neuronalen Prozessoren (NPUs) verschieben, wird maßgeblich vom Erfolg des „KI-PC“-Marketings abhängen. Bis zum nächsten großen Aktionsfenster im Spätsommer dürften die Preise nach dem Feiertagswochenende zunächst stabil bleiben.
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