Ryzen, AMD

Ryzen 200 und 100: AMD präsentiert elf neue Mobilprozessoren

Veröffentlicht: 10.07.2026 um 07:13 Uhr, Redaktion boerse-global.de

AMD stellt elf neue Mobilprozessoren vor und setzt auf Hawk-Point-Architektur für Mittelklasse-Notebooks.

AMD erweitert Notebook-Portfolio mit elf neuen Ryzen-APUs
Nahaufnahme eines stilisierten Computerchips mit leuchtend blauen und violetten Linien, die AMDs Hawk Point Mobilprozessor darstellen. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Am 2. Juni 2026 präsentierte das Unternehmen elf neue APUs der Baureihen Ryzen 200 und Ryzen 100 – ein klares Signal für den Kampf um Marktanteile im Notebook-Segment.

Die neuen Prozessoren basieren auf der Hawk-Point-Architektur und richten sich an OEM-Hersteller für den Einsatz in kommenden Laptops und Mini-PCs. Mit der geballten Vorstellung will AMD offenbar die Lücke im unteren und mittleren Preissegment schließen.

Sieben Neue in der Ryzen-200-Familie

Die Ryzen-200-Serie erhält sieben frische Modelle. Sie kombinieren Zen4- oder hybride Zen4/Zen4c-Kerne mit RDNA3-basierter integrierter Grafik – je nach Modell die Radeon 740M, 760M oder 780M.

Die neuen Prozessoren im Überblick:
- Ryzen 7 253
- Ryzen 7 249
- Ryzen 5 225
- Ryzen 5 224
- Ryzen 7 217
- Ryzen 5 216
- Ryzen 3 205

Besonders spannend: Der Einstiegs-Chip Ryzen 3 205 kommt auf sechs Kerne und acht Threads – und das mit einer ungewöhnlichen Mischung aus zwei Zen4- und vier Zen4c-Kernen. Das klingt nach einem echten Preiskracher für günstige Notebooks.

Rätselraten um die Ryzen-100-Serie

Anzeige

Moderne Hardware wie die neuen Ryzen-Prozessoren ist die ideale Basis für ein schnelles Betriebssystem, doch oft scheitert der Wechsel an künstlichen Hürden. In diesem Gratis-Report erfahren Sie, wie Sie Windows 11 auch ohne teure Hardware-Aufrüstung legal und sicher installieren können. Windows 11 ohne neue Hardware: In wenigen Minuten startklar

Vier weitere Modelle ergänzen die Ryzen-100-Reihe: Ryzen 9 180, Ryzen 7 165, Ryzen 7 155 und Ryzen 5 125. Doch hier liegt ein kleines Geheimnis in den technischen Daten.

Offiziell listet AMD diese Chips mit Zen3+-Architektur. Hardware-Experten haben jedoch genauer hingeschaut: Der 4-nm-Fertigungsprozess, die unterstützten Speichergeschwindigkeiten und die Bezeichnung der integrierten Grafik deuten eindeutig auf Zen4-Hawk-Point-Silizium hin. Offenbar hat AMD hier eine clevere Umbenennungsstrategie gefahren – neuere Technik unter altbekannter Bezeichnung.

Strategie für den Massenmarkt

Mit der leisen Einführung der elf neuen SKUs verlängert AMD den Lebenszyklus der Hawk-Point-Plattform deutlich. Die Kombination aus 4-nm-Technologie und RDNA3-Grafik in beiden Serien gibt den Herstellern eine breite Palette für Budget- und Mittelklasse-Notebooks an die Hand.

Anzeige

Ob Ihr zukünftiger PC offiziell kompatibel ist oder als veraltet gilt – ein Umstieg auf das aktuelle Windows 11 muss nicht kompliziert sein. IT-Experte Manfred Kratzl zeigt Ihnen einen legalen Weg auf, wie das Upgrade ohne Datenverlust und ohne technische Vorkenntnisse gelingt. Den legalen Trick für das Windows-11-Upgrade jetzt gratis entdecken

Während die Ryzen-200-Serie offen mit hybriden Zen4/Zen4c-Designs wirbt, zeigt das Ryzen-100-Rebranding eine klare Strategie: Neuere Zen4-Chips wandern in günstigere Produktsegmente – ein klassischer Schachzug, um in der Massenware Laptop möglichst viele Stückzahlen zu bewegen. Dort zählen vor allem integrierte Grafikleistung und Energieeffizienz.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

de | wissenschaft | 69735342 |