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Samsung Galaxy: 8 kritische Sicherheitslücken im August-Update

Veröffentlicht am: 04.09.2026 um 09:53 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Samsung aktualisiert Galaxy-Geräte mit acht kritischen Android-Fixes, verteilt neue Private Compute Services und baut den One-UI-9.0-Test aus.

Samsung verteilt Sicherheitsupdate und erweitert One-UI-Beta
Ein minimalistischer, moderner Serverraum mit polierten Betonböden und kühler Beleuchtung, der Sicherheit und technische Präzision symbolisiert. Illustration mit AI erstellt.

Samsung hat eine neue Version der sogenannten Private Compute Services für seine Galaxy-Smartphones und -Tablets bereitgestellt. Die Aktualisierung mit der Versionsnummer 962568596 wird im Rahmen des laufenden Rollouts von One UI 8.5 verteilt, das auf der Android-Version 16 QPR2 basiert. Nutzer können das Update über die Systemeinstellungen in den Google-Diensten unter der Rubrik der Systemdienste abrufen.

Obwohl Samsung kein offizielles Änderungsprotokoll für diese spezifische Komponente veröffentlicht hat, erfolgt der Schritt zeitnah zu umfassenden Systemaktualisierungen von Google.

Der Softwarekonzern hatte bereits Ende August im Rahmen seiner monatlichen System-Updates die Versionen B.29 und C.7 der Private Compute Services bereitgestellt. Diese Dienste sind für den Schutz sensibler Daten bei der Verarbeitung von Funktionen des maschinellen Lernens auf dem Gerät verantwortlich.

Umfangreiches Sicherheitspaket für zahlreiche Modellreihen

Zusätzlich zu der Aktualisierung der Systemdienste verteilt Samsung das reguläre Sicherheitsupdate für August 2026. Dieses Paket adressiert insgesamt acht als kritisch eingestufte Schwachstellen im Android-Betriebssystem sowie 18 herstellereigene Fehlerkorrekturen.

Zu den behobenen Sicherheitslücken zählen unter anderem die Kennungen CVE-2026-21064, die den Dienst Weaver betrifft, sowie CVE-2026-21073 im Bereich der Galaxy Themes. Berichte über eine aktive Ausnutzung dieser Schwachstellen liegen derzeit nicht vor.

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Die Verteilung des Sicherheitspatches umfasst ein breites Spektrum an Geräten. Neben den Flaggschiff-Reihen Galaxy S22 bis S26 sowie den faltbaren Modellen der Z-Fold- und Z-Flip-Serie erhalten auch zahlreiche Geräte der Mittelklasse das Update. Hierzu zählen die Modelle Galaxy A57, A56, A55 und A54 sowie die Varianten A26, A23 5G, A05s, A04 und A04e.

Auch die M-Serie und die robusten XCover-Geräte sowie verschiedene Tablet-Modelle sind Teil des Rollouts. In Südkorea wurde zudem eine spezifische Firmware (F776NKSS2AZH8) für das Galaxy Z Flip 8 registriert, deren internationale Veröffentlichung in Kürze erwartet wird.

Ausbau des Beta-Programms für One UI 9.0

Parallel zur Pflege der aktuellen Softwareversionen treibt Samsung die Entwicklung von One UI 9.0 auf Basis von Android 17 voran. Das entsprechende Beta-Programm wurde in den vergangenen Tagen auf weitere Regionen und Geräte ausgeweitet. In Indien, Südkorea und Großbritannien steht für die Galaxy S23-Serie ein rund 3,5 GB großer Download der Firmware-Version ZZHL zur Verfügung.

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Das Beta-Programm umfasst mittlerweile über ein Dutzend Modelle, darunter auch das Galaxy Z Fold7, Z Flip7 sowie die S24 FE-Variante. Zu den neuen Funktionen der kommenden Benutzeroberfläche zählen laut Berichten unter anderem My FanCam, Now Brief Custom Cards sowie ein überarbeitetes Quick Panel.

Die stabilen Versionen für die aktuellen Flaggschiff-Modelle werden für Oktober 2026 erwartet. Während die Galaxy S26-Serie bereits die siebte Beta-Phase erreicht hat, starteten Tests für das Galaxy A56 und A36 erst kürzlich in ausgewählten Märkten.

Verlängerte Support-Zusagen durch regulatorischen Druck

Samsung hat zudem die Zusage für Sicherheitsupdates bei älteren Modellen angepasst. Für das Galaxy S20 FE, das Note 20 sowie die Tablets der Tab S7- und S8-Serie wurde die Garantie auf sieben Jahre erweitert.

Diese Geräte sollen bis Ende 2027 mit monatlichen Patches versorgt werden. Bei den Modellen der A52-, A53- und A54-Reihe bleibt es hingegen bei der Zusage von vier Jahren für Android-Updates.

Branchenexperten führen diese Ausweitung der Software-Unterstützung einerseits auf die Anforderungen der EU-Ökodesign-Richtlinie und andererseits auf den zunehmenden Wettbewerbsdruck innerhalb der Branche zurück. Die längere Versorgung mit Sicherheits-Updates soll die Nutzungsdauer der Geräte erhöhen und damit die Nachhaltigkeit verbessern.

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