Samsung Galaxy Z Fold 8: Neue Silizium-Akkus für 5.000 mAh
Veröffentlicht am: 29.07.2026 um 03:04 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die steigende Rechenleistung für künstliche Intelligenz zwingt Hersteller zu radikalen Neuerungen bei Akkus und Software.
Samsung setzt auf Silizium-Kohlenstoff-Akkus
Ende Juli 2026 bestätigte Samsung den Einsatz von Silizium-Kohlenstoff-Batterien in den neuen Faltmodellen Galaxy Z Fold 8 und Z Fold 8 Ultra. Der Wechsel vom herkömmlichen Graphit bringt eine deutlich höhere Energiedichte. Das Z Fold 8 Ultra erreicht trotz einer Dicke von nur 4,1 Millimetern eine Kapazität von 5.000 mAh.
Das neue Material kann theoretisch weit mehr Energie speichern als Graphit. In der Praxis bedeutet das einen Zuwachs von etwa zehn bis fünfzehn Prozent gegenüber den Vorgängermodellen. Samsung prüft bereits den Einsatz dieser Hochleistungsakkus für die kommende Galaxy-S27-Serie. Branchengerüchten zufolge könnte das S27 Ultra auf rund 5.700 mAh kommen – ein deutlicher Sprung gegenüber den 5.000 mAh des aktuellen S26 Ultra.
Apple optimiert iOS für kommende KI-Funktionen
Mit iOS 26.6, das am 28. Juli 2026 erschien, legt Apple die Grundlage für zukünftige KI-Features. Im Zentrum steht die Vorab-Indizierung der Spotlight-Suche – ein entscheidender Schritt für die Siri-KI-Funktionen, die mit iOS 27 kommen sollen.
Warum der Aufwand? Tester der Beta-Versionen berichteten von tagelangen Leistungseinbrüchen und leerlaufenden Akkus, sobald die KI-Funktionen aktiviert wurden. Durch die frühzeitige Indizierung will Apple diese Probleme vermeiden. Während der initialen Phase kann es zwar zu erhöhter Wärmeentwicklung und stärkerem Stromverbrauch kommen, danach soll das System aber durchlaufen.
Das Update bringt zudem 77 Sicherheitspatches, die unter anderem Schwachstellen im Kernel und in WebKit schließen. Neu ist auch ein Benachrichtigungssystem, das warnt, wenn das Limit für blockierte Rufnummern erreicht ist.
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KI frisst Strom – Hersteller reagieren
Die neue Generation von KI-Assistenten und Echtzeit-Features stellt die Akkulaufzeit vor enorme Herausforderungen. Bildbearbeitung in Echtzeit, permanente Sprachaktivierung und Hintergrund-Updates treiben die CPU- und GPU-Last in die Höhe. Als kritisch gilt laut Android-Richtlinien ein Akkuverbrauch von mehr als 4,44 Prozent pro Stunde.
Ein Blick auf durchgesickerte Details zu Xiaomis HyperOS 4 zeigt, wohin die Reise geht: Das System soll ein „aktives KI-Wahrnehmungssystem“ erhalten. Eine spezielle Neural Processing Unit (NPU) mit extrem niedrigem Stromverbrauch übernimmt KI-Aufgaben, ohne den Hauptprozessor zu belasten. Gleichzeitig arbeitet Xiaomi an Echtzeit-Lichtfeld-Rendering und einer schwebenden KI-Assistenten-Oberfläche.
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KI treibt Preise und Hardwareanforderungen
Die Verlagerung der KI auf das Gerät selbst hat handfeste Konsequenzen für die Ausstattung. Moderne Smartphones kommen kaum noch mit weniger als 16 bis 24 Gigabyte RAM aus – nötig für große Sprachmodelle und hochauflösende Displays.
Die steigenden Produktionskosten geben die Hersteller inzwischen an die Kunden weiter. Google hat für die am 12. August 2026 erwartete Pixel-11-Serie bereits eine Preiserhöhung bestätigt. Grund sind die gestiegenen DRAM-Kosten, die durch die weltweit hohe Nachfrage nach KI-fähiger Hardware angetrieben werden. Das Standardmodell Pixel 11 soll bei 899 Euro starten – 100 Euro mehr als der Vorgänger.
Um die Kosten in Schach zu halten, setzen einige Hersteller auf regionale Software-Anpassungen. Samsung hat am 28. Juli 2026 bekannt gegeben, dass seine indischen Entwicklungszentren lokale KI-Funktionen entwickelt haben – darunter automatisierte Zahlungserinnerungen, die speziell auf den indischen Markt zugeschnitten sind. Ein Modell, das zeigen könnte, wie KI künftig stärker regional differenziert wird.
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