Samsung, Juni-Update

Samsung Juni-Update: 45 Sicherheitslücken geschlossen, Android 17 kommt

18.06.2026 - 19:46:16 | boerse-global.de

Samsung verteilt Juni-Sicherheitspatches an zahlreiche Modelle und treibt die Entwicklung von One UI 9 auf Android-17-Basis voran.

Samsung: Juni-Sicherheitsupdate und Android 17 Vorbereitung
Samsung - A close-up of a modern Samsung smartphone displaying a glowing, futuristic software interface with security icons and data streams. 18.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung hat mit der Auslieferung seiner Juni-Sicherheitsupdates begonnen und bereitet parallel den Wechsel zu Android 17 vor. Der aktuelle Softwarezyklus umfasst kritische Sicherheitsmaßnahmen für Flaggschiff- und Mittelklassegeräte sowie strukturelle Änderungen im Beta-Programm.

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Breite Einführung der Juni-Sicherheitspatches

Mitte Juni begann Samsung mit der Auslieferung eines kritischen Sicherheitsupdates für mehrere Gerätekategorien. Am heutigen Donnerstag bestätigten Berichte, dass die Galaxy-S24-Serie inklusive Ultra- und Plus-Modellen sowie das Galaxy Z Fold 6 und Z Flip 6 das Juni-Update in Südkorea erhalten. Das Update für das Galaxy Z Flip 6 trägt die Firmware-Version F741NKSS4DZF3 und ist über 400 MB groß.

Die technischen Dokumentationen zeigen: Der Patch schließt 45 Sicherheitslücken, darunter fünf kritische Exploits zur Rechteausweitung. Neben der Flaggschiff-Serie wurde das Update auch für das Galaxy S24 FE, das Galaxy A37 und das Galaxy A07 5G veröffentlicht. Bereits am Mittwoch hatten die Modelle Galaxy A55 und A56 in Südkorea ähnliche Updates erhalten.

Während diese sicherheitsorientierten Pakete für ältere Modelle in der Regel keine neuen Funktionen einführen, erhalten High-End-Geräte wie das Galaxy S25, Fold 7 und S26 KI-gestützte Verbesserungen. Dazu gehören AI Notification Highlights und Dateizusammenfassungen in der nativen Dateiverwaltung.

One UI 9: Beta-Programm mit grundlegenden Änderungen

Samsung intensiviert derzeit die Tests für One UI 9, das auf Android 17 basiert. Am Mittwoch veröffentlichte das Unternehmen One UI 9 Beta 3 für das Galaxy S26 in mehreren Regionen, darunter Südkorea, Großbritannien, Polen und Indien. Das 1,7 GB große Update (Version S94xBXXU3ZZF7) enthält das Juni-Sicherheitspatch und behebt mehrere Stabilitätsprobleme – darunter Geräteneustarts während Videostreaming, Kamera-Fokusfehler und Weißbildschirm-Probleme bei Telefonaten.

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Parallel zu diesen technischen Updates überarbeitet Samsung sein Beta-Programm grundlegend. Berichten vom Mittwoch zufolge hat das Unternehmen den Anmeldeprozess in der Samsung-Members-App vereinfacht. Das neue System bietet einen Bereich namens „Beta Program Home", der nur eine einmalige Zustimmung zur Teilnahme erfordert und einen unkomplizierten Ausstieg für Nutzer ermöglicht, die zu stabilen Softwareversionen zurückkehren möchten.

Die internen Tests erweitern sich auch auf ältere Hardware. Am heutigen Donnerstag wurde Firmware für One UI 9 (S911BXXUAGZF9) auf Samsungs Servern für das Galaxy S23 gesichtet. Branchenbeobachter erwarten, dass stabile Versionen dieser Software mit der nächsten Generation von Faltgeräten im Juli debütieren.

Display-Probleme beim Galaxy S23: Update mit Nebenwirkungen

Die aktuelle Version One UI 8.5, basierend auf Android 16, erhält weiterhin Verfeinerungen. Anfang der Woche, am Montag, wurden Details zu einem Redesign des Quick Panels bekannt. Das Update erlaubt es Nutzern, Schieberegler in Größe und Ausrichtung anzupassen, mit verbesserter Optimierung für den Querformat-Modus. Zur Unterstützung dieser Änderungen veröffentlichte Samsung am Mittwoch ein Update für das Good-Lock-Tool (Version 3.0.16.2), das die Kompatibilität der Module QuickStar und MultiStar mit One UI 8.5 und dem kommenden One UI 9.0 sicherstellt.

Allerdings ist die Einführung von One UI 8.5 auf bestimmter älterer Hardware auf Probleme gestoßen. Am Mittwoch berichteten Nutzer aus Indien von Display-Problemen am Galaxy S23 nach dem Update. Beschrieben wurden grüne oder pinke vertikale Linien, Bildschirmflackern und ungewollte Zoom-Effekte. Technische Analysen deuten darauf hin, dass diese Hardwarefehler eher durch übermäßige Hitze während des Installationsprozesses verursacht werden als durch einen direkten Softwarefehler. In einigen Regionen belaufen sich die Kosten für außergarantliche Display-Reparaturen auf umgerechnet rund 210 Euro. Betroffenen Nutzern wird empfohlen, die Installation von One UI 8.5 vorerst zu verschieben, bis weitere Untersuchungen abgeschlossen sind.

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