Saugroboter: Dreame X60 Pro mit 42.000 Pascal kommt Ende Mai
30.05.2026 - 20:40:09 | boerse-global.deOb selbstreinigende Staubsauger oder die gute alte Zwiebel auf dem Grillrost: Die Methoden werden kreativer, aber auch nachhaltiger.
Die Zwiebel als Grillreiniger: Ein alter Trick, neu entdeckt
Grillfans aufgepasst: Ein simples Küchengemüse könnte das Geheimnis für einen sauberen Rost sein. Die Zwiebel besteht zu rund 90 Prozent aus Wasser. Wird sie auf den warmen Grill gedrückt, entsteht Dampf, der Fett und Verkrustungen löst. Die natürlichen Säuren und Schwefelverbindungen der Zwiebel helfen dabei, hartnäckige Rückstände zu zersetzen – ganz ohne Chemie.
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Doch wer lieber auf Werkzeug setzt, hat ebenfalls neue Optionen. Spezialbürsten wie der Rösle BBQ Cleaning Brush SlideX setzen auf bewegliche Edelstahlborsten in drei Reihen und einen Schiebemechanismus zum Austausch des Bürstenkopfes. Für alle, die chemische Hilfe bevorzugen, gibt es ein natürliches Reinigungsgel mit ECOCERT-Siegel. Es entfernt angebrannte Reste, ohne dass geschrubbt oder vorgeheizt werden muss.
Auch die Wahl des Brennstoffs beeinflusst die Reinigung und die Umweltbilanz. Holzkohle erreicht hohe Temperaturen fürs scharfe Anbraten, Briketts liefern länger anhaltende Hitze fürs indirekte Grillen. Experten raten zum FSC-Siegel für nachhaltige Holzquellen. Und klar: Grillen in der Wohnung bleibt tabu – die Kohlenmonoxid-Gefahr ist lebensgefährlich.
Saugroboter auf dem Vormarsch: 42.000 Pascal und heiße Luft
Die professionelle Reinigungstechnik macht einen Sprung nach vorn. Tineco bringt mit dem Floor One Station S9 Artist ein Kombigerät aus Staubsauger und Wischmopp auf den Markt. Die „Smart-Refresh"-Station fasst fünf Liter Wasser und versorgt das Gerät automatisch. Nach der Reinigung trocknet sich der Sauger mit 110 Grad heißer Luft in fünf Minuten selbst – kein Schimmel, keine Gerüche. Die Saugleistung liegt bei 22 kPa.
Noch einen drauf setzt Dreame. Die X60 Pro Serie kommt Ende Mai nach Europa und saugt mit bis zu 42.000 Pascal. Die KI-gesteuerte Navigation soll selbst enge Ecken zuverlässig erfassen. Dreame bringt zudem einen Treppensauger mit, der Steigungen bis zu 42 Grad bewältigt, und einen Nass-Trockensauger, der mit 95 Grad heißem Wasser arbeitet.
Für den Außenbereich gibt es rotierende Flächenreiniger von Parkside, die an Hochdruckreiniger bis 180 bar angeschlossen werden. Damit lassen sich Terrassen und Hauswände im Handumdrehen säubern.
Nachhaltige Chemie: Neuer Entkalker schont Kupfer und Edelstahl
Die Industrie setzt zunehmend auf umweltfreundliche Inhaltsstoffe. Werner & Mertz Professional hat einen neuen Entkalker auf Basis von Methansulfonsäure vorgestellt. Das Produkt ist tensidfrei, biologisch abbaubar und schützt empfindliche Materialien wie Kupfer und Edelstahl vor Korrosion. Gedacht ist es für den Einsatz in Küchen und Wäschereien.
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Vorsicht vor viralen Reinigungs-Hacks
Nicht jeder Trend aus den sozialen Medien ist sinnvoll. Derzeit kursiert wieder der Tipp, Alufolie in die Spülmaschine zu legen, um Besteck zum Glänzen zu bringen. Experten warnen: Die Folie zersetzt sich, verstopft Filter und Sprüharme und kann die Maschine beschädigen. Stumpfes Besteck ist meist die Folge von Kalkablagerungen oder fehlendem Klarspüler – nicht von mangelnder Folie.
Ein weiterer fragwürdiges Trend betrifft die Hotel-Zimmerkaffeemaschine. Ein ursprünglich als Scherz gedachter Social-Media-Beitrag von Ende 2025, in dem jemand seine Socken in der Maschine reinigte, sorgt erneut für Diskussionen. Die Botschaft der Hygieneexperten ist klar: Kaffeemaschinen sind kein Reinigungsgerät – und gehören nur für ihren eigentlichen Zweck genutzt.
Kaffeesatz für den Rasen: Dünger aus der Küche
Auch im Garten lässt sich mit natürlichen Mitteln viel erreichen. Getrockneter Kaffeesatz eignet sich als Langzeitdünger für den Rasen. Er ist reich an Stickstoff, Kalium und Phosphor. Empfohlen wird eine Anwendung dreimal im Jahr mit 50 Gramm pro Quadratmeter. Der leicht saure pH-Wert hilft zudem, Moos zu unterdrücken.
Gegen Unkraut auf gepflasterten Flächen empfehlen Experten polymervergütetes Fugenmaterial. Nach dem Bewässern härtet es aus und stabilisiert die Fugen. Wichtig: Chemische Mittel, Salz oder Essig auf versiegelten Flächen sind gesetzlich verboten – das gilt auch für Privatgrundstücke.
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