Schmerztherapie in Prien: Informationstag am 13. November zu Alternativen
Veröffentlicht am: 26.10.2026 um 17:48 Uhr | Redaktion boerse-global.deDauerhafte Schmerzen stellen fĂŒr viele Betroffene eine erhebliche Belastung im Alltag dar. Vor diesem Hintergrund widmet sich ein Informationstag an der RoMed Klinik Prien der Frage, welche nichtmedikamentösen und konservativen Wege der orthopĂ€dischen Schmerztherapie zur VerfĂŒgung stehen.
Die Veranstaltung unter dem Titel âSchmerztherapie â Geht's auch ohne Medikamente?â ist fĂŒr Freitag, den 13. November 2026, von 15 bis 17 Uhr in den RĂ€umlichkeiten der Klinik in der Harrasser StraĂe 61â63 angesetzt. Im Mittelpunkt stehen multimodale Behandlungskonzepte und moderne Therapiemöglichkeiten.
Chronischer Schmerz als eigenstÀndiges Krankheitsbild
Die Dimension des Problems ist im Gesundheitssystem deutlich spĂŒrbar. Christoph Burkl, Ărztlicher Leiter fĂŒr Schmerzmedizin und konservative OrthopĂ€die an der RoMed Klinik Prien, verweist auf die allgemeine Ausgangslage: Zwischen 10 und 20 Prozent der Erwachsenen in Deutschland leiden an chronischen Schmerzen, je nach Definition sind es sogar bis zu einem Drittel der Bevölkerung.
Von einer Chronifizierung sprechen Mediziner, wenn die Beschwerden lĂ€nger als drei Monate anhalten oder regelmĂ€Ăig wiederkehren. Durch ein sogenanntes SchmerzgedĂ€chtnis verbleibt das Nervensystem fortlaufend in Alarmbereitschaft, selbst wenn die ursprĂŒngliche körperliche Ursache abgeklungen sein sollte.
Die Auswirkungen reichen weit ĂŒber körperliche Symptome hinaus: Etwa jede zweite betroffene Person berichtet von spĂŒrbaren Folgen fĂŒr Arbeit und Alltag. Zugleich gestaltet sich der Weg zu einer wirksamen Versorgung oft langwierig, da mehr als die HĂ€lfte der Betroffenen lĂ€nger als zwei Jahre nach einer passenden Behandlung sucht.
Wer nach Wegen sucht, chronischen Beschwerden aktiv vorzubeugen und die eigene Muskulatur zu stĂ€rken, profitiert von gezielten Ăbungen fĂŒr den Alltag. Dieser kostenlose Ratgeber eines erfahrenen Mediziners zeigt Ihnen 17 einfache Methoden, die in nur 3 Minuten tĂ€glich zu Hause umsetzbar sind. 17 Ăbungen fĂŒr maximale Ergebnisse jetzt kostenlos herunterladen
Ganzheitliche Bausteine der multimodalen Versorgung
Um den Kreislauf aus Schmerz und Schonhaltung zu durchbrechen, setzt die RoMed Klinik Prien auf einen fĂ€cherĂŒbergreifenden Ansatz. Das konservative Behandlungskonzept kombiniert Ă€rztliche MaĂnahmen mit Physiotherapie, gezieltem Bewegungstraining, psychologischer Begleitung sowie Entspannungsverfahren.
ErgĂ€nzend kommen spezifische Methoden wie Yoga- und Kunsttherapie zum Einsatz. Ziel ist es, Betroffenen Strategien an die Hand zu geben, mit denen sie ihre Schmerzwahrnehmung aktiv beeinflussen und ihre Beweglichkeit schrittweise zurĂŒckgewinnen können.
Eine stationĂ€re Aufnahme wird in der Klinik dann erwogen, wenn ambulante MaĂnahmen bereits ausgeschöpft sind, ausgeprĂ€gte psychosoziale Belastungen vorliegen oder eine besonders enge Verzahnung der verschiedenen Disziplinen erforderlich ist.
Neben klinischen AnsĂ€tzen gewinnt das eigenstĂ€ndige Krafttraining zur Linderung von RĂŒcken- und Gelenkschmerzen immer mehr an Bedeutung. Speziell fĂŒr Menschen ab 50 Jahren gibt dieser kostenlose PDF-Leitfaden sechs einfache Ăbungen an die Hand, um Muskelschwund effektiv entgegenzuwirken. Kostenlosen Ratgeber fĂŒr Heimtraining ab 50 sichern
Messbare Effekte wÀhrend des stationÀren Aufenthalts
Erfahrungen aus der klinischen Praxis belegen den Nutzen der interdisziplinÀren Betreuung. WÀhrend der zweiwöchigen stationÀren Schmerztherapie an der Klinik zeigen sich bei den Patienten Verbesserungen in verschiedenen Lebensbereichen.
Neben einer Reduktion des Schmerzes und einer Steigerung von Beweglichkeit, MobilitÀt und Funktion lassen sich Fortschritte bei der gesellschaftlichen Teilhabe sowie Verbesserungen von Schlaf und Stimmung verzeichnen.
Zudem gelingt es im Rahmen dieses strukturierten Rahmens vielfach, den Bedarf an Schmerzmedikamenten messbar zu reduzieren. Der geplante Informationstag im November soll Interessierten Einblicke in diese kombinierten BehandlungsablÀufe ermöglichen.
