Senior*innenplan 2030: Hannover setzt auf Digitalisierung fĂŒr Ă€ltere Menschen
Veröffentlicht am: 18.08.2026 um 02:18 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Landeshauptstadt Hannover hat am 17. August 2026 ihren neuen Seniorinnenplan 2030 vorgelegt. Mit diesem Strategiepapier setzt die Stadtverwaltung einen deutlichen Schwerpunkt auf die Digitalisierung der Seniorinnenarbeit. Das ĂŒbergeordnete Ziel der Fachplanung ist es, Ă€lteren Menschen ein möglichst langes, selbstbestimmtes Leben in ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen und die allgemeine LebensqualitĂ€t im Alter nachhaltig zu sichern.
Strategische Ausrichtung bis zum Ende des Jahrzehnts
Der Seniorinnenplan 2030 dient als umfassendes Rahmenkonzept fĂŒr die kommunale Seniorinnenarbeit in den kommenden Jahren. Die Stadtverwaltung reagiert damit auf den demografischen Wandel und die zunehmende Bedeutung digitaler Infrastrukturen im Alltag. Die Fachplanung gliedert sich dabei in fĂŒnf zentrale Handlungsfelder, die alle wesentlichen Aspekte der Lebensgestaltung im Alter abdecken sollen.
Zu diesen Feldern gehören die digitale SouverĂ€nitĂ€t, die Information und Beratung sowie die gesellschaftliche Teilhabe. DarĂŒber hinaus umfasst die Strategie MaĂnahmen fĂŒr die Bereiche Gesundheit und Versorgung sowie Konzepte fĂŒr das Leben und Wohnen. Durch diese Strukturierung beabsichtigt die Stadt, den komplexen Anforderungen einer alternden Stadtgesellschaft gerecht zu werden.
Förderung digitaler Kompetenzen und sozialer Netzwerke
Ein wesentliches Element der veröffentlichten Planung ist die gezielte Vermittlung digitaler Kompetenzen. Hannover verfolgt das Ziel, Ă€lteren MitbĂŒrgerinnen und MitbĂŒrgern den Zugang zur digitalen Welt zu erleichtern und sie im sicheren Umgang mit neuen Technologien zu schulen. Die digitale SouverĂ€nitĂ€t wird dabei als Grundvoraussetzung angesehen, um Informationen eigenstĂ€ndig abzurufen und Beratungsangebote effizient nutzen zu können.
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Parallel zur technologischen Ausbildung steht die StĂ€rkung sozialer Netzwerke im Fokus. Der Plan sieht vor, die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben durch moderne Kommunikationswege zu unterstĂŒtzen und gleichzeitig die partizipative Quartiersentwicklung voranzutreiben.
Hierbei sollen Seniorinnen und Senioren aktiv in die Gestaltung ihres direkten Wohnumfeldes einbezogen werden, um nachbarschaftliche Strukturen zu festigen und Vereinsamung entgegenzuwirken.
Sicherung der LebensqualitÀt im eigenen Zuhause
Besonderes Augenmerk legt die Stadt Hannover auf die UnterstĂŒtzung Ă€lterer Menschen in ihrem privaten Wohnraum. Digitale Hilfsmittel sollen kĂŒnftig verstĂ€rkt dazu beitragen, die Gesundheit und Versorgung auch bei abnehmender MobilitĂ€t sicherzustellen. Die Fachplanung sieht vor, dass technische Lösungen den Alltag erleichtern und so die UnabhĂ€ngigkeit der Betroffenen so lange wie möglich bewahren.
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Die Stadtverwaltung betont in diesem Zusammenhang die Bedeutung einer verzahnten Informations- und Beratungsstruktur, die den BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern Wege aufzeigt, wie digitale SouverĂ€nitĂ€t konkret zur Verbesserung der eigenen Lebenssituation beitragen kann. Das Ziel sei eine Umgebung, in der technologische UnterstĂŒtzung und soziale Einbindung Hand in Hand gehen.
Das vollstĂ€ndige Dokument der Fachplanung fĂŒr die Senior*innenarbeit bis 2030 wurde von der Stadt Hannover als PDF-Datei zum Download bereitgestellt. Die Datei hat eine GröĂe von 2,7 MB und bietet einen detaillierten Einblick in die geplanten MaĂnahmen und Handlungsfelder der kommenden Jahre.
