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SharePoint Designer 2013: Microsoft beendet Support am 14. Juli

Veröffentlicht: 13.07.2026 um 22:22 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Der Support für SharePoint Designer 2013 endet am 14. Juli 2026. Firmen müssen auf moderne Low-Code-Plattformen wie Power Automate wechseln.

Microsoft beendet SharePoint Designer 2013: Unternehmen müssen umsteigen
Glühendes digitales Workflow-Diagramm mit verbundenen Knoten und Datenströmen, symbolisiert moderne Automatisierung, im Kontrast zu einem sich auflösenden traditionellen Server-Rack. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Unternehmen müssen jetzt auf moderne Automatisierungslösungen umsteigen.

Der endgültige Schlussstrich fällt am 14. Juli 2026 – nur einen Tag nach dem heutigen Montag. Bereits im April hatte Microsoft die SharePoint-2013-Workflows und InfoPath eingestellt. Wer bislang auf diese veralteten Tools setzt, steht nun unter Zugzwang.

Der Umstieg auf moderne Low-Code-Plattformen

Der Abschied von SharePoint Designer 2013 erfordert ein grundlegendes Umdenken. Microsoft selbst bietet Power Automate Premium als direkten Nachfolger an – zum Preis von umgerechnet rund 14 Euro pro Nutzer und Monat. Doch die Konkurrenz schläft nicht.

Für Einsteiger interessant: Jotform Workflows startet bei etwa 32 Euro monatlich. Wer Hochleistungs-Automation sucht, findet bei FlowForma Angebote ab rund 2.200 Euro pro Monat. Branchengrößen wie Nintex und Kissflow setzen weiterhin auf individuelle Preisgestaltung.

Kleinere Unternehmen entdecken zudem kreative Auswege: Einige Entwickler nutzen Google Workspace mit Apps Script, um CRM- und Inventarfunktionen abzubilden. Allerdings stoßen diese Lösungen bei Teams ab 100 Mitarbeitern an Grenzen – fehlende native Audit-Logs und Ausführungslimits bremsen das Wachstum.

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KI-gesteuerte Automatisierung als neuer Player

Die Workflow-Landschaft verändert sich rasant. Google kündigte Anfang des Jahres WorkflowAI an – eine Suite, die Workflows per natürlicher Sprache erstellt und auf Gemini 3.0 basiert. Erste Tester berichten von deutlich schnelleren Deployment-Zeiten als bei klassischer Robotergestützter Prozessautomatisierung (RPA).

Der öffentliche Beta-Test startet im Oktober 2026, der allgemeine Release ist für Anfang 2027 geplant. WorkflowAI tritt damit direkt gegen Microsofts AI Workflow Builder und Anthropics Claude 3.5 an. Auch Google Stitch erhielt im Mai ein großes Update – die Plattform erzeugt nun in Echtzeit produktionsreife UI-Komponenten aus Textanweisungen.

Sicherheitsrisiken zwingen zum Handeln

Die Einstellung von SharePoint Designer kommt zu einem kritischen Zeitpunkt. Sicherheitsforscher entdeckten zuletzt schwerwiegende Schwachstellen – darunter CVE-2026-45659, die Remote-Code-Ausführung ermöglicht. Microsoft veröffentlichte zwar im Mai Patches für verschiedene SharePoint-Editionen, doch die anhaltende Ausnutzung von Sicherheitslücken wie ToolShell zeigt die Gefahren alternder Infrastruktur.

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Angreifer nutzen diese Schwachstellen, um Maschinenschlüssel zu stehlen und sich quer durch Netzwerke zu bewegen. In einigen Fällen gelangten Unbefugte bereits nach durchschnittlich 17 Minuten an exponierte Zugangsdaten. Der Umstieg auf unterstützte Plattformen ist daher nicht nur eine Frage der Produktivität – er wird zur sicherheitskritischen Pflichtaufgabe für jedes Unternehmen.

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