Signal, Smartphones

Signal 8.20/ 8.22: Mehrere Smartphones nun mit einem Account

Veröffentlicht am: 05.08.2026 um 11:54 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Signal erlaubt die Nutzung eines Kontos auf mehreren Smartphones und Tablets. Die Chatverläufe werden dabei Ende-zu-Ende-verschlüsselt übertragen.

Signal-App erweitert Multi-Device-Support: Smartphones und Tablets nun kompatibel
Mehrere Smartphones und ein Tablet liegen nebeneinander auf einem Schreibtisch als Symbol für geräteübergreifende Nutzung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Messenger Signal erlaubt nun die Verknüpfung mehrerer Smartphones und Tablets mit einem einzigen Account. Bisher war die Funktion weitgehend auf Desktop-Computer und iPads beschränkt. Mit den Versionen 8.20 für Android und 8.22 für iOS hebt der Dienst diese Einschränkung auf.

Ein Account, mehrere Geräte

Nutzer können künftig zusätzliche Mobiltelefone oder Android-Tablets unter derselben Telefonnummer betreiben. Nachrichten synchronisieren sich dabei über alle verbundenen Endgeräte hinweg. Ein wesentlicher Bestandteil des Updates: bestehende Chatverläufe lassen sich sicher auf neue Geräte übertragen. Die Ende-zu-Ende-verschlüsselte Migration umfasst je nach Plattform und Einstellungen entweder die Medien der letzten 45 Tage oder den kompletten Verlauf.

Besonders profitieren dürften Personen mit getrennten Geräten für Beruf und Privates, die auf beiden Smartphones denselben Signal-Account benötigen. Die Kernfunktionen stehen bereits zur Verfügung, an der Oberfläche für große Displays wird allerdings noch gearbeitet. Verbesserungen bei Kamera-Integration, Tastaturkürzeln und die Optimierung für Chromebooks befinden sich noch in Entwicklung.

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Sicherheit als zentraler Faktor

Die Ausweitung der Multi-Device-Fähigkeiten erfolgt in einem sensiblen Sicherheitsumfeld. Während Signal auf verschlüsselte Peer-to-Peer-Übertragung setzt, warnen Sicherheitsbehörden allgemein vor Risiken bei der Geräteverknüpfung. Zuletzt gab es Berichte über Angreifer, die bei anderen Messengern Konten über manipulierte QR-Codes übernehmen wollten. Experten raten deshalb zur Zwei-Faktor-Authentifizierung und regelmäßigen Kontrolle der verknüpften Geräte in den App-Einstellungen.

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Zeitgleich sorgte ein anderer Messenger für Schlagzeilen: Telegram wurde Anfang August vorübergehend aus dem Apple App Store entfernt. Grund waren Meldungen über unzulässige Inhalte. Nach einer Bereinigung der betroffenen Konten war die App schnell wieder verfügbar.

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