Smartphone-Preise: Google und Samsung knacken 2.000-Euro-Marke
Veröffentlicht: 09.07.2026 um 00:23 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Google, Samsung und Co. bringen Modelle für fast 2.000 Euro auf den Markt. Gleichzeitig stärkt ein neues EU-Gesetz die Reparaturrechte. Für Käufer wird die Frage nach dem richtigen Schutz immer drängender.
Google Pixel 11 und Samsung Galaxy Z Fold8: Preise jenseits der Schmerzgrenze
Die im August erwartete Google Pixel 11-Serie könnte teurer werden als je zuvor. Leaks deuten auf einen Einstiegspreis von 999 Euro für das Basismodell hin. Das Spitzenmodell Pixel 11 Pro Fold soll sogar rund 1.999 Euro kosten – ein Aufschlag von etwa 100 Euro gegenüber dem Vorgänger.
Auch Samsung dreht an der Preisschraube. Beim „Unpacked"-Event Ende Juli in London werden das Galaxy Z Fold8 und das Z Flip8 erwartet. Branchenexperten rechnen damit, dass die Ultra-Variante des Z Fold8 ebenfalls die 1.990-Euro-Marke knackt.
Bei solchen Summen wird die Frage nach der finanziellen Absicherung gegen Schäden zum entscheidenden Kaufkriterium.
Neues Gesetz: Reparatur wird zum Recht – aber nicht zur Pflicht für Hersteller
Ab dem 31. Juli 2026 gilt in Österreich ein neues Gesetz zur Umsetzung der EU-Warenreparaturrichtlinie. Hersteller müssen dann Smartphones auch nach Ablauf der gesetzlichen Gewährleistung reparieren. Ein Kniff: Eine durchgeführte Reparatur verlängert die Gewährleistungsfrist um ein weiteres Jahr.
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Doch Vorsicht: Das Gesetz legt keine Preisobergrenzen für Reparaturen fest. Und nach dem ersten Jahr liegt die Beweislast für Mängel weiterhin beim Verbraucher. Branchenbeobachter sehen darin ein starkes Argument für private Schutzvereinbarungen.
Displaybruch bleibt das größte Risiko
Trotz verbesserter Reparaturrechte: Displaybrüche und Softwareprobleme sind weiterhin die häufigsten Ausfallursachen. Die Displays werden immer größer – das kommende Nothing Phone (4b) soll einen 6,77-Zoll-Bildschirm haben. Umso wichtiger sind Schutzfolien und spezielle Hüllen.
Bei ersten Problemen wie flackernden Bildschirmen empfehlen Experten einen einfachen Neustart oder das Deinstallieren problematischer Apps. Erst wenn das nicht hilft, geht es an den Hardware-Tausch. Wichtigster Schritt vor jeder Reparatur: die Datensicherung.
Der Markt dreht sich: Rabatte verändern die Schutzstrategie
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Während die neuen Modelle teurer werden, gibt es bei aktuellen Geräten satte Rabatte. Die Samsung Galaxy S26-Serie ist online teilweise 33 Prozent günstiger. Google Pixel 10-Modelle werden mit Rabatten von bis zu 36 Prozent angeboten.
Das Nothing Phone (4b) kommt Mitte Juli für 329 Euro auf den Markt – und bietet satte sechs Jahre Sicherheitsupdates. Das zwingt Verbraucher zu einer neuen Kalkulation: Lohnt sich eine umfassende Absicherung beim günstigen Vorjahresmodell mehr als beim 2.000-Euro-Premium-Gerät?
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