SMS-Phishing nimmt zu: FBI und SBU warnen vor Messenger-Angriffen
Veröffentlicht: 03.07.2026 um 02:05 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Die pakistanische Telekommunikationsbehörde PTA hat eine offizielle Warnung vor gefälschten Benachrichtigungen herausgegeben. In den Meldungen wird behauptet, dass Steuern für importierte Mobiltelefone in Raten gezahlt werden könnten. Das ist falsch.
„Es gibt derzeit keine Regelung, die eine Ratenzahlung für die Einfuhrsteuern von Mobilgeräten vorsieht“, stellte die Behörde klar. Die Betrugsmasche zielt offenbar darauf ab, Nutzer durch die Aussicht auf erleichterte Zahlungsbedingungen zur Preisgabe von Daten oder zu unrechtmäßigen Zahlungen zu verleiten.
Wer ist wofür zuständig?
Die PTA betont die klare Trennung der Kompetenzen zwischen den staatlichen Organen. Sie selbst ist für die Registrierung von Geräten über das DIRBS-System (Device Identification, Registration and Blocking System) verantwortlich. Die alleinige Befugnis zur Festsetzung und Erhebung von Steuern liegt jedoch beim Federal Board of Revenue (FBR).
Verbraucher sollten ausschließlich offiziellen Kanälen vertrauen und keine Zahlungen auf Basis ungesicherter Informationen leisten.
DIRBS-Portal wird aktualisiert
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Parallel zur Warnung kündigte die PTA eine umfassende Aktualisierung des DIRBS-Systems an. Die Maßnahme soll die Registrierungsprozesse für Endgeräte vereinfachen und die Systemleistung verbessern.
Das Portal und die dazugehörigen Dienste werden von Freitagnachmittag bis zum frühen Montagmorgen nicht verfügbar sein. Nutzer sollten ausstehende Geräteregistrierungen vor Beginn der Wartungsphase abschließen, um Verzögerungen bei der Inbetriebnahme neuer Mobiltelefone zu vermeiden.
Internationale Welle von Cyber-Betrug
Angreifer imitieren offizielle Service-Bots, um an Ihre Wiederherstellungsschlüssel zu gelangen. Wer Zwei-Faktor-Authentisierung richtig einrichtet, macht es Betrügern schwer. Der Leitfaden zeigt Ihnen, wie es geht. Messenger-Schutz jetzt sichern
Der Vorfall in Pakistan reiht sich in eine Serie internationaler Warnungen ein. Das FBI und die ukrainische SBU berichteten zuletzt über verstärkte Phishing-Aktivitäten auf Messenger-Diensten wie Signal und WhatsApp. Angreifer nutzen dabei SMS-Phishing, das offizielle Service-Bots imitiert, um Zugriff auf Nutzerkonten oder sensible Wiederherstellungsschlüssel zu erlangen.
Auch in Europa nehmen Betrugsversuche via Smartphone zu. Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz warnte kürzlich vor Ping-Call-Anrufen aus dem Ausland, die über Messenger-Dienste initiiert werden. Experten raten: Verdächtige Nachrichten kritisch prüfen und Sicherheitsfunktionen wie die Zwei-Faktor-Authentisierung konsequent nutzen.
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