Spitzenkoch Lafer: Nach zwei Jahren Alternativmedizin zur Chemotherapie
01.06.2026 - 16:48:21 | boerse-global.de
Der bekannte Spitzenkoch Johann Lafer (68) kämpft seit Januar 2026 mit intensiver Chemotherapie gegen einen Non-Hodgkin-Lymphom – nachdem er zwei Jahre lang auf alternative Heilmethoden setzte.
Vom Glauben an die Alternativmedizin
Die Krebserkrankung wurde bereits im Januar 2024 bei einer Routineuntersuchung entdeckt. Der Tumor befand sich in den Lymphknoten der Leiste, des Halses und des Bauchraums. Statt sich jedoch einer konventionellen Krebstherapie zu unterziehen, wählte Lafer zunächst einen anderen Weg.
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Der Starkoch setzte auf Stammzelltherapie, Frischzellentherapie und Sauerstoffbehandlungen. Ein befallener Lymphknoten in der Leiste wurde operativ entfernt. Die Hoffnung: Die sanften Methoden würden ausreichen, um den Krebs zu besiegen.
Der dramatische Wendepunkt
Doch die Erkrankung verschlimmerte sich. Im Januar 2026 – genau zwei Jahre nach der Diagnose – zwangen ihn Nachtschweiß und starke Schwellungen zum Umdenken. Lafer wechselte zur Schulmedizin.
Die Chemotherapie ist extrem intensiv: Jede Sitzung dauert fast 24 Stunden. Bis Ende Mai 2026 absolvierte der 68-Jährige vier von fünf geplanten Zyklen. Die körperlichen Folgen sind gravierend: 25 Kilogramm Gewichtsverlust und ein vorübergehender Verlust des Geschmackssinns – für einen Spitzenkoch eine besonders bittere Begleiterscheinung.
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Erste Erfolge der Chemotherapie
Die Umstellung auf die konventionelle Behandlung zeigt Wirkung. Die CT-Werte verbessern sich, die befallenen Lymphknoten schrumpfen. Lafer selbst zeigt sich kämpferisch: „Sterben kommt für mich nicht in Frage", ließ er verlauten. „Mir geht es so gut, wie es die Umstände zulassen."
Stufenweise Offenlegung
Die Familie erfuhr bereits im Frühjahr 2026 von der Diagnose – Lafers Kinder, 31 und 25 Jahre alt, wurden rund zwei Monate vor der Öffentlichkeit informiert. Am 30. Mai 2026 machte der Starkoch seine Erkrankung dann publik.
Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die oft riskante Entscheidung zwischen Alternativ- und Schulmedizin – und zeigt, wie wertvolle Zeit im Kampf gegen Krebs verloren gehen kann.
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