Superman-Übung: Seitenlage schont den Rücken bei bestehenden Verletzungen
Veröffentlicht am: 26.10.2026 um 06:39 Uhr | Redaktion boerse-global.deDie sogenannte Superman-Übung gilt im Fitnesstraining als klassische Methode zur Stärkung der Rumpf- und Rückenstreckermuskulatur. Liegen jedoch bereits Verletzungen oder Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule vor, kann die unbedachte Durchführung zu Fehlbelastungen führen.
Fachbeiträge zur Trainingslehre weisen darauf hin, dass gezielte Modifikationen und eine verringerte Intensität notwendig sind, um den Rumpf sicher zu trainieren, ohne geschädigte Strukturen zusätzlich zu reizen.
Gezielte Anpassungen bei bestehenden Rückenverletzungen
Für Personen mit einer bestehenden Rückenverletzung erfordert der Ablauf eine sorgfältige Vorbereitung und präzise Haltungskontrolle. Vor Beginn der Belastung empfiehlt sich ein Aufwärmen mit Kniestrecken, um die beteiligte Muskulatur schonend zu aktivieren. Während der Übung sollte bewusst auf einen Halsstütz verzichtet werden, um eine Überlastung der Halswirbelsäule zu vermeiden.
Zudem wird geraten, die Füße leicht nach außen auszurichten, um den Becken- und Lendenbereich biomechanisch zu entlasten. Das Training sollte grundsätzlich mit geringer Last erfolgen und von tiefem, gleichmäßigem Atmen begleitet werden.
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Sollten während des Ablaufs Schmerzen oder Steifheit auftreten, ist die Intensität unmittelbar zu reduzieren oder die Übung ganz zu unterbrechen. Ergänzend ist die Kombination mit Dehnübungen sinnvoll, wobei stets auf eine saubere und stabile Körperhaltung zu achten ist.
Seitenlage als schonende Alternative für Einsteiger
Für Anfänger oder Trainierende mit eingeschränkter Belastbarkeit bietet sich eine seitliche Modifikation der Rückenextension anstelle der klassischen Bauchlage an. Bei dieser Variante legt sich die trainierende Person auf eine Matte, wobei der rechte Arm und die rechte Körperseite stabil am Boden positioniert bleiben. Anschließend werden das linke Bein und der linke Arm kontrolliert angehoben.
Das Ziel besteht darin, den Körper gezielt zu strecken, ohne dabei eine Überstreckung zu erzwingen. Der Rücken muss während der gesamten Ausführung gerade bleiben. Treten dabei Unbehagen oder Schmerzen in den Hüften auf, gelten diese Symptome als klares Anzeichen für eine Überstreckung, die korrigiert werden muss.
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Kurze Haltedauer und gleichmäßige Seitenbelastung
Die eingenommene Streckposition sollte für 1–3 Sekunden gehalten werden, bevor Arm und Bein wieder abgesenkt werden. Diese kurze Haltezeit von 1–3 Sekunden ermöglicht es, die stabilisierende Tiefenmuskulatur anzusprechen, ohne die Rückenstrukturen durch Ermüdung zu überlasten. Anschließend wird der Ablauf auf der Gegenseite wiederholt, um eine symmetrische Kräftigung beider Körperhälften sicherzustellen.
