Surface-Geräte, Microsoft

Surface-Geräte: Microsoft senkt Einstiegspreise auf 849 Euro

Veröffentlicht: 29.06.2026 um 14:24 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Microsoft reagiert auf die RAM-Krise und bringt günstigere Surface-Geräte mit weniger Arbeitsspeicher auf den Markt.

Microsoft Surface: Neue Modelle mit 8GB RAM ab 849 Euro
Ein schlanker Microsoft Surface Laptop liegt geöffnet auf einem modernen Schreibtisch, im Hintergrund ein unscharfer Finanzchart auf einem Bildschirm. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Konzern bringt neue Surface-Modelle mit nur 8 Gigabyte RAM auf den Markt – und senkt damit die Einstiegspreise deutlich.

GĂĽnstiger Einstieg in die Surface-Welt

Seit dem 28. Juni 2026 sind zwei neue Konfigurationen erhältlich: Das 12-Zoll Surface Pro startet bei 849 Euro, das 13-Zoll Surface Laptop bei 949 Euro. Beide Geräte setzen auf 8GB Arbeitsspeicher – eine Entscheidung, die direkt mit der weltweiten Speicherkrise zusammenhängt.

Die Preise fĂĽr RAM-Chips sind in den letzten drei Quartalen um das Vierfache gestiegen. Hersteller weltweit reagieren darauf mit neuen Strategien. Microsoft bringt nun wieder Modelle mit weniger Arbeitsspeicher, um die Einstiegspreise fĂĽr Kunden attraktiv zu halten.

Wettbewerber unter Druck

Im Vergleich zur Konkurrenz positionieren sich die neuen Surface-Geräte im Mittelfeld. Das Dell XPS 13 mit Snapdragon X Elite Prozessor, 32GB RAM und 512GB SSD kostet aktuell rund 1.000 Euro. Andere Hersteller haben ihre Preise ebenfalls angepasst: Das Lenovo V15 Gen 4 Business-Notebook fiel kürzlich auf 599 Euro, während das Lenovo IdeaPad Slim 3 mit AMD Ryzen 5 und 16GB RAM für 899 Euro zu haben ist.

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Die Speicherkrise trifft die ganze Branche

Die Kostenexplosion bei RAM verändert die gesamte Computerindustrie. Laut HP entfallen inzwischen 35 Prozent der Materialkosten eines PCs auf den Arbeitsspeicher – früher waren es nur 15 bis 18 Prozent.

Auch Apple musste reagieren: Die Preise fĂĽr Macs und iPads stiegen um rund 20 Prozent. Das MacBook Neo, das Anfang des Jahres noch fĂĽr 599 Euro startete, kostet nun 699 Euro. Das M5 MacBook Air liegt bei 1.299 Euro, das 14-Zoll MacBook Pro sogar bei 1.999 Euro.

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Ausblick: Steigende Preise auch bei Smartphones

Die Analysten von IDC erwarten, dass die Kostenlawine auch andere Produktkategorien erfasst. Für kommende High-End-Smartphones seien Preissteigerungen von bis zu 200 Euro möglich. Trotz der schwierigen Marktlage arbeitet Apple eigenen Berichten zufolge weiter an Hochleistungs-Hardware – darunter ein M5 Ultra Mac Studio mit bis zu 768GB Arbeitsspeicher, der noch 2026 erwartet wird.

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