Surface, Laptop

Surface Go und Go Laptop: Microsoft streicht Einsteigerserien

Veröffentlicht: 01.07.2026 um 12:26 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Microsoft streicht die günstigen Surface-Go-Modelle und konzentriert sich künftig auf teurere Geräte. Ein neues Spitzenmodell ist geplant.

Microsoft fokussiert auf Premium: Surface Go und Laptop Go eingestellt
Ein Microsoft Surface Go Tablet und ein Surface Laptop Go auf einem Schreibtisch, im Hintergrund ein verschwommenes Premium Surface Pro. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Technologiekonzern konzentriert sich künftig auf Premium-Geräte und streicht die Einsteiger-Serien Surface Go und Surface Laptop Go.

Der Schritt kommt überraschend, ist aber folgerichtig: Microsoft hat die Produktion seiner budgetfreundlichen Surface-Go- und Surface-Laptop-Go-Reihen eingestellt. Nachfolger sind nicht geplant, wie Branchenkreise Ende Juni 2026 bestätigten. Damit verschwindet die spezielle „Go"-Marke für günstigere Windows-Geräte aus dem Portfolio.

Die letzten Modelle waren das Surface Go 4 für Geschäftskunden ab 579 Euro und das Surface Laptop Go 3 ab 799 Euro. Das Go 4 setzte auf einen Intel N200-Prozessor mit 8 GB RAM, das Laptop Go 3 auf einen Intel Core i5-1235U mit 16 GB Arbeitsspeicher. Restbestände werden noch abverkauft, neue Generationen sind nicht in Planung.

Aus für ARM-Pläne

Besonders bemerkenswert: Ein geplantes Surface Go 5 mit einem günstigen ARM-Snapdragon-Chip wurde bereits vor der aktuellen Volatilität auf dem RAM-Markt eingestellt. Grund war mangelndes Interesse von Unternehmenskunden – der eigentlichen Zielgruppe der Go-Serie.

Neuer Einstieg: Das Surface Pro als Basis

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Mit dem Wegfall der Go-Modelle rückt das 12-Zoll Surface Pro zur neuen Einstiegshürde auf – ab 849 Euro. Das Standard-Surface-Laptop startet bei 949,99 Euro. Damit positioniert sich Microsoft klar im oberen Preissegment.

Doch das ist erst der Anfang: Für Herbst 2026 ist ein Surface Laptop Ultra geplant. Das Flaggschiff soll mit Nvidia RTX Spark-Grafik ausgestattet werden und richtet sich an Power-User und Kreativprofis.

Markt unter Druck

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Die Straffung des Surface-Portfolios fällt in eine schwierige Phase für den PC-Markt. Laut Omdia brachen die US-PC-Auslieferungen im ersten Quartal 2026 um 7,0 Prozent auf 15,8 Millionen Einheiten ein – der stärkste Rückgang seit Ende 2023.

Besonders hart trifft es das Budget-Segment: PCs unter 500 Euro verzeichneten einen Einbruch von 18,7 Prozent. Analysten führen das auf steigende Komponentenpreise, vor allem bei Speicherchips, und eine nachlassende Nachfrage nach dem Windows-11-Erneuerungszyklus zurück. Während Dell und Lenovo im ersten Quartal noch leicht wuchsen, bleibt der Gesamtausblick für 2026 verhalten: Die Jahresauslieferungen dürften um 14,4 Prozent sinken.

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