Teams-Störung: Bildschirmfreigabe im Web-Client ausgefallen
28.05.2026 - 23:23:24 | boerse-global.deDie Kommunikationsplattform Teams von Microsoft leidet unter mehreren Störungen, die vor allem die Bildschirmfreigabe betreffen.
Nutzer des Web-Clients berichten von hartnÀckigen AusfÀllen bei der Bildschirmfreigabe in EinzelgesprÀchen. Besonders Àrgerlich: WÀhrend die erste Freigabe-Sitzung meist noch funktioniert, scheitern alle weiteren Versuche im selben Anruf. Microsoft hat den Vorfall unter den Kennungen INC46804402 und TM1286033 erfasst.
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Updates sollen Abhilfe schaffen
Der Konzern hat bereits mit der Auslieferung von Software-Updates begonnen. FĂŒr Mac-Nutzer steht die Version 26106.2113.4690.1073 bereit, fĂŒr Windows-Anwender rollt aktuell die Version 26106.1911.4707.3286 aus. Bis zur vollstĂ€ndigen Integration empfehlen die Techniker, auf die Desktop- oder Mobilversion auszuweichen. Wer nicht wechseln kann, soll einen dritten Teilnehmer hinzufĂŒgen oder die Sitzung komplett neu starten.
Weitere Störungen im Teams-Universum
Doch die Probleme beschrĂ€nken sich nicht auf die Bildschirmfreigabe. Anfang der Woche meldeten Nutzer AusfĂ€lle bei der Dateifreigabe â vor allem PowerPoint-PrĂ€sentationen bereiten Kopfzerbrechen. Oft bleibt nur die erste Folie sichtbar, das System ignoriert sĂ€mtliche Scroll- oder Ăbergangsbewegungen. Als Abhilfe empfehlen Experten, den Teams-Cache zu leeren oder das PrĂ€sentationsfenster direkt zu teilen.
In den vergangenen Tagen kamen weitere Display-Fehler ans Licht. Vertikale Scrollbalken verschwinden beim Verfassen von Nachrichten oder AnkĂŒndigungen â sowohl in der App als auch im Browser. Zudem geistern âBlack Screen"-Fehler durch die Foren, die auf Rendering-Konflikte oder veraltete Grafiktreiber zurĂŒckgehen.
Hardware-Probleme und Sicherheitswarnungen
Auf der Microsoft Tech Community beklagen Nutzer zudem extreme Ressourcenauslastung. Selbst auf High-End-Laptops soll die Anwendung Prozessor und Arbeitsspeicher ĂŒbermĂ€Ăig belasten, was gelegentlich zu SysteminstabilitĂ€ten fĂŒhrt.
Die technischen Pannen fallen in eine Zeit erhöhter Sicherheitsvorsicht. Ende Mai warnten FBI und Microsoft vor einer Phishing-Plattform namens Kali365. Das Toolkit, das seit dem FrĂŒhjahr aktiv ist, zielt gezielt auf Microsoft-365-Konten ab â inklusive Teams, Outlook und OneDrive.
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Kali365 umgeht die Mehrfaktor-Authentifizierung (MFA), indem es den Microsoft-GerĂ€tecode-Fluss missbraucht. Angreifer verschicken Phishing-Mails mit einem GerĂ€tecode. Gibt ein Nutzer diesen Code auf einer legitimen Microsoft-Seite ein, autorisiert er unwissentlich den Zugriff des Angreifers. Sicherheitsexperten raten Unternehmen dringend, Conditional-Access-Richtlinien zu implementieren und ihre AuthentifizierungsĂŒbertragungen zu ĂŒberprĂŒfen.
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