Tetra720 C3: KI greift beim CAD-Zeichnen auf mehr als 120 Werkzeuge zu
Veröffentlicht am: 08.10.2026 um 23:14 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der Softwareentwickler Tetra720 hat die allgemeine Verfügbarkeit des C3 Assistant für seine CAD-Lösung C3 (CADD300 Modern) unter macOS bekannt gegeben. Die neue Erweiterung ermöglicht es Anwendern, durch Texteingaben oder Sprachbefehle direkt editierbare Geometrien zu erzeugen.
Wie aus Branchenberichten vom 8. Oktober 2026 hervorgeht, greift das System dabei auf mehr als 120 native Zeichen-, Bemaßungs- und Bearbeitungswerkzeuge der Software zurück.
Flexible Modellanbindung und klassisches Lizenzmodell
Ein zentraler Aspekt der Integration betrifft die Wahl des zugrunde liegenden Sprachmodells. C3 Assistant lässt sich wahlweise an einen vom Kunden bevorzugten Modellanbieter anbinden oder vollständig mit einem lokal betriebenen Modell nutzen. Dieser Ansatz bietet Unternehmen Kontrolle über die Datenverarbeitung und den Schutz vertraulicher Konstruktionsdaten.
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Bei der Vermarktung setzt Tetra720 auf ein traditionelles Lizenzmodell abseits des branchenüblichen Software-as-a-Service-Trends: C3 ist für Apple Silicon als dauerhafter Einmalkauf für 1.995 US-Dollar je Arbeitsplatz erhältlich. Es fallen weder Abonnements noch wiederkehrende Gebühren an.
Lokale KI-Steuerung als Trend im professionellen Softwarebereich
Die Veröffentlichung von Tetra720 reiht sich in eine wachsende Zahl von Initiativen ein, professionelle Gestaltungs- und Konstruktionssoftware über Schnittstellen mit KI-Modellen zu verbinden. Parallel zu Tetra720 integriert auch der Softwareanbieter Maxon neue Automatisierungsoptionen in seine Werkzeuge.
Für Cinema 4D steht ab Version 2026.4 für Windows und macOS ein MCP-Server bereit. Dieser ist standardmäßig deaktiviert, lässt sich jedoch ohne zusätzliche Installation direkt zuschalten. Die Schnittstelle verbindet die 3D-Software mit Sprachmodellen wie Claude, ChatGPT oder Codex.
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Ähnlich wie bei Tetra720 steht auch bei Maxon die lokale Ausführung im Fokus: Die durch die KI angestoßenen Aktionen laufen über die interne Cinema-4D-API direkt auf dem Rechner des Nutzers ab. Anwender können festlegen, welche Werkzeuggruppen freigegeben sind, und die Ausführung von Python-Skripten gezielt steuern.
Zudem erscheinen alle durchgeführten Schritte im regulären Undo-Verlauf der Anwendung und werden in einem lokalen Audit-Log protokolliert, um Nachvollziehbarkeit und Fehlertoleranz im professionellen Arbeitsablauf zu sichern.
