Touchscreen-MacBook, Apple

Touchscreen-MacBook Pro: Apple bricht mit 30 Jahren Tradition

15.06.2026 - 04:25:34 | boerse-global.de

Apple arbeitet an einem 32-Zoll iMac Pro und Touchscreen-MacBooks. Die neuen Geräte sollen mit M5- und M6-Chips erscheinen.

Apple plant 32-Zoll iMac Pro und Touchscreen-MacBooks
Touchscreen-MacBook - A close-up shot of a modern, high-performance 32-inch all-in-one computer with a vibrant display in a professional setting. 15.06.2026 - Bild: ĂĽber boerse-global.de

Nach Informationen aus Industriekreisen arbeitet der Konzern an einem 32-Zoll iMac Pro für professionelle Anwender sowie an Touchscreen-MacBooks – eine Premiere für das Unternehmen.

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RĂĽckkehr der Profi-Workstation

Der neue iMac Pro soll laut Leaks vom 14. Juni 2026 als Hochleistungs-Workstation für Kreativschaffende positioniert werden. Das Herzstück: ein 32-Zoll-Display mit Mini-LED- oder OLED-Technologie. Die Integration von ProMotion ermöglicht eine Bildwiederholrate von 120 Hertz, während Thunderbolt 5 für blitzschnelle Datenübertragung sorgen soll.

Um die thermischen Herausforderungen professioneller Arbeitslasten zu meistern, setzen die Entwickler auf ein neu gestaltetes Kühlsystem. Als Antrieb sind die nächsten Prozessorgenerationen vorgesehen – M5 Pro, M5 Max und M5 Ultra. Das wäre ein direkter Konkurrent für Workstations von Dell oder HP, die im DAX-Umfeld stark verbreitet sind.

Touchscreen-MacBooks: Paradigmenwechsel in Cupertino

Noch bedeutender ist ein zweiter Leak: Apple arbeitet offenbar an einem Touchscreen-MacBook Pro. Das Gerät soll mit M6 Pro- und M6 Max-Chips ausgestattet sein und bereits Ende 2026 erscheinen. Ein hochauflösendes OLED-Display würde die Bedienung per Finger ergänzen.

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Die Software dafür ist offenbar in Entwicklung: macOS 27 mit dem Codenamen "Golden Gate" soll die Grenze zwischen klassischer Desktop-Nutzung und Touch-Optimierung verwischen. Doch nicht alle Beobachter sind begeistert. Der sogenannte "Liquid Glass"-Designansatz könnte macOS näher an iPadOS rücken – mit Risiken. Kritiker warnen vor geringerer Informationsdichte, was die Produktivität von Profis beeinträchtigen und Windows-Workstations attraktiver machen könnte.

Strategischer Kurs: Abschied von Intel

Parallel zur Hardware-Offensive zieht Apple einen Schlussstrich unter die Intel-Ära. MacBook Pro-Modelle der Baujahre 2015 bis 2017 verlieren den offiziellen Software-Support. Der Konzern forciert damit den Umstieg auf hauseigene Chips – und zwingt Nutzer älterer Geräte zum Upgrade.

Doch die Neuausrichtung beschränkt sich nicht auf Computer:

  • iOS 27: Drei bisher unangekĂĽndigte Funktionen sollen bis September 2026 vorgestellt werden
  • Home & Entertainment: Neue Apple TV 4K und HomePod mini mit leistungsstärkeren Prozessoren sind fĂĽr Herbst 2026 geplant
  • Wearables: Die Apple AI Glasses kommen wohl erst Ende 2027, eine gĂĽnstigere "Vision Air" frĂĽhestens 2028

Die Leaks zeichnen das Bild einer mehrjährigen Strategie: Apple will die Nutzererfahrung über Mobil- und Desktop-Plattformen hinweg vereinheitlichen – und gleichzeitig die letzten Überbleibsel der Vor-Silicon-Ära beseitigen. Ob der Touchscreen beim Mac tatsächlich Anklang findet, dürfte sich an den Verkaufszahlen der ersten Generation zeigen.

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