Ventoy, Experimentelle

Ventoy 1.1.18: Experimentelle UnterstĂŒtzung fĂŒr SteamOS-Recovery-Images

Veröffentlicht am: 09.10.2026 um 22:03 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Das Update ergÀnzt experimentellen SteamOS-Recovery-Start und behebt Boot- sowie Persistenzprobleme unter Linux und Windows.

Ventoy 1.1.18: SteamOS-Recovery und wichtige Boot-Fixes
Nahaufnahme einer gebĂŒrsteten MetalloberflĂ€che mit subtilen geometrischen Mustern und sanftem Lichteinfall. Illustration mit AI erstellt.

Das Boot-Werkzeug Ventoy ist in der Version 1.1.18 erschienen. Die neue Fassung erweitert den Funktionsumfang des Programms um eine experimentelle UnterstĂŒtzung fĂŒr Recovery-Images von SteamOS.

Wie Fachmedien am 9. Oktober 2026 berichteten, erleichtert die Neuerung das Starten entsprechender Wiederherstellungsabbilder direkt ĂŒber das Multiboot-Medium. Die Entwickler weisen jedoch darauf hin, dass die KompatibilitĂ€t je nach verwendetem EndgerĂ€t und jeweiligem Image variieren und somit eingeschrĂ€nkt sein kann.

Verbesserter Zugriff auf Partitionen und Syslinux-UnterstĂŒtzung

Neben der Neuerung rund um SteamOS umfasst die Aktualisierung mehrere fundamentale Anpassungen fĂŒr den Umgang mit Dateisystemen unter Linux. Ein optimierter Linux-Remount verbessert den Zugriff auf die ISO-Partition des Speichermediums. Diese erhĂ€lt mit /dev/mapper/VentoyPart ab sofort einen stabilen GerĂ€tenamen, was Adressierungskonflikte bei nachgelagerten Systemstarts verringern soll. Zudem lĂ€sst sich die Partition nun direkt innerhalb der Sicherungslösung Clonezilla einbinden.

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Ventoy erweitert zudem das Spektrum kompatibler Systeme durch die neue UnterstĂŒtzung fĂŒr benutzerdefinierte Syslinux-ISOs. Im selben Zug wurde die KompatibilitĂ€t mit der Distribution LinuxConsole verbessert. ErgĂ€nzende Optimierungen flossen in die Zusammenarbeit mit Clonezilla Live sowie in die generelle Verarbeitung von Syslinux-Abbildern ein.

Fehlerbehebungen fĂŒr moderne Linux-Builds und Windows

Ein wesentlicher Teil des Versionssprungs entfÀllt auf die Beseitigung von Startschwierigkeiten bei verschiedenen Plattformen. So wurden Bootprobleme im Zusammenspiel mit Vorabversionen und Spezialdistributionen gelöst; namentlich betrifft dies Fedora 45 Beta sowie die Rettungsdistribution Grml 2026.09.

Im Windows-Umfeld beseitigt Version 1.1.18 einen Fehler bei der VersionsprĂŒfung unter Secure Boot, der Installationen und Notfallmedien auf Basis von Windows sowie Windows PE (WinPE) beeintrĂ€chtigen konnte.

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Auch fĂŒr Desktop-Nutzer von Ubuntu bringt das Release wichtige Korrekturen. Bei der Nutzung von Live-Medien mit persistentem Speicher – der sogenannten Ubuntu-Desktop-Live-Persistence – kam es in frĂŒheren Versionen zu intermittierenden AusfĂ€llen. Diese sporadischen AbbrĂŒche wurden behoben, sodass gespeicherte Sitzungsdaten nun zuverlĂ€ssiger erhalten bleiben. Flankierend dazu enthĂ€lt die Aktualisierung weitere allgemeine Verbesserungen fĂŒr die Persistence-Funktion unter Ubuntu.

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