Vithas-App, Patienten

Vithas-App: Patienten erledigen die Klinikaufnahme künftig per Smartphone

Veröffentlicht am: 28.10.2026 um 15:05 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Klinik bündelt Anmeldung, Termine und medizinische Unterlagen in ihrer App und richtet Anlaufstellen für digitale Fragen ein.
Ein heller, moderner Wartebereich in einer Klinik mit leeren Stühlen und architektonischem Fokus auf klare Linien. Illustration mit AI erstellt.

Das Hospital Vithas Alicante modernisiert seine organisatorischen Abläufe und setzt künftig auf eine digitale Patientenaufnahme. Über die offizielle Vithas-App können Patienten die Registrierung bei der Ankunft sowie die gesamte Aufnahme künftig eigenständig auf dem Smartphone abwickeln. Durch den mobilen Check-in sollen administrative Schalterkontakte und längere Warteschlangen in der Klinik vermieden werden.

Neben der Selbstanmeldung bietet die Anwendung zusätzliche Funktionen zur Verwaltung des eigenen Klinikaufenthalts. Nutzer können über die Plattform ihre anstehenden Termine verwalten, medizinische Berichte einsehen und die eigene Krankengeschichte digital abrufen.

Mit der Umstellung verfolgt das Haus das Ziel, die administrativen Prozesse im Klinikalltag zu beschleunigen und zu vereinfachen, um auf diese Weise die gesamte Patientenerfahrung zu verbessern.

Entlastung an den Schnittstellen der Klinikaufnahme

Die Digitalisierung von Patientenaufnahmen und die Reduzierung von Wartezeiten gewinnen europaweit an Bedeutung. In Frankreich wurde ein nationales digitales Portal gestartet, das Patientendaten bündelt, um Aufnahmeprozesse und den klinischen Datenaustausch in öffentlichen Krankenhäusern zu optimieren.

Auch in den Niederlanden setzt man auf mobile Lösungen: Das Ziekenhuis Adrz in Goes und Vlissingen bündelt Termine, Aufnahmen, Laborergebnisse sowie medizinische Briefe in der Anwendung Digizorg, die auch Daten des Partners Erasmus MC einbindet.

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Um Patienten bei der Umstellung zu begleiten, wurden vor Ort spezielle Anlaufstellen für digitale Fragen eingerichtet, während die Klinikdirektion unterstreicht, dass die mobile Lösung den direkten menschlichen Kontakt nicht ersetzen soll.

Terminals und Wegeleitsysteme ergänzen mobile Dienste

Parallel zu Smartphone-Anwendungen erproben Gesundheitseinrichtungen automatisierte Stationen vor Ort. Am Ärztehaus des Diakoniekrankenhauses Naëmi Wilke in Guben können sich Personen mit zuvor vereinbartem Termin an einem digitalen Terminal eigenständig anmelden und einem virtuellen Wartezimmer zugewiesen werden, sofern ihre elektronische Gesundheitskarte im laufenden Quartal bereits erfasst wurde.

In Irland setzt ein Krankenhaus in Dublin derweil auf eine digitale Wegeleitung per App und einen interaktiven Kiosk in der Hauptrezeption, um Patienten, Besuchern und Klinikpersonal die Orientierung auf dem Klinikgelände mittels QR-Codes zu erleichtern. Die Initiative des Hospitals Vithas Alicante reiht sich in diese Reihe von Maßnahmen ein, die den administrativen Erstkontakt in Kliniken zunehmend in die Hände der Patienten verlagern.

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Die Initiative des Hospitals Vithas Alicante reiht sich in diese Reihe von Maßnahmen ein, die den administrativen Erstkontakt in Kliniken zunehmend in die Hände der Patienten verlagern.

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