Walix-Wallet-Hack: 1 Million Dollar über Xhash.cash bewegt
Veröffentlicht am: 14.08.2026 um 22:04 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Nach dem schwerwiegenden Sicherheitsvorfall bei Walix Wallet im vergangenen Monat liegen nun neue Erkenntnisse zur Spur der entwendeten digitalen Vermögenswerte vor.
Eine aktuelle Analyse des Blockchain-Spezialisten Match Systems zeigt, dass die Beute im Wert von mehr als 1 Million US-Dollar über spezialisierte Infrastrukturen bewegt wurde. Dabei sollen insbesondere die Plattform Xhash.cash sowie die NEAR-Intents-Infrastruktur eine zentrale Rolle beim Transfer der Gelder gespielt haben.
Im Zuge der laufenden Untersuchungen identifizierten die Experten von Match Systems drei spezifische Adressen auf der Solana-Blockchain, die unmittelbar mit dem Diebstahl in Verbindung stehen.
Das Unternehmen teilte mit, dass bereits gezielte Maßnahmen ergriffen wurden, um Transaktionen im Zusammenhang mit dem Vorfall zu blockieren. Durch diese Intervention soll der Abfluss der gestohlenen Mittel erschwert und die weitere Verwertung der Beute durch die Angreifer unterbunden werden.
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Ein besonderes Augenmerk der Analysten liegt derzeit auf einer spezifischen Transaktion in Höhe von 5 BTC. Laut den Untersuchungen von Match Systems befinde sich diese Überweisung bereits seit mehr als drei Tagen im Status „PROCESSING“. Dieser ungewöhnlich lange Zeitraum für eine Bitcoin-Transaktion deutet auf technische Verzögerungen oder aktive Eingriffe in den Transferprozess hin, während die Ermittler versuchen, die Bewegung der Vermögenswerte zu stoppen.
Der ursprüngliche Hack der Walix Wallet ereignete sich Ende Juli. Damals gelang es unbekannten Akteuren, Kryptowährungen im Gesamtwert von über 1 Million US-Dollar aus den Beständen der Wallet-Nutzer zu entziehen. Seit dem Vorfall am 25. Juli 2026 arbeiten verschiedene Sicherheitsdienstleister an der Aufklärung der Transaktionsketten.
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Die Ermittlungen zum Walix-Wallet-Hack dauern unterdessen unvermindert an. Während Match Systems durch die Identifizierung der beteiligten Infrastrukturen und der genutzten Solana-Adressen operative Fortschritte meldet, bleibt die vollständige Rückführung der Mittel sowie die endgültige Identifizierung der Verantwortlichen Gegenstand der weiteren Nachforschungen.
Branchenexperten beobachten die Bewegungen auf den betroffenen Wallets genau, um mögliche Hinweise auf die weiteren Schritte der Akteure hinter dem Millionenraub zu finden. Die Identifizierung der genutzten Schnittstellen wie NEAR-Intents markiert dabei einen wichtigen Punkt in der forensischen Aufarbeitung von Cross-Chain-Angriffen.
