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watchOS 27: Apple wirft Ultra und Series 9 aus dem Support

Veröffentlicht: 06.07.2026 um 05:32 Uhr, Redaktion boerse-global.de

watchOS 27 beendet Support für erste Ultra-Generation, Series 9 und SE 2. Neue KI-Funktionen erfordern leistungsstärkere Chips.

Apple Watch Ultra 1: Support-Ende mit watchOS 27 besiegelt
Nahaufnahme eines modernen Smartwatch-Zifferblatts mit Gesundheitsdaten und KI-Symbolen, unscharfer Hintergrund deutet auf Technologie und Daten hin. Illustration mit AI erstellt ĂĽbermittelt durch boerse-global.de

Das kommende watchOS 27 wird den Support für das ursprüngliche Apple Watch Ultra einstellen – ein klares Signal für den wachsenden Fokus auf KI und leistungsstärkere Chips.

Ende einer Ära: Welche Modelle rausfliegen

Die Software-Offensive von Apple für 2026 hat weitreichende Folgen für Besitzer älterer Modelle. Neben dem Apple Watch Ultra aus dem Herbst 2022 werden auch die Series 9 und die zweite Generation des Watch SE nicht mehr von watchOS 27 profitieren. Die Entscheidung überrascht nur bedingt: Bereits das aktuelle watchOS 26 hatte dem ersten Ultra einige Funktionen wie Live-Übersetzung oder Blutdruckwarnungen vorenthalten.

Der Grund liegt auf der Hand: Apples S9-Chip und seine Nachfolger werden zur Pflicht. Sie stemmen die zunehmend aufwendigen Berechnungen direkt auf dem Gerät – ein entscheidender Vorteil für die neuen KI-Funktionen.

Was watchOS 27 bringt

Das neue Betriebssystem hat einige echte Neuerungen im Gepäck:

  • „Workout Buddy“: Eine Funktion mit verbesserten Tempo- und Fortschrittsmetriken
  • Dynamisches App-Raster: Häufig genutzte Anwendungen rĂĽcken automatisch in den Vordergrund
  • Optimiertes Schlaftracking: Noch präzisere Erfassung der Schlafphasen
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Besonders spannend: Die 2026er-Version von Siri bekommt tiefgreifende Apple-Intelligence-Funktionen. Der Sprachassistent soll künftig mehrschrittige Anfragen bearbeiten und in über 20 Sprachen in Echtzeit übersetzen können – rund 80 Prozent der Verarbeitung läuft dabei lokal auf der Uhr.

Ultra 4: Schlanker, heller, smarter

Für das Apple Watch Ultra 4 zeichnet sich ein grundlegendes Redesign ab. Insider sprechen von einem 15 Prozent schlankeren Titangehäuse – weg vom klobigen Look der ersten Generation. Unter der Haube soll der S12-Chip werkeln, kombiniert mit einem 3200-Nit-LTPO-3-OLED-Display.

Die Gesundheitsfunktionen bleiben das Zugpferd. Verbessertes Blutdruck-Monitoring und ein möglicher Fingerabdruckscanner für sichere Authentifizierung stehen auf dem Wunschzettel. Die Akkulaufzeit könnte im Stromsparmodus auf bis zu 72 Stunden klettern.

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Parallel dazu kursieren Gerüchte zur Series 12, die für September 2026 erwartet wird. Apple soll Sensoren direkt in Silikonarmbänder integrieren wollen – denkbar für Blutzuckermessung oder Touch-ID.

Die Preislandschaft im Juli 2026

Die Preisspanne in der Ultra-Reihe bleibt beachtlich. Das aktuelle Ultra 3 liegt mit umgerechnet rund 1.000 Euro an der Spitze, das Ultra 2 folgt fĂĽr etwa 950 Euro. Das erste Ultra ist trotz nahendem Software-Aus noch fĂĽr rund 820 Euro zu haben.

Zum Vergleich: Die Samsung Galaxy Watch 8 startete im Juli 2025 zu einem Preis von umgerechnet etwa 370 Euro. Sie bietet ein 1,5-Zoll-Super-AMOLED-Display und 2 GB RAM – doch Apples Ultra-Serie rechtfertigt ihren Aufpreis mit Titan-Gehäuse, größeren Displays und der nahtlosen Einbindung ins Apple-Ökosystem.

Zubehör: Schneller laden mit Qi2

Der Markt für Premium-Ladegeräte wächst mit. Modelle wie der UGREEN MagFlow 3-in-1 setzen auf den neuen Qi2-Standard und laden die Apple Watch ab Series 7 bis zu 50 Prozent schneller als herkömmliche Netzteile. Ein integriertes Wärmemanagement schützt dabei die Batterie. Die Preise liegen bei rund 95 Euro.

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