WhatsApp ab November: Alte iPhones fliegen raus – iOS 15.5 Pflicht
14.06.2026 - 21:23:31 | boerse-global.de
Ab sofort gibt es ein optionales Bezahl-Abo, während ältere iPhones bald nicht mehr mitmachen dürfen.
WhatsApp Plus: Was bringt das neue Bezahl-Abo?
Ende Mai 2026 führte Meta den Dienst WhatsApp Plus ein – ein freiwilliges Abo für 2,99 Euro pro Monat (umgerechnet aus US-Preis). Die Kernfunktionen des Messengers bleiben für alle rund 3,3 Milliarden Nutzer weltweit kostenlos. Wer zahlt, erhält jedoch Extras:
- Exklusive Designs und Icons
- Spezielle Sticker-Pakete
- Eigene Klingeltöne
- Bis zu 20 angepinnte Chats (statt bisher weniger)
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Die Preise sollen je nach Land variieren. In Ghana etwa wird das Abo voraussichtlich rund 0,99 Euro kosten. Für Android-Nutzer testet Meta zudem breitere Abo-Modelle unter dem Namen Meta One.
Alte iPhones fliegen raus: Strengere iOS-Vorgaben ab November
Deutlich einschneidender ist eine technische Neuerung: Ab dem 30. November 2026 benötigt WhatsApp mindestens iOS 15.5. Betroffen sind vor allem ältere Modelle wie das iPhone 6s, 6s Plus, das erste iPhone SE sowie das iPhone 7 und 7 Plus.
Die gute Nachricht: Diese Geräte lassen sich noch auf iOS 15.8.8 aktualisieren. Wer das rechtzeitig macht, kann WhatsApp weiter nutzen. Meta begründet den Schritt mit Sicherheitsaspekten – ältere Betriebssysteme erhalten irgendwann keine kritischen Updates mehr. In-App-Hinweise sollen betroffene Nutzer rechtzeitig warnen.
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Der lange Arm der Vergangenheit: Bisherige Support-Enden
Der neue iOS-Cut ist kein Einzelfall. Bereits Anfang 2025 strich WhatsApp die Unterstützung für Android KitKat – damals traf es Geräte von Samsung, Motorola, HTC, LG und Sony. Im Mai 2025 folgte das Aus für iOS-Versionen unter 15.1, womit iPhone 5s, iPhone 6 und iPhone 6 Plus ihren Dienst quittierten.
Technische Neuerungen am Horizont
Parallel zu den Einschränkungen arbeitet Meta an neuen Funktionen. Dazu gehören Passkeys als Alternative zu SMS-Verifizierungscodes sowie getestete Termin-Nachrichten für iOS. Android-Nutzer dürfen sich auf neue Animationen für Chat-Nachrichten freuen.
EU greift durch: WhatsApp muss Konkurrenz öffnen
Die Entwicklung des Messengers findet unter wachsender regulatorischer Beobachtung statt. Die Europäische Kommission ordnete kürzlich an, dass Meta konkurrierenden KI-Assistenten kostenlosen Zugang zur WhatsApp-Business-API gewähren muss.
Im Rechtsstreit mit der NSO Group meldete WhatsApp zudem einen Etappenerfolg: Das Unternehmen habe einen Verstoß der israelischen Spyware-Firma gegen eine gerichtliche Verfügung festgestellt.
