WhatsApp, Android

WhatsApp Android: Neue Anrufer-ID zeigt Herkunftsland unbekannter Nummern

Veröffentlicht am: 26.08.2026 um 03:12 Uhr | Redaktion boerse-global.de

WhatsApp führt neue Anrufer-Informationen für Android ein und erhöht die Anforderungen an die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Über eine Milliarde Nutzer setzen bereits auf Passkeys.

WhatsApp erweitert Anrufer-ID und verschärft Kontosicherheit
Ein modernes Smartphone liegt mit ausgeschaltetem Display auf einem schlichten Holztisch in einer hellen Büroumgebung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Messenger-Dienst WhatsApp hat am 25. August 2026 eine funktionale Erweiterung seiner App angekündigt, die Nutzern von Android-Geräten künftig mehr Transparenz bei eingehenden Anrufen von unbekannten Kontakten bieten soll.

Die Neuerung sieht vor, dass bei Anrufen von Nummern, die nicht im Telefonbuch des Empfängers hinterlegt sind, zusätzlicher Kontext eingeblendet wird. Parallel dazu verstärkt das zum Meta-Konzern gehörende Unternehmen die Sicherheitsvorgaben für den Kontoschutz durch eine umfassende Aktualisierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Mehr Transparenz bei unbekannten Anrufern unter Android

Die neue Erweiterung der Anrufer-ID zielt darauf ab, die Einordnung von potenziell unerwünschten oder wichtigen geschäftlichen Anrufen zu erleichtern. Wenn ein Anruf von einer unbekannten Nummer eingeht, zeigt WhatsApp künftig Informationen zum Herkunftsland der Telefonnummer sowie Hinweise auf gemeinsame Gruppen an. Diese Details sollen den Nutzern helfen, die Identität des Anrufers bereits vor der Annahme des Gesprächs besser einzuschätzen.

Aktuellen Informationen zufolge ist diese spezifische Funktionserweiterung für die Anrufer-ID zunächst ausschließlich für das Betriebssystem Android verfügbar. Die Implementierung erfolgt mit der App-Version 2.26.32.83. Da WhatsApp den Rollout neuer Funktionen üblicherweise schrittweise vornimmt, berichten Beobachter, dass die Neuerung trotz der entsprechenden Versionsnummer noch nicht für alle Anwender unmittelbar im Interface sichtbar ist.

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Verschärfte Sicherheitsregeln für die Zwei-Faktor-Verifizierung

Zeitgleich mit der Verbesserung der Anrufer-Identifizierung führt WhatsApp signifikante Änderungen bei der Absicherung von Benutzerkonten ein. Die bisherige Praxis einer sechsstelligen PIN für die Zwei-Faktor-Authentifizierung wird abgelöst. Nutzer müssen künftig ein alphanumerisches Passwort festlegen, das eine höhere Komplexität aufweist.

Gemäß den neuen Vorgaben muss dieses Passwort für die Verifizierung eine Mindestlänge von 8 Zeichen haben und zudem Sonderzeichen enthalten. Dieser Schritt dient der Erhöhung der Hürden gegen unbefugte Kontoübernahmen.

Im Gegensatz zur Anrufer-ID-Erweiterung wird die Verteilung dieser neuen Sicherheitsfunktionen plattformübergreifend sowohl für Android- als auch für iOS-Geräte vorbereitet und soll in den kommenden Phasen schrittweise an die Nutzerschaft verteilt werden.

Meilenstein bei Passkeys und langfristige Sicherheitsstrategie

Die Verschärfung der Passwort-Richtlinien ergänzt die bestehenden Bemühungen des Unternehmens, die Kontensicherheit zu modernisieren. WhatsApp betonte im Zuge der aktuellen Ankündigungen den Erfolg der bereits seit 2024 bestehenden Unterstützung für Passkeys. Den Angaben zufolge haben inzwischen über 1 Milliarde Nutzer einen Passkey für ihren Account eingerichtet.

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Diese Technologie ermöglicht eine Anmeldung ohne klassisches Passwort über biometrische Merkmale oder lokale Geräte-Entsperrungen. Das System erlaubt es zudem, mehrere Passkeys pro Konto zu hinterlegen, was die Flexibilität bei der Nutzung auf verschiedenen Endgeräten erhöht.

Mit der Kombination aus verbesserten Identifizierungsmerkmalen bei Anrufen und einer robusteren Zwei-Faktor-Verifizierung reagiert WhatsApp auf die anhaltenden Anforderungen an den Datenschutz und die Sicherheit in der mobilen Kommunikation.

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