WhatsApp, Benutzernamen

WhatsApp: Benutzernamen statt Nummern ab sofort reservierbar

Veröffentlicht: 29.06.2026 um 20:27 Uhr, Redaktion boerse-global.de

WhatsApp ermöglicht Chats ohne Preisgabe der Handynummer. Die Reservierung der neuen Benutzernamen hat bereits begonnen.

WhatsApp fĂŒhrt Benutzernamen ein: Mehr PrivatsphĂ€re ohne Nummer
Eine Hand hĂ€lt ein Smartphone mit einem stilisierten, leuchtenden WhatsApp-Logo auf dem Bildschirm. Im Hintergrund verschwommene digitale Datenströme. Illustration mit AI erstellt ĂŒbermittelt durch boerse-global.de

Der Messenger will damit die PrivatsphĂ€re der Nutzer stĂ€rken. KĂŒnftig ist die Kommunikation möglich, ohne die eigene Mobilfunknummer preiszugeben.

Die Reservierung der Wunschnamen hat Ende Juni in den Kontoeinstellungen begonnen. Der vollstÀndige Rollout der Chat-Funktion per Benutzernamen folgt schrittweise im Laufe des Jahres 2026.

Keine Nummer mehr nötig

Bisher war die Mobilfunknummer die zentrale Identifikation bei WhatsApp. Wer einen Chat starten wollte, musste sie zwingend mit Kontakten teilen. Das Àndert sich jetzt.

Nutzer wĂ€hlen kĂŒnftig einen eindeutigen Benutzernamen. „Das ist eine wesentliche Verbesserung des Datenschutzes“, sagt Alice Newton-Rex, VizeprĂ€sidentin fĂŒr Produktentwicklung bei WhatsApp.

Zur Sicherheit gibt es einen optionalen Username-Key. Er schĂŒtzt den gewĂ€hlten Namen zusĂ€tzlich. Ein öffentliches Verzeichnis zur Suche nach Benutzernamen ist nicht geplant. Damit bleibt WhatsApp eine geschlossene Kommunikationsplattform – anders als klassische soziale Netzwerke.

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Regeln fĂŒr die Namenswahl

Bei der Erstellung der Benutzernamen gibt es klare Vorgaben. Erlaubt sind Buchstaben von A bis Z, Ziffern, Punkte und Unterstriche. Namen von Prominenten sind fĂŒr die allgemeine Registrierung gesperrt – das soll Missbrauch verhindern.

Die EinfĂŒhrung erfolgt in Wellen. WĂ€hrend die Reservierung bereits lĂ€uft, wird die aktive Nutzung der Chat-Funktion per Benutzernamen erst in den kommenden Monaten fĂŒr alle freigeschaltet. Unternehmen können ihre Konten zudem mit bestehenden Profilen auf Instagram oder Facebook verknĂŒpfen.

WhatsApp holt auf

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Mit dem Schritt zieht WhatsApp mit der Konkurrenz gleich. Signal hat Benutzernamen bereits 2024 eingefĂŒhrt. Auch Telegram und Threema bieten Ă€hnliche Optionen.

WhatsApp bleibt mit rund drei Milliarden Nutzern der MarktfĂŒhrer. Telegram folgt mit etwa einer Milliarde, Signal kommt auf 70 bis 100 Millionen, Threema auf rund zehn Millionen. Die EinfĂŒhrung der Benutzernamen könnte nun auch sicherheitsbewusste Anwender ĂŒberzeugen, die bisher wegen der Nummernpflicht auf Alternativen ausgewichen sind.

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