WhatsApp-Cloud, Eigener

WhatsApp-Cloud: Eigener Backup-Dienst mit 2 GB kostenlos

Veröffentlicht: 17.07.2026 um 12:45 Uhr, Redaktion boerse-global.de

WhatsApp testet unabhängiges Cloud-Backup für iOS, während Apple KI-Funktionen an teure iCloud-Tarife bindet.

WhatsApp plant eigenen Cloud-Dienst als iCloud-Alternative
Ein Smartphone-Bildschirm zeigt Cloud-Speicher-Symbole und Datenübertragungslinien, mit abstrakten Servern und Netzwerken im Hintergrund, die digitales Datenmanagement symbolisieren. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Messaging-Dienst entwickelt eine Alternative zu Apples iCloud – genau rechtzeitig, denn iOS 27 knüpft neue KI-Funktionen an teurere Speicher-Abos.

Millionen iPhone-Nutzer stehen vor einer Entscheidung: Bisher waren sie für WhatsApp-Backups auf Apples iCloud angewiesen. Das könnte sich bald ändern. Forscher haben in der WhatsApp-Beta für iOS einen eigenen Cloud-Backup-Dienst entdeckt. Parallel dazu zeigt die aktuelle iOS-27-Beta: Apples neue KI-Funktionen fürs Smart Home gibt es nur mit dem teuersten iCloud-Tarif.

WhatsApp baut eigene Backup-Infrastruktur

Die neue Funktion erlaubt es Nutzern, ihre Chat-Verläufe auf einen separaten Cloud-Dienst zu sichern – unabhängig von iCloud. Das verspricht gleich mehrere Vorteile: 2 Gigabyte Speicher sind kostenlos, und die Backups sind standardmäßig Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Zur Sicherung reichen Passkeys, ein Passwort oder ein 64-stelliger Verschlüsselungsschlüssel.

Besonders praktisch: Der Dienst soll den Umstieg zwischen verschiedenen Betriebssystemen erleichtern. Wer vom iPhone auf Android wechselt, könnte künftig seine Chats einfacher mitnehmen. Für Vielnutzer sind kostenpflichtige Tarife geplant: 50 Gigabyte für etwa 0,99 Euro im Monat, ein 1-Terabyte-Plan ist in Entwicklung.

Die Funktion ist optional – Nutzer können weiterhin iCloud nutzen. Ein offizielles Veröffentlichungsdatum gibt es noch nicht.

Apples KI-Offensive kostet extra

Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Seit Mitte Juli testen Entwickler die öffentliche Beta von iOS 27. Und die offenbart: Apples neue „Apple Intelligence“-Funktionen fürs Smart Home sind an das 2-Terabyte-iCloud+-Abo gekoppelt – für knapp zehn Euro monatlich.

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Konkret geht es um KI-generierte Beschreibungen für HomeKit-Sicherheitskameras, erweiterte Suchfunktionen für Videoaufnahmen und automatisch zusammengestellte Highlights. Diese Funktionen setzen ein iPhone 15 Pro oder neuer voraus und laufen laut Apple auf leistungsstarken Servern – daher der Zwang zum teuren Abo.

Der offizielle Start von iOS 27 ist für September 2026 geplant. Erste Tester berichten von typischen Beta-Problemen: plötzlich schrumpfender Speicher, Akku-Probleme und Überhitzung. Experten zufolge stabilisieren sich diese Fehler meist innerhalb von 48 Stunden nach der Installation.

Wenn die iCloud-Synchronisation hakt

Wer schon jetzt Probleme mit iCloud-Fotos hat: Apple hat im Juni seine Support-Dokumente aktualisiert. Die häufigsten Gründe für Synchronisations-Störungen sind schnell gefunden:

  • Akku unter 20 Prozent: Das iPhone stoppt dann die Synchronisation
  • Überhitzung: Bei hohen Temperaturen pausiert das System Hintergrund-Datenübertragungen
  • Stromsparmodi: „Niedriger Datenmodus“ oder „Energiesparmodus“ blockieren automatische Uploads
  • Speicher voll: ICloud oder der geteilte Speicher eines Familienmitglieds sind voll

Die einfachste Lösung: Das iPhone über Nacht an das Ladegerät und mit dem WLAN verbinden.

Zwei Alternativen zum Cloud-Abo

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Wer nicht monatlich zahlen will, hat neue Optionen. Die App Tiny Space komprimiert Fotos und Videos direkt auf dem Gerät – ohne Daten in die Cloud zu laden. Die Versprechen sind beeindruckend: Fotos sollen sich um bis zu 97 Prozent verkleinerln lassen, 4K-Videos um 80 Prozent. Die App entfernt auch Live-Photo-Daten und wandelt PNGs in das platzsparendere JPEG-Format um.

Eine hardware-basierte Lösung kommt mit dem Conner Pocket Cloud. Das Gerät verbindet sich per Kabel mit Android- oder iOS-Smartphones und sichert die Daten automatisch auf eine microSD-Karte. Bis zu 2 Terabyte sind möglich – und das ohne Internetverbindung. Einmal kaufen, monatliche Gebühren fallen nicht an.

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