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WhatsApp Restricted Chat: Neue Funktion sperrt verknüpfte Geräte aus

Veröffentlicht am: 06.10.2026 um 13:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Die Testfunktion sperrt verknüpfte Geräte, Chat-Exporte und Meta AI; der weltweite Starttermin steht noch nicht fest.

WhatsApp testet Restricted Chat für stärker geschützte Einzelgespräche
Ein verschlossener Stahltresor auf einem schlichten, modernen Untergrund als Symbol für Datensicherheit und Privatsphäre. Illustration mit AI erstellt.

Der Messenger-Dienst WhatsApp erprobt eine neue Datenschutzfunktion, mit der sich ausgewählte Unterhaltungen strenger absichern lassen. Wie Medien am 5. Oktober 2026 berichteten, befindet sich das Merkmal namens Restricted Chat derzeit in einer Testphase. Es beschränkt ausgewählte Einzelchats ausschließlich auf das primäre Smartphone und blockiert den Zugriff über verknüpfte Geräte.

Zudem unterbindet die Einstellung Chat-Exporte sowie den Einsatz von Meta AI und verhindert das automatische Speichern empfangener Medien in der Galerie.

Funktionsweise und Schutz vor Weitergabe

Die Neuerung baut auf der bisherigen Funktion Advanced Chat Privacy auf und soll diese vollständig ersetzen. Restricted Chat ist als optionale Sicherheitsmaßnahme konzipiert, standardmäßig deaktiviert und muss für jede Konversation separat eingeschaltet werden. Derzeit steht die Funktion ausschließlich für Einzelchats zur Verfügung.

Wird die Beschränkung in einem Gespräch aktiviert, greifen die Vorgaben für alle Beteiligten des Chats gleichermaßen. Neben dem Export von Chatverläufen wird auch verhindert, dass Medieninhalte wie Fotos oder Videos automatisch im lokalen Speicher des Smartphones abgelegt werden. Unabhängig von diesen zusätzlichen Restriktionen bleiben alle Nachrichten und Sprachanrufe weiterhin standardmäßig durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt.

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Ausschluss verknüpfter Geräte und externer Zugriffe

Ein zentraler Bestandteil der Sicherheitsfunktion ist die Koppelung an das Haupttelefon. Ist Restricted Chat aktiv, können die betroffenen Konversationen nicht über verknüpfte Geräte wie Desktop-Anwendungen, Web-Clients oder Zweitgeräte eingesehen werden.

Laut den Berichten begrenzt dieser Mechanismus zugleich den Zugriff durch inoffizielle WhatsApp-Clients sowie KI-Agenten, die über gekoppelte Geräte auf Gesprächsverläufe zugreifen könnten. Auch die interne Nutzung des Assistenzsystems Meta AI ist innerhalb dieser geschützten Chats gesperrt.

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Schrittweiser Rollout in den Beta-Versionen

Die Verteilung der Testfunktion erfolgt schrittweise an ausgewählte Nutzer der Beta-Versionen für Android und iOS. Berichten zufolge tauchte die Neuerung unter anderem in den Versionen Android-Beta 2.26.39.11 und 2.26.36.4 sowie der iOS-Beta 26.39.10.20 auf.

Die Verfügbarkeit variiert dabei regional: Wie das indonesische Fachportal KompasTekno am 5. Oktober 2026 festhielt, war die Funktion in Indonesien zu diesem Zeitpunkt noch nicht freigeschaltet. Wann die Einschränkungsoption in die reguläre, stabile Version des Messengers für alle weltweiten Nutzer übernommen wird, hat WhatsApp bislang nicht mitgeteilt.

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