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WhatsApp Restricted Chat: Neue Sperre hält Nachrichten von Zweitgeräten fern

Veröffentlicht am: 06.10.2026 um 06:54 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Der neue Modus begrenzt verknüpfte Geräte und Meta AI, verhindert aber nicht alle Wege, Nachrichten manuell zu erfassen.

WhatsApp testet Restricted Chat mit Schutz für Einzelgespräche
Ein minimalistischer, leerer Holztisch in einem Raum mit sanftem Licht und Schattenwurf, der eine Atmosphäre von Privatsphäre und Sicherheit vermittelt. Illustration mit AI erstellt.

Der Messenger-Dienst WhatsApp hat damit begonnen, eine neue Funktion namens Restricted Chat für ausgewählte Beta-Nutzer auf Android und iOS auszurollen.

Während die Neuerung den Schutz vor Drittanwendungen und externen Systemen verstärken soll, bringt sie technische Grenzen mit sich: Medienberichten zufolge verhindert die Einstellung das systematische Erstellen von Screenshots, manuelles Kopieren von Texten sowie das physische Abfotografieren des Displays nicht.

Beschränkungen für verknüpfte Geräte und Meta AI

Die optionale Neuerung lässt sich manuell in den Chat-Informationen einzelner Konversationen aktivieren und gilt gegenwärtig ausschließlich für Einzelchats. Wird die Sperre eingeschaltet, verbleibt der Dialog auf dem primären Smartphone.

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WhatsApp unterbindet in diesem Modus die Zustellung von Nachrichten an verknüpfte Zweitgeräte. Zudem blockiert das System das automatische Abspeichern von Mediendateien, die reguläre Chat-Export-Funktion sowie den Einsatz von Meta AI innerhalb der Unterhaltung.

Nach Angaben von WhatsApp verfolgt die Abschottung von verknüpften Geräten den Zweck, inoffizielle Messenger-Clients und automatisierte KI-Agenten vom Mitlesen sensibler Mitteilungen abzuhalten. Unabhängig von den zusätzlichen Einschränkungen bleiben Nachrichten und Sprachanrufe weiterhin standardmäßig durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt.

Technische Grenzen und Testphase

Die Schutzmechanismen greifen vor allem auf Systemebene gegen externe Schnittstellen, decken jedoch nicht alle Bedienhandlungen ab. Wie aus Berichten hervorgeht, ist die Funktion nicht darauf ausgelegt, das Abfotografieren durch Zweitgeräte, handschriftliche Notizen, das manuelle Kopieren von Textabschnitten oder Bildschirmaufnahmen lückenlos zu blockieren.

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Sobald die Einstellung für einen Dialog geändert wird, erhalten die beteiligten Personen eine entsprechende Benachrichtigung über die angepassten Datenschutzeinstellungen direkt im Chatfenster.

Die Neuerung wurde im Vormonat als Erweiterung der Initiative Advanced Chat Privacy gemeldet und baut technisch auf diesen Grundlagen auf. In verschiedenen Testversionen traten bereits unterschiedliche Entwicklungsstufen zutage. Berichten von WABetaInfo zufolge ist die Funktion in der Android-Beta-Version 2.26.39.11 sowie in der iOS-Beta-Version 26.39.10.20 auffindbar.

Weitere Berichte nennen die Android-Beta-Version 2.26.36.4. Unter der Bezeichnung Conversa Restrita tauchte die Entwicklung zudem in der Android-Beta 2.26.36.5 auf, wobei parallel berichtet wurde, dass sich jene Vorabfassung teils noch in interner Entwicklung befand und nicht unmittelbar für breite Tests freigegeben war.

Die Verteilung erfolgt schrittweise und ist bislang auf einen begrenzten Kreis von Testern beschränkt. Auch innerhalb des Apple-Testprogramms TestFlight steht die Neuerung nicht allen registrierten Nutzern zur Verfügung. Ein konkreter Veröffentlichungstermin für die breite Öffentlichkeit oder eine Einführung in den regulären App-Stores steht bislang nicht fest.

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