WhatsApp: Support-Ende fĂŒr alte iPhones und Android ab 20. Juli
Veröffentlicht: 17.07.2026 um 17:26 Uhr, Redaktion boerse-global.deAb dem 20. Juli 2026 ist Schluss: WhatsApp stellt die UnterstĂŒtzung fĂŒr zahlreiche Ă€ltere iPhones und Android-GerĂ€te ein. Betroffen sind Modelle, die nicht mehr auf die geforderten Betriebssystemversionen aktualisiert werden können.
Support-Ende in mehreren Wellen
Die erste HĂŒrde kommt bereits nĂ€chste Woche. WhatsApp setzt ab dem 20. Juli mindestens iOS 15.5 oder Android 5.0 voraus. Wer ein Ă€lteres System hat, kann die App dann nicht mehr richtig nutzen.
Doch damit nicht genug. Die Messaging-Plattform verschÀrft die Anforderungen weiter:
- 8. September 2026: Android-GerÀte brauchen mindestens Version 6.0
- 30. November 2026: iPhones benötigen zwingend iOS 15.5
Der Ausschluss erfolgt also schrittweise â Zeit zum Umsteigen bleibt aber kaum.
Welche GerÀte genau betroffen sind
Besonders hart trifft es Besitzer Àlterer Apple-Smartphones. Das iPhone 6, 6 Plus, 5s, 5c und 5 sowie das iPhone 4s fliegen raus. Sie erhalten keine Updates mehr auf die nötige iOS-Version.
Auch im Android-Lager gibt es Verlierer. Modelle wie das Samsung Galaxy S3, das LG Optimus G oder das Sony Xperia Z sind raus. Die Liste ist lang â wer ein Smartphone von vor 2015 besitzt, sollte schnell handeln.
Gute Nachrichten fĂŒr iPhone-Nutzer
WĂ€hrend alte GerĂ€te abgehĂ€ngt werden, bekommen aktuelle iPhones neue Funktionen. Seit Mitte Juli integriert WhatsApp die Mikrofonmodi direkt in die AnrufoberflĂ€che. Bisher mussten Nutzer dafĂŒr umstĂ€ndlich ins Kontrollzentrum wechseln.
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Die neue Steuerung ist per Knopfdruck in der Anrufansicht erreichbar. Die gewĂ€hlte Einstellung bleibt fĂŒr kĂŒnftige GesprĂ€che gespeichert. Voraussetzung fĂŒr die Stimmisolation ist iOS 15, der neue Automatik-Modus benötigt sogar iOS 18 oder neuer. Der Rollout lĂ€uft schrittweise.
Warum der Schnitt notwendig ist
Solche Anpassungen sind Branchenstandard. Ăltere Betriebssysteme liefern nicht mehr die nötigen Schnittstellen fĂŒr moderne VerschlĂŒsselung oder aktuelle OberflĂ€chen. WhatsApp muss die Sicherheit gewĂ€hrleisten â und das geht nur mit aktuellen Systemen.
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Im Hintergrund gibt es zudem politische Entwicklungen: Das EU-Parlament stimmte Anfang Juli einer Ăbergangsregelung zur Erkennung von Kindesmissbrauch zu. Wichtig: Eine flĂ€chendeckende Chatkontrolle wird nicht eingefĂŒhrt. Ende-zu-Ende-verschlĂŒsselte Dienste wie WhatsApp bleiben ausgenommen. Die endgĂŒltige Zustimmung der Mitgliedstaaten steht aber noch aus.
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