WhatsApp: Support fĂŒr Android 5 endet im September
09.06.2026 - 22:07:15 | boerse-global.de
Millionen Nutzer sind betroffen. Der Druck auf Besitzer alter GerĂ€te wĂ€chst â auch wegen neuer KI-Betrugsmaschen.
Whatsapp kappt alte Systeme
Der Messaging-Dienst zieht einen Schlussstrich. Ab September 2026 lÀuft Whatsapp nicht mehr auf Android 5.0, 5.1 und 5.1.1. Wer weitermachen will, braucht mindestens Android 6. Rund drei Millionen Nutzer weltweit sind betroffen.
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Auch Apple-User mĂŒssen handeln. Ab dem 20. November setzt Whatsapp iOS 15.5 voraus. Wer umsteigt, sollte vorher seine Chat-VerlĂ€ufe sichern â sonst sind die Daten weg.
Wenn Hardware einfach stirbt
Das Google Pixel 4 zeigt, wie es alten GerĂ€ten ergeht. Seit fast vier Jahren gibt es keine Sicherheits-Updates mehr. Jetzt hĂ€ufen sich SystemabstĂŒrze. Selbst nach Software-Bereinigungen bleiben die Probleme. Experten tippen auf irreparable Hardwaredefekte.
Sicherheitsexperten warnen: Ohne aktuelle Patches sind GerĂ€te tabu fĂŒr Online-Banking. Bekannte SicherheitslĂŒcken bleiben offen. Angreifer können auf persönliche Daten und Finanztransaktionen zugreifen.
Google kÀmpft gegen KI-Betrug
Im Juni startete der weltweite Rollout von âFake Call Detectionâ â zuerst auf Pixel-GerĂ€ten. Die Funktion schĂŒtzt vor einer massiven Betrugswelle mit KI-generierten Stimmklonen.
So funktioniert es: Im Hintergrund prĂŒft ein verschlĂŒsselter RCS-Handshake, ob der Anrufer wirklich der Kontakt aus dem Adressbuch ist. Fehlt das Signal, gibt es eine Warnung. Voraussetzung: Android 12 oder neuer, die Google-Telefon-App und aktives RCS. Besitzer alter GerĂ€te haben Pech.
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Die Milliarden-Kosten des Betrugs
Die Zahlen sind erschreckend. Laut Interpol verursachte IdentitĂ€tsbetrug 2024 weltweit SchĂ€den von ĂŒber 348 Milliarden Euro. Ein Bericht vom MĂ€rz 2026 beziffert die Verluste durch Finanzbetrug insgesamt auf rund 442 Milliarden Euro.
FĂŒr 2025 schĂ€tzen Marktbeobachter den Betrugsschaden auf 580 Milliarden Euro. Jeder fĂŒnfte Erwachsene war betroffen. Das FBI verzeichnete allein in den USA fast 900 Millionen Euro Verlust durch KI-Betrug â in rund 22.000 dokumentierten FĂ€llen. Microsoft entdeckte im FrĂŒhjahr 2026 zudem Phishing-Kampagnen, die bekannte KI-Marken als Köder nutzen.
Recht auf Reparatur: Apple macht mit
Inmitten der Sicherheitsdebatte gibt es regulatorische Fortschritte. Apple unterstĂŒtzt jetzt den kalifornischen Gesetzesentwurf SB 244 zum âRecht auf Reparaturâ. Der Plan: Hersteller mĂŒssen fĂŒr Produkte ab 100 US-dollar sieben Jahre lang Ersatzteile, Werkzeuge und Diagnoseinstrumente bereitstellen.
Der Senat verabschiedete den Entwurf einstimmig mit 38 zu 0 Stimmen. Jetzt prĂŒft die Generalversammlung. VerstöĂe könnten teuer werden â bis zu 5.000 US-Dollar Strafe pro Tag.
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