WhatsApp testet Cloud-Speicher: 2 GB gratis, 50 GB für 99 Cent
Veröffentlicht: 14.07.2026 um 16:15 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Der Messenger arbeitet an einer hauseigenen Cloud-Speicherlösung – als Alternative zu iCloud und Google Drive.
WhatsApp testet in aktuellen Beta-Versionen für iOS einen neuen Dienst, der Nutzern eine native Möglichkeit für Chat-Backups bieten soll. Ziel ist es, die Abhängigkeit von Drittanbietern wie Apples iCloud oder Google Drive zu reduzieren. Die Entwicklung wurde in der Beta-Version 26.28.10.16 entdeckt und wird derzeit auf beiden großen mobilen Plattformen getestet.
Gestaffelte Speichermodelle und Abo-Pläne
Die geplante Lösung sieht ein mehrstufiges Speichermodell vor. Kostenlos erhalten Nutzer zunächst 2 GB Speicherplatz für ihre Chat-Sicherungen. Wer mehr Platz für umfangreiche Medienverläufe benötigt, kann auf ein kostenpflichtiges Upgrade setzen: 50 GB für rund 0,99 Euro pro Monat.
Für besonders intensive Nutzer ist zudem ein 1-TB-Tarif in Planung. Allerdings wird iCloud für iPhone-Besitzer vorerst die Standard-Option für Backups bleiben – zumindest in der Anfangsphase der Einführung.
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung als Standard
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Sicherheit steht bei der neuen Infrastruktur im Mittelpunkt. Anders als bei manchen Cloud-Konfigurationen soll der WhatsApp-Backup-Dienst standardmäßig eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bieten. Weder WhatsApp selbst noch andere Anbieter könnten dann auf die gesicherten Daten zugreifen.
Zur Zugriffskontrolle stehen mehrere Methoden bereit: Nutzer können ihre Backups mit einem Passkey, einem individuellen Passwort oder einem 64-stelligen Verschlüsselungsschlüssel schützen. Dies knüpft an frühere Bemühungen der Plattform an, die Privatsphäre durch verschlüsselte Backups auch auf bestehenden Cloud-Diensten zu verbessern.
Plattformübergreifender Datentransfer
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Ein besonderer Vorteil der Eigenentwicklung: Sie soll den Wechsel zwischen Betriebssystemen erleichtern. Branchenbeobachter erwarten, dass die neue Lösung eine nahtlose Wiederherstellung von Chat-Verläufen zwischen iOS und Android ermöglicht.
Wann der Dienst offiziell startet, steht noch nicht fest. WhatsApp arbeitet aktiv an der Funktion, ein konkretes Veröffentlichungsdatum wurde jedoch nicht genannt. Änderungen im Laufe der Testphase sind jederzeit möglich.
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