Wim Verdonschot: 19 PlÀtze gutgemacht und auf Rang 40 der Weltrangliste
Veröffentlicht am: 14.10.2026 um 05:48 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Bei den Tischtennis-Europameisterschaften in Ljubljana, die vom 11. bis 18. Oktober 2026 ausgetragen werden, standen die Qualifikationsrunden im Fokus des deutschen Aufgebots.
Trotz einer dichten internationalen Taktung und hoher Belastungen im Vorfeld der Kontinentalmeisterschaften prĂ€sentierten sich die Athleten des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) in den Vorausscheidungen formstark und sicherten sich geschlossene StartplĂ€tze fĂŒr das Hauptfeld.
Vier Einzelsiege ebnen Weg ins Hauptfeld
Den Grundstein fĂŒr den Einzug in die Hauptrunde legten die deutschen Einzelstarter am Montag, dem 12. Oktober 2026. In ihren Qualifikationsspielen verbuchten alle vier Akteure Siege: Wim Verdonschot setzte sich gegen Ervinas Uzialo aus Litauen deutlich mit 3:0 (2, 5, 5) durch.
Ebenfalls ohne Satzverlust blieb Kay Stumper beim 3:0 (10, 4, 6) gegen Kreshnik Mahmuti aus dem Kosovo. Franziska Schreiner dominierte ihre Partie gegen die Lettin Aleksandra Jersova mit 3:0 (5, 2, 1). Ricardo Walther gab gegen den Serben Nemanja Dilas lediglich einen Durchgang ab und gewann mit 3:1 (10, -11, 7, 5).
In den entscheidenden Partien um den Einzug in das Hauptfeld bestÀtigte das DTTB-Quartett diesen Trend laut einem Bericht vom 13. Oktober 2026. Franziska Schreiner besiegte Maria Girlea aus Finnland glatt mit 3:0, wÀhrend Ricardo Walther gegen den Bulgaren Yoan Velichkov ebenfalls mit 3:0 die Oberhand behielt.
Verdonschot und Stumper mussten hingegen ĂŒber die volle Distanz gehen: Verdonschot bezwang Martin Andersen aus DĂ€nemark mit 3:2, und Stumper behauptete sich mit 3:2 gegen den Polen Mateusz Zalewski. Damit zogen alle vier Qualifikanten in die Hauptrunde ein.
Gemischte Bilanz im gemischten Doppel
Im Mixed-Wettbewerb verlief der Auftakt fĂŒr die deutschen Paarungen zunĂ€chst nach MaĂ. In der ersten Hauptrunde verbuchten Benedikt Duda und Nina Mittelham einen 3:1-Erfolg gegen die tĂŒrkische Kombination GĂŒndĂŒz/Altinkaya. Parallel dazu gewannen Patrick Franziska und Annett Kaufmann ihre Begegnung gegen das estnische Duo Moos/Avameri mit 3:0.
Vier deutsche Einzelstarter haben sich in Ljubljana fĂŒrs Hauptfeld qualifiziert â zwei davon erst im Entscheidungssatz. Wer selbst spielt, weiĂ: Genau diese engen Matches entscheiden ĂŒber Form und Platzierung. Unser kostenloser Report zeigt, wie Sie Trainingswochen nach Profi-Vorbild aufbauen und Weltranglistenpunkte gezielt sammeln. Jetzt kostenlosen Trainings-Report anfordern
Im Achtelfinale folgten unterschiedliche SpielausgÀnge. Duda und Mittelham setzten sich gegen die spanischen Titelverteidiger Alvaro Robles und Maria Xiao mit 3:0 durch und zogen in die Runde der letzten acht ein.
Das Viertelfinale gegen das moldauische Doppel Ursu/Chiriacova wurde auf den 14. Oktober terminiert. FĂŒr Franziska und Kaufmann endete das Turnier im Mixed hingegen unter den letzten 16 nach einer 1:3-Niederlage gegen die Franzosen Poret/Pavade.
Hohe Belastung und Formanstieg junger Akteure
Die Leistungen der deutschen Spieler sind vor dem Hintergrund eines straffen Turnierkalenders zu bewerten. Wie die SĂŒddeutsche Zeitung am 12. Oktober 2026 berichtete, traten die deutschen Tischtennis-Profis nach dem vorangegangenen China Smash mit extremen physischen Belastungen die Reise nach Slowenien an.
Dass dieses intensive Wettkampfprogramm dennoch mit Leistungssteigerungen einhergehen kann, verdeutlicht die Entwicklung von Wim Verdonschot. Der 21-jÀhrige Dortmunder verbesserte sich laut Angaben vom 13. Oktober 2026 um 19 PlÀtze auf Rang 40 der Tischtennis-Weltrangliste, was einen neuen persönlichen Bestwert markiert (zuvor Rang 57).
Basis dafĂŒr war sein VorstoĂ in das Achtelfinale beim China Smash, bei dem er 380 Weltranglistenpunkte sammelte und unter anderem Siege gegen den Slowenen Darko Jorgic sowie den Slowaken Yang Wang verbuchte. National rangiert Verdonschot damit nur noch zwei PlĂ€tze hinter Benedikt Duda, der auf Position 38 gefĂŒhrt wird.
Medaillenziele der gesetzten LeistungstrÀger
Neben den Qualifikanten greifen auch die gesetzten DTTB-Spieler in den Titelkampf ein. Dang Qiu von Borussia DĂŒsseldorf, auf Rang 10 der Weltrangliste platziert, peilt in Ljubljana ebenso Edelmetall an wie der Schwede Anton KĂ€llberg (Weltranglistenplatz 31), der seinen Vereinsvertrag um zwei Jahre verlĂ€ngert hat.
Nach dem China Smash ging es fĂŒr die deutschen Profis direkt nach Slowenien â dicht getaktet, körperlich am Limit. Trotzdem verbesserte sich ein 21-jĂ€hriger Dortmunder um 19 PlĂ€tze auf Rang 40. Wie Sie Belastung und Erholung bei vollem Turnierkalender steuern, ohne Form zu verlieren, steht in unserem kostenlosen Leitfaden. Belastungs-Leitfaden jetzt sichern
Qiu reiste mit dem RĂŒckenwind des Titels beim WTT Star Contender in Astana an, wo er im Finale Alexis Lebrun bezwungen hatte. Im Doppel streben Qiu und Duda eine gemeinsame EM-Medaille an, die dem Duo in seiner Erfolgsbilanz bislang noch fehlt.
