Windows, Sicherheitspatches

Windows 10: Sicherheitspatches bis Oktober 2027 verlÀngert

Veröffentlicht am: 29.06.2026 um 17:27 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Microsoft gewĂ€hrt Windows-10-Nutzern kostenpflichtige Sicherheitspatches bis Oktober 2027. Privatanwender zahlen 30 Euro fĂŒr zehn GerĂ€te.

Windows 10: Microsoft verlÀngert Sicherheitsupdates bis 2027
Windows 10-Logo geht dezent in Windows 11-Logo ĂŒber, Kalender im Hintergrund symbolisiert verlĂ€ngerten Support. Illustration mit AI erstellt ĂŒbermittelt durch boerse-global.de

Wer noch nicht auf Windows 11 umgestiegen ist, kann nun bis Oktober 2027 mit kritischen Sicherheitspatches rechnen. Die Entscheidung betrifft vor allem Haushalte und Unternehmen, die aus Hardware-GrĂŒnden oder schlicht aus Bequemlichkeit am alten Betriebssystem festhalten.

Drei Wege zum kostenlosen oder gĂŒnstigen Schutz

FĂŒr Privatanwender mit Windows 10 Version 22H2 hat Microsoft gleich mehrere Optionen geschaffen. Die einfachste: Eine einmalige Zahlung von 30 Euro sichert bis zu zehn GerĂ€te mit einem einzigen LizenzschlĂŒssel ab. Wer sein System mit einem Microsoft-Konto verknĂŒpft und die Windows-Sicherung aktiviert, bekommt die Updates sogar kostenlos. Auch 1.000 Microsoft-Rewards-Punkte reichen aus, um die GebĂŒhr zu begleichen.

Unternehmen hingegen mĂŒssen tiefer in die Tasche greifen. FĂŒr sie gilt ein pauschaler Satz von 30 Euro pro GerĂ€t – oder der dringende Rat, auf Windows 11 umzusteigen.

Warum so viele noch zögern

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Die VerlĂ€ngerung kommt nicht ĂŒberraschend. Noch im Mai 2026 nutzten weltweit ĂŒber 26 Prozent aller Windows-Anwender das Ă€ltere System. In Deutschland lag der Anteil laut aktuellen Erhebungen sogar bei rund 48 Prozent der Privathaushalte. Auch bei Hardware-Herstellern wie HP laufen schĂ€tzungsweise 30 Prozent der Rechner noch mit Windows 10.

Der Hauptgrund: Viele Ă€ltere GerĂ€te erfĂŒllen die Hardware-Anforderungen fĂŒr Windows 11 nicht. Insbesondere der benötigte TPM-2.0-Chip fehlt in zahlreichen Rechnern. Wer kein neues GerĂ€t kaufen will oder kann, greift zunehmend zu Alternativen wie Linux Mint.

Ein Pflaster, keine Lösung

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Sicherheitsexperten warnen vor falscher Bequemlichkeit. Jake Moore von ESET bezeichnet die VerlĂ€ngerung als „temporĂ€res Pflaster“ und rĂ€t dringend zum Umstieg auf unterstĂŒtzte Hardware. Denn das ESU-Programm liefert ausschließlich Sicherheitsupdates – neue Funktionen oder Leistungsverbesserungen gibt es nicht.

Immerhin: Selbst nach dem endgĂŒltigen Ende der Sicherheitspatches im Oktober 2027 sollen Microsoft-365-Anwendungen und Windows Defender bis Oktober 2028 weiterlaufen. Doch eine weitere VerlĂ€ngerung der allgemeinen SicherheitsunterstĂŒtzung schließt Microsoft bislang aus.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und MĂ€rkten ohne GewĂ€hr; Änderungen jederzeit möglich. BörsengeschĂ€fte können zu hohen Verlusten fĂŒhren. Unsere BeitrĂ€ge werden ganz oder teilweise automatisiert mit UnterstĂŒtzung von AI erstellt und geprĂŒft.

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