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Windows 11 26H2: Update senkt RAM-Verbrauch laut Nutzern um bis zu 2 GB

Veröffentlicht am: 02.10.2026 um 03:51 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Nach dem Update berichten Anwender von weniger Speicherbedarf; auf manchen PCs mit 8 GB RAM bleibt die Auslastung jedoch hoch.

Windows 11 26H2: Erste Nutzer melden geringeren RAM-Verbrauch
Ein minimalistischer, moderner Serverraum mit blauer Beleuchtung und reflektierenden Bodenflächen, ohne sichtbare Hardware oder Personen. Illustration mit AI erstellt.

Microsoft hat mit der Verteilung des Updates Windows 11 26H2 begonnen, das ersten Anwenderberichten zufolge den Bedarf an Arbeitsspeicher (RAM) merklich reduziert. Wie Nutzer nach dem Upgrade von der Version 25H2 auf die neue Version 26H2 schilderten, sank die Speicherauslastung im Leerlauf um bis zu rund 2 GB.

Die Berichte deuten darauf hin, dass Microsoft die bereits zuvor als Priorität ausgegebene Optimierung für PCs ab 8 GB RAM nun schrittweise umsetzt, obwohl das Unternehmen bisher kein konkretes Zielmaß für die Einsparungen veröffentlichte.

Deutliche Einsparungen bei hohen Speicherkapazitäten

Die beobachteten Rückgänge beim Arbeitsspeicherverbrauch fallen je nach Systemkonfiguration unterschiedlich aus. Ein Anwender mit 48 GB RAM gab an, dass die Auslastung nach dem Systemstart von rund 6,9 GB auf Werte zwischen 4,8 und 5 GB zurückging, was einer Ersparnis von rund 2 GB entspricht.

Bei Systemen mit 32 GB RAM wurde ein Rückgang von 9,1 GB unter der Version 25H2 auf 7,5 GB unter 26H2 beobachtet. Ein Nutzer mit einer Kapazität von 56 GB RAM meldete sogar eine Reduzierung von rund 13,1 GB auf 7,3 GB.

Im Bereich von Systemen mit 8 GB Arbeitsspeicher zeichnet sich ein uneinheitliches Bild ab. Ein Nutzer auf der Plattform X berichtete von einem Rückgang der Belegung von rund 5,7 GB auf 4,1 GB. Ein weiterer Anwender meldete einen Verbrauch von rund 4,6 GB, nachdem WebView2 und die Datei SearchHost.exe entfernt worden waren.

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Demgegenüber stehen Berichte anderer Nutzer mit 8 GB RAM, die keine Veränderungen feststellen konnten. Diese meldeten eine Belegung von 7,4 GB, was einer Auslastung von rund 96 % bei lediglich 333 MB freiem Speicher entsprach.

In einem Test des Portals Comss in einer virtuellen Maschine mit 8 GB RAM und vier CPU-Kernen sank der Verbrauch zwölf Minuten nach dem Neustart von 2,5 GB (Build 26200.9550) auf 2,1 GB (Build 26300.9550).

Rollout-Details und technische Voraussetzungen

Der offizielle Rollout von Windows 11 26H2 startete am 29. September 2026 für geeignete PCs mit den Versionen 24H2 oder 25H2. Das Update erfolgt über das Enablement-Paket KB5121794. Als technische Voraussetzung für die Installation gilt das kumulative Update KB5124010 vom 22. September 2026 oder eine spätere Version. Ein direkter Umstieg von der Version 26H1 auf 26H2 ist laut Microsoft nicht möglich.

Neben der Performance-Optimierung umfasst das Update funktionale Neuerungen wie die Administrator Protection, ein integriertes Sysmon-Tool sowie eine ohne Neuinstallation umschaltbare Smart App Control. Zudem wurden Post-Quanten-Krypto-APIs für ML-KEM und ML-DSA implementiert.

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Microsoft wies jedoch auf bekannte Probleme hin, darunter Schwierigkeiten mit bestimmten USB-Audio-Geräten sowie Anzeigefehler wie schwarze Bildschirme bei Azure Virtual Desktop in Verbindung mit FSLogix. Letzteres Problem betrifft laut Herstellerangaben auch die Versionen 24H2 und 25H2.

Fachliche Einordnung der Leistungsdaten

Analysten von PCWorld bewerteten die Leistung von Windows 11 in einer Zwischenbilanz zwar mit der Note B, sehen den RAM-Verbrauch auf Geräten mit 8 GB jedoch weiterhin als Problemfeld. In Tests beanspruchte der Browser Edge mit zehn geöffneten Tabs nahezu den gesamten verfügbaren Speicher solcher Laptops.

Parallel dazu veröffentlichte Microsoft am 29. September 2026 das Windows App SDK 2.5 Experimental. Dieses soll unter anderem einen Fehler in WinUI 3 korrigieren, der bisher zu einem ungewollten Anwachsen des Speicherverbrauchs bei der Ressourcenauflösung oder der Erstellung von Visual-State-Storyboards führen konnte. Diese Korrektur ist zunächst auf die Experimental-Version beschränkt.

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