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Windows 11 & Outlook: 40% schnellere Apps, PST-Support ab Juli

Veröffentlicht am: 03.07.2026 um 09:18 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Microsofts Juli-Updates beheben Speicherfresser, Copilot-Fehler und Freezes in Windows 11 und Outlook.

Windows 11 & Outlook: Microsoft behebt zahlreiche Performance-Probleme
Stilisierte Leiterplatte mit leuchtenden Linien und dezenten holografischen Symbolen fĂŒr Outlook und Cloud-Speicher, die digitale Lösungen darstellen. Illustration mit AI erstellt.

Zahlreiche Bugfixes sollen Performance-Probleme beheben und die Bedienung erleichtern.

Microsoft hat in den vergangenen Tagen eine Reihe von Updates fĂŒr Windows 11 und Outlook veröffentlicht. Die Patches zielen auf hartnĂ€ckige Fehler ab, die Nutzer in Unternehmen und im privaten Bereich seit Monaten behinderten. Von verschwundenen SchaltflĂ€chen bis zu Speicherfressern – die Probleme waren vielfĂ€ltig.

Copilot-Fehler in Outlook behoben

Ein besonders Ă€rgerlicher Bug plagte Nutzer von Classic Outlook fĂŒr Windows. Bei bestimmten Lizenztypen – konkret der Copilot Chat (Basic)-Lizenz – verschwanden die Copilot-Chat-Buttons einfach. Betroffen war vor allem Build 20026.20182 und höher. Am 29. Juni 2026 rollte Microsoft eine server-seitige Lösung aus. Administratoren empfehlen, die App neu zu starten oder auf die aktuelle Build-Version zu aktualisieren, damit der Fix greift.

Neue Funktion: .PST-Support im „New Outlook"

Gute Nachrichten fĂŒr alle, die auf DatenportabilitĂ€t Wert legen: Seit dem 2. Juli 2026 unterstĂŒtzt der „New Outlook"-Client nun vollstĂ€ndig den Import und Export von .PST-Dateien. Kalender und Kontakte lassen sich damit problemlos zwischen verschiedenen Installationen verschieben. Allerdings: Die klassische Outlook-Architektur muss vorerst noch installiert bleiben. Microsoft verspricht, diese AbhĂ€ngigkeit im Laufe des Jahres 2026 zu beseitigen.

Windows 11: Wenn die Datenbank zum Speicherfresser wird

Ein heikles Problem beschĂ€ftigte die Entwickler im Juni 2026. Die Capability Access Manager-Datenbank (CapabilityAccessManager.db-wal) wuchs in manchen Umgebungen unkontrolliert an – und zwar um Dutzende Gigabyte. Besonders Nutzer mit kleinen SSDs hatten darunter zu leiden. Das optionale Vorschau-Update KB5095093 bringt nun Abhilfe.

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Schneller starten, flĂŒssiger arbeiten

Microsoft hat zudem die Performance des Betriebssystems spĂŒrbar verbessert. Das Update KB5089573 fĂŒhrt ein sogenanntes Low Latency Profile ein. Die Folge: Apps starten rund 40 Prozent schneller, System-Flyouts reagieren sogar 70 Prozent flotter. Auch der Datei-Explorer profitiert von Optimierungen – Startgeschwindigkeit, Adressleisten-Verzögerungen und die StabilitĂ€t beim Mounten von DatentrĂ€ger-Images wurden verbessert.

Notfall-Update nach Patch-Day-Panne

Ein Sicherheitsupdate vom Januar 2026 hatte unerwartete Nebenwirkungen. Nach der Installation des Patch-Day-Updates froren Outlook und Cloud-Dienste wie OneDrive und Dropbox immer wieder ein. Microsoft reagierte mit einem außerplanmĂ€ĂŸigen Notfall-Update (KB5078127). Es behebt die kritischen Freezes, die durch die Interaktion mit Cloud-Speicherkomponenten ausgelöst wurden.

Weitere optionale Updates am 2. Juli

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Am Donnerstag veröffentlichte Microsoft drei optionale Pakete:
- KB5095186: Verbessert die Windows-Wiederherstellungsumgebung (WinRE) fĂŒr Version 26H1 (Snapdragon X2).
- KB5095615: WinRE-Verbesserungen fĂŒr die Versionen 24H2 und 25H2.
- KB5102558: Optimiert die Setup-BinĂ€rdateien fĂŒr die Versionen 24H2 und 25H2.

Obwohl die aktuellen Updates die grĂ¶ĂŸten Probleme beseitigen, arbeiten die Techniker weiter an Nebenwirkungen. So treten etwa bei Outlook gelegentlich AbstĂŒrze auf, wenn bestimmte Antiviren-Module von Drittanbietern aktiv sind. Hier bleibt abzuwarten, wann Microsoft nachlegt.

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