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Windows 11 KB5120998: Microsoft bringt flexible Taskbar zurück

Veröffentlicht am: 28.08.2026 um 19:12 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Microsoft verteilt KB5120998 für Windows 11 mit flexiblerer Oberfläche, lokaler Suche und zusätzlichen Schutzmechanismen für das System.

Microsoft veröffentlicht KB5120998 mit neuer Taskbar und Sicherheit
Moderner Arbeitsplatz mit einem eingeschalteten Monitor auf einem minimalistischen Holztisch bei natürlichem Licht. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Microsoft hat am 27. August 2026 das optionale Update KB5120998 für Windows 11 bereitgestellt. Die Aktualisierung richtet sich an die Builds 26200.9278 (25H2) und 26100.9278 (24H2) und führt eine Reihe von Funktionen ein, die die Anpassbarkeit der Benutzeroberfläche und die Systemsicherheit betreffen.

Zentrales Element der Neuerungen ist die Rückkehr erweiterter Optionen für die Taskbar sowie tiefgreifende Änderungen am Startmenü und der Suchfunktion.

Flexiblere Benutzeroberfläche und Taskbar-Optionen

Mit der Installation von KB5120998 erhalten Anwender die Möglichkeit, die Taskbar an allen vier Seiten des Bildschirms zu positionieren. Ergänzend dazu bietet das System nun eine Option für eine verkleinerte Darstellung der Taskbar an. Diese Einstellungen können über das Menü Personalisierung unter dem Punkt Taskbar-Verhalten vorgenommen werden.

Auch das Startmenü erfährt signifikante Anpassungen. Microsoft hat die Sektion „Empfohlen“ in „Zuletzt verwendet“ umbenannt. Zudem lassen sich die Sektionen für angepinnte Apps, den Verlauf und alle Anwendungen nun individuell abschalten. Für das Startmenü stehen fortan drei verschiedene Größen zur Verfügung: Automatisch, Klein und Groß.

Die integrierte Suchfunktion wurde ebenfalls überarbeitet. Sie verfügt nun über Quellen-Labels zur besseren Einordnung der Ergebnisse. Nutzer haben zudem die Möglichkeit, Vorschläge aus dem Web oder dem Microsoft Store vollständig zu deaktivieren, um eine rein lokale Suche zu ermöglichen.

Sicherheit und technische Infrastruktur

Hinter den optischen Anpassungen implementiert Microsoft technische Neuerungen zur Absicherung des Betriebssystems. Das Update enthält die sogenannte Administrator Protection sowie die Integration von ML-KEM für TLS-Verbindungen. Letzteres dient der Vorbereitung auf künftige kryptografische Anforderungen. Zudem führt das Unternehmen Microsoft Execution Containers und das sogenannte Agentic Process Tagging ein.

Eine wesentliche Änderung betrifft das Windows Management Instrumentation Command-line (WMIC) Tool. Microsoft hat den Prozess zur Entfernung von WMIC eingeleitet, der ab August 2026 wirksam wird. Das Update dient in diesem Zusammenhang als Vorbereitung auf den künftigen Wegfall dieser Schnittstelle.

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Bereitstellung und Support-Zeiträume

KB5120998 wird derzeit als optionales Update sowie als Preview im Release Preview Channel für Windows 11 26H2 (Build 26300.9278) verteilt. Die Version 26H2 wird dabei als Enablement-Paket ausgeliefert und teilt sich den Servicing-Zweig mit den Versionen 24H2 und 25H2. Eine allgemeine Verfügbarkeit des Pakets wird für einen späteren Zeitpunkt im laufenden Jahr erwartet.

Microsoft weist zudem darauf hin, dass der Support für Windows 11 24H2 in den Editionen Home und Pro am 13. Oktober 2026 enden wird, was die Relevanz der neuen Builds für die langfristige Systempflege unterstreicht.

Systemoptimierung und Hardware-Kontext

Flankierend zur Veröffentlichung des Betriebssystem-Updates rücken Themen der Performance-Optimierung in den Fokus. Experten raten dazu, den Task-Manager verstärkt zur Identifizierung von Leistungsbremsen zu nutzen.

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Funktionen wie der Effizienzmodus zur Ressourcenpriorisierung oder die Analyse von Startprogrammen können die Systemgeschwindigkeit maßgeblich beeinflussen. In diesem Zusammenhang wird empfohlen, Programme, die automatisch mit dem System starten, regelmäßig zu überprüfen, da diese CPU- und RAM-Kapazitäten binden können.

Passend zu den Systemaktualisierungen hat NVIDIA den GeForce-Treiber 616.56 WHQL veröffentlicht. Dieser bietet unter anderem DLSS 4.5-Support für aktuelle Titel wie Star Wars: Zero Company.

Da dieses Spiel laut Publisher-Angaben stark CPU-gebunden ist, wird für eine stabile Darstellung in 1440p bei 60 FPS eine Hardware-Konfiguration mit mindestens 32 GB RAM und einem Prozessor der Klasse Intel i7-10700K empfohlen. Das Windows-Update und aktuelle Treiber-Releases bilden somit die Grundlage für die Stabilität und Leistung moderner PC-Systeme.

Mehr zum Thema bei Neowin: „Microsoft releases Windows 11 KB5120998 with long list of improvements and fixes“

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