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Windows 11: Kritische SMBv3-Lücke CVE-2026-46156 erfordert sofort Update

31.05.2026 - 20:18:58 | boerse-global.de

PowerShell-Skripte und Apps erweitern die Systemkontrolle, während Microsoft an der UI-Modernisierung arbeitet. Eine kritische SMBv3-Sicherheitslücke wurde geschlossen.

Windows 11: Kritische SMBv3-Lücke CVE-2026-46156 erfordert sofort Update - Foto: über boerse-global.de
Windows 11: Kritische SMBv3-Lücke CVE-2026-46156 erfordert sofort Update - Foto: über boerse-global.de

Von experimentellen Insider-Builds bis zu spezialisierten Skripten – Power-User erhalten immer tiefere Eingriffsmöglichkeiten in ihr Betriebssystem.

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Mächtige Helfer für System-Profis

Die Wintoys-App aus dem Microsoft Store hat sich als echtes Schweizer Taschenmesser für Systemsteuerung und Automatisierung etabliert. Sie ermöglicht tiefgehende Anpassungen, die über die normalen Einstellungen hinausgehen.

Noch einen Schritt weiter gehen spezielle PowerShell-Skripte, die seit Ende Mai 2024 verstärkt diskutiert werden. Das „RemoveWindowsAI"-Skript etwa entfernt den KI-Assistenten Copilot komplett. Weitere Befehle löschen vorinstallierte Apps, die sich normalerweise nicht deinstallieren lassen – und verhindern sogar deren Neuinstallation bei künftigen Updates. Auch das klassische Windows-10-Kontextmenü lässt sich per Registry-Befehl zurückholen, ebenso wie die Abschaltung der Bing-Suche.

Das Win11Debloat-Skript erhielt am 20. Mai 2024 ein wichtiges Update. Es entfernt Bloatware, deaktiviert Telemetrie und Werbung sowie MSN-Feeds im Edge-Browser. Neu ist eine verlängerte Timeout-Zeit von 90 Sekunden für Systemwiederherstellungen – und die Umstellung auf reine JSON-Backup-Dateien für mehr Zuverlässigkeit.

Moderne Optik für alte Dialoge

Microsoft selbst arbeitet an der Modernisierung seiner Benutzeroberfläche. Seit Ende Mai bestätigte das Designteam ein systematisches Projekt zur Neugestaltung alter Dialogfenster mit dem WinUI-3-Framework. Der Dateikopier-Dialog ist bereits aktualisiert – nun folgt das „Ausführen"-Fenster als optionale Funktion. Der Geschwindigkeitsgewinn ist messbar: 94 Millisekunden statt 103 Millisekunden beim alten Dialog.

Das Startmenü durchläuft in experimentellen Builds einen grundlegenden Wandel. Der Insider-Build 26300.8553, der Ende Mai ausgeliefert wurde, enthält neue Schalter. Nutzer können die Bereiche „Angeheftet", „Zuletzt verwendet" und „Alle Apps" unabhängig voneinander ein- oder ausblenden. Der Bereich „Empfohlen" heißt nun treffender „Zuletzt verwendet". Drei Größenoptionen – Klein, Groß oder Automatisch – sowie die Möglichkeit, Profilbild und Kontonamen auszublenden, runden das minimalistischere Design ab.

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Leistungsschub und KI-Integration

Das optionale Update KB5089573 bringt seit dem 30. Mai ein „Low Latency Profile" mit. Es erhöht die Taktfrequenzen für eine flüssigere Bedienung. Der Task-Manager zeigt jetzt auch die Auslastung der NPU (Neural Processing Unit) an. Zwei Bluetooth-Geräte können gleichzeitig Audio wiedergeben, und USB4-Verbindungen laufen stabiler.

Die Steuerung des Computers geht längst über manuelle Einstellungen hinaus. OpenAI Codex führte am 29. Mai eine „Computer Use"-Funktion ein: Die KI sieht den Bildschirm und führt Aufgaben direkt in Windows aus. Einen Tag später lieferte Chrome 138 das Gemini Nano-KI-Modell als lokale Browser-Funktion aus – Texte und Bilder werden ohne Cloud-Anbindung verarbeitet.

Sicherheitslücke und günstige Lizenzen

Trotz aller Neuerungen bleibt die Sicherheit ein Thema. Am 30. Mai warnten Analysten vor CVE-2026-46156, einer kritischen Schwachstelle im SMBv3-Protokoll, die Code-Ausführung aus der Ferne ermöglicht. Microsoft entdeckte das Loch am 1. Mai, der Patch ist seit dem 15. Mai über Update KB5029731 verfügbar.

Wer seine Kontrollmöglichkeiten erweitern möchte, kann derzeit zugreifen: Windows-11-Pro-Lizenzen waren Ende Mai stark reduziert erhältlich. Einzellizenzen mit BitLocker-Verschlüsselung und Snap-Layouts gab es für unter zehn Euro – statt der üblichen knapp 200 Euro.

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