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Windows 11: Menüs 70% schneller durch Low Latency Profile

28.05.2026 - 16:08:23 | boerse-global.de

Microsofts Preview-Update KB5089573 bringt einen Low Latency Profile für bis zu 70 Prozent schnellere UI-Reaktionen und neue Task-Manager-Funktionen.

Windows 11: Menüs 70% schneller durch Low Latency Profile - Foto: über boerse-global.de
Windows 11: Menüs 70% schneller durch Low Latency Profile - Foto: über boerse-global.de

Microsoft hat mit KB5089573 die erste Veröffentlichung aus dem Projekt K2 freigegeben – und die ersten Tests zeigen beachtliche Leistungssprünge.

„Low Latency Profile": Das Geheimnis hinter der neuen Geschwindigkeit

Herzstück des Updates ist der sogenannte Low Latency Profile (LLP). Die Technik pusht die CPU-Leistung für ein bis drei Sekunden kurz nach oben, sobald der Nutzer bestimmte Oberflächenelemente anklickt. Das Ergebnis: Menüs und Flyouts erscheinen bis zu 70 Prozent schneller, Programme wie Edge und Outlook starten rund 40 Prozent flotter als zuvor.

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Aktuell profitiert die Interaktion mit dem Startmenü, der Suchfunktion, dem Action Center und verschiedenen UI-Elementen von der Optimierung. Besonders auf älteren oder schwächer ausgestatteten Rechnern fallen die Verbesserungen deutlich ins Auge. Auf High-End-Systemen zeigt sich der Effekt vor allem in einem spürbar reduzierten Mikro-Ruckeln.

Task-Manager mit KI-Überwachung und neue Bluetooth-Funktionen

Doch das Update kann mehr als nur beschleunigen. Der Task-Manager erhält neue Spalten für NPU-Metriken – also für die Auslastung neuronaler Prozessoreinheiten. Entwickler und Administratoren freuen sich über eine optionale Isolationsspalte für AppContainer-Prozesse.

Auch in puncto Konnektivität tut sich etwas: Bluetooth LE Audio Broadcast ermöglicht das Teilen von Audioströmen. Dazu kommen Verbesserungen bei Windows Hello, optimierte Akkulaufzeiten und eine genauere Sensorerfassung für Bewegung und Orientierung. Praktisch für alle, die frisch installieren: Während der Ersteinrichtung (OOBE) lassen sich jetzt benutzerdefinierte Ordnernamen vergeben.

Hürden bei der Installation – und was dagegen hilft

Nicht jeder kann das Update problemlos aufspielen. Wer eine EFI-Systempartition mit weniger als 10 MB freiem Speicher hat, bekommt den Fehler 0x800f0922 zu sehen – die Installation bricht ab. Als Lösung empfehlen sich eine Vergrößerung der Partition oder der Einsatz spezieller Kommandozeilen-Tools zur Reparatur der Boot-Konfiguration.

Das Update ist Teil einer umfassenderen Sicherheitsstrategie. Seit April 2026 setzt Microsoft auf eine Zulassungsliste für Kernel-Treiber. Die Telemetrie prüft die Signatur auf Vertrauenswürdigkeit. Läuft zunächst im Evaluierungsmodus, soll die Funktion später nicht gelistete oder veraltete Treiber blockieren.

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Sicherheitslücke geschlossen, neue Grafiktreiber von Intel

Erst im Frühjahr hatte Microsoft eine kritische Lücke in Outlook und Exchange Server geschlossen (CVE-2026-46597). Angreifer konnten über manipulierte RTF-Anhänge Schadcode ausführen. Unternehmen wurden dringend zur Installation der Patches aufgefordert.

Parallel dazu kämpfen einige Enterprise-Nutzer mit Hardware-Problemen nach BIOS-Updates für professionelle Notebooks. Betroffene Modelle starten nicht oder bleiben im Wiederherstellungsbildschirm hängen. Der Hersteller prüft die Vorfälle und rät zum Kontakt mit dem Support oder einem BIOS-Downgrade.

Ebenfalls am 27. Mai 2026 veröffentlichte Intel neue Grafiktreiber (Version 32.0.101.8824). Sie bringen Unterstützung für aktuelle Spiele und beheben Stabilitätsprobleme in mehreren großen Titeln – kompatibel mit integrierten und diskreten Arc-Grafikeinheiten.

Microsoft plant, die Funktionen aus dem aktuellen Preview-Update im Rahmen des Patch-Days im Juni 2026 als verpflichtendes Update für alle Nutzer auszuliefern.

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