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Windows 11: Microsoft rollt Search-by-Substring am 9. Juni aus

01.06.2026 - 15:40:01 | boerse-global.de

Microsoft verbessert Windows 11 mit Teilbegriff-Suche und schnelleren Dialogen. Die Updates steigern die Performance und modernisieren die Optik.

Windows 11: Microsoft rollt Search-by-Substring am 9. Juni aus - Bild: über boerse-global.de
Windows 11: Microsoft rollt Search-by-Substring am 9. Juni aus - Bild: über boerse-global.de

Microsoft modernisiert Windows 11 mit einer verbesserten Dateisuche und einer optischen Frischkur für veraltete Dialogfenster. Die Neuerungen sollen die Performance spürbar steigern.

Der Softwareriese hat eine Reihe von Updates für Windows 11 auf den Weg gebracht, die die lokale Dateisuche grundlegend verbessern und die Benutzeroberfläche auf vordermann bringen. Die Änderungen rollen seit Ende Mai 2026 über optionale Updates und Insider-Preview-Builds aus.

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Schluss mit der Rätselsuche: Dateien per Teilbegriff finden

Bislang war die Windows-Suche oft eine Geduldsprobe. Wer eine Datei suchte, musste den Anfang des Dateinamens kennen. Das ändert sich jetzt grundlegend. Mit der neuen Funktion „Search by Substring“ in den Insider-Builds 26300.8553 und 26220.8544 erkennt das System Dateien anhand jedes beliebigen Teils ihres Namens. Ein Beispiel: Die Suche nach „april“ findet künftig zuverlässig die Datei „MeetingNotesApril“ – ein Unding, das viele Nutzer jahrelang beklagten.

Doch damit nicht genug. Das optionale Update KB5089573 vom Mai 2026 senkt die Hürden für die Suchindexierung drastisch. Schon zwei eingegebene Zeichen reichen aus, um lokale Dateien zu finden. Und Microsoft hat die Ergebnis-Hierarchie umgekrempelt: Lokale Dateien werden jetzt vor den Bing-Webergebnissen angezeigt. Ein lang ersehnter Schritt, der die oft kritisierte Vermischung von lokalem und Internet-Suchverlauf beendet.

Projekt K2: Mehr Tempo, weniger Ballast

Hinter dem Update KB5089573 steckt mehr als nur eine Suchverbesserung. Es gilt als erster öffentlicher Baustein des internen „Project Windows K2“ – einer Initiative zur Steigerung von Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit. Microsoft will das Betriebssystem von überflüssigem Ballast befreien.

Die technischen Neuerungen können sich sehen lassen: Ein Niedriglatenz-Profil für Prozessoren sorgt für flüssigere Menüs und kürzere Startzeiten von Anwendungen. Der Task-Manager überwacht künftig auch die Neurale Verarbeitungseinheit (NPU) – ein wichtiger Schritt für KI-gestützte Anwendungen. Hinzu kommen die gemeinsame Audio-Unterstützung für zwei Bluetooth-LE-Geräte und eine Multi-App-Kamerafunktion. Besonders praktisch: Bei der Installation lassen sich jetzt die Benutzerordner-Namen anpassen.

Aktuell sind die Funktionen noch optional. Am 9. Juni 2026 sollen sie jedoch als Teil eines regulären Patch-Updates an alle Nutzer ausgerollt werden.

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Die Retro-Oberfläche bekommt ein Makeover

Microsoft nimmt sich endlich der Überreste vergangener Windows-Ären an. Mit dem WinUI 3-Framework werden veraltete Dialogboxen systematisch ersetzt. Maki Rogers, Design-Direktorin bei Microsoft, bestätigte, dass Komponenten auf dem Prüfstand stehen, die seit mehreren Generationen unverändert geblieben sind. Ziel der Modernisierung: bessere Performance, native Dark-Mode-Unterstützung und mehr Barrierefreiheit.

Der Dateikopier-Dialog wurde bereits intern überarbeitet. Als nächstes steht der „Allgemeine Dateidialog“ an – jenes Fenster, das sich beim Öffnen und Speichern von Dateien in fast jeder Anwendung zeigt. Erste Tests des neuen „Ausführen“-Dialogs zeigen messbare Fortschritte: Die neue Version lädt in 94 Millisekunden, die alte benötigte 103 Millisekunden. Ein Gewinn von neun Millisekunden – und ein deutliches Zeichen, dass Microsoft es ernst meint.

Stabilität und neue Hardware: Treiber-Notfallhilfe und günstige Laptops

Neben den Software-Optimierungen arbeitet Microsoft an der Systemstabilität. Eine neue „Cloud-Initiated Driver Recovery“-Funktion wird derzeit bis August 2026 mit Partnern getestet. Das System erkennt fehlerhafte Treiber per Telemetrie und setzt sie automatisch auf eine stabile Version zurück – selbst wenn sie außerhalb von Windows Update installiert wurden. Der allgemeine Rollout ist für September 2026 geplant.

Parallel dazu kommen die ersten Laptops mit dem Qualcomm Snapdragon C-Serie auf den Markt. Die 4nm-Prozessoren sind für Geräte unter 500 Euro ausgelegt. Hersteller wie Acer, HP und Lenovo bringen Modelle ab etwa 400 Euro an den Start. Diese sollen bei der Videowiedergabe bis zu 18 Stunden durchhalten – und das mit voller Unterstützung der neuen Windows-11-Performance-Features.

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