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Windows 11: Optionale Updates KB5095093 und KB5095091 beheben OneDrive-Fehler

24.06.2026 - 11:44:52 | boerse-global.de

Optionale Juni-Updates fĂŒr Windows 11 sollen Synchronisations- und Darstellungsprobleme zwischen Datei-Explorer und OneDrive endgĂŒltig lösen.

Windows 11 Update: Microsoft behebt OneDrive und Explorer-Fehler
Windows - Nahaufnahme einer Laptoptastatur mit einem leuchtenden OneDrive-Cloud-Symbol auf einer Taste, unscharfer Bildschirm im Hintergrund. 24.06.2026 - Bild: ĂŒber boerse-global.de

Microsoft hat am 23. Juni eine Reihe optionaler Preview-Updates fĂŒr Windows 11 veröffentlicht. Sie zielen auf hartnĂ€ckige Synchronisations- und Darstellungsprobleme zwischen dem Datei-Explorer und OneDrive ab. Viele Nutzer berichten seit Wochen von technischen HĂŒrden beim Verschieben von Cloud-Daten zwischen lokalen Speicherlaufwerken.

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Drei Update-Pakete fĂŒr unterschiedliche Versionen

Die neuen Softwarepakete tragen die Bezeichnungen KB5095093 fĂŒr Windows 11 Versionen 24H2 und 25H2 sowie KB5095091 fĂŒr die aktuelle Version 26H1. Nutzer des 26H1-Builds erhalten eine spezielle Korrektur: Der OneDrive-Shortcut im Datei-Explorer funktioniert nun wieder, wenn die Anwendung mit Administratorrechten lĂ€uft.

Die Updates adressieren zudem eine Reihe von Komplikationen, die auf das Patch Tuesday vom 9. Juni 2026 zurĂŒckgehen. Damals berichteten Anwender von trĂ€gem Datei-Explorer und OneDrive-Ordnern, die zwar sichtbar, aber nicht mehr zugĂ€nglich waren. Besonders Ă€rgerlich: Der sogenannte „Papierkorb-Bug". Beim endgĂŒltigen Löschen von Dateien zeigte das BestĂ€tigungsfenster interne Systemdateinamen an – statt der tatsĂ€chlichen Dateinamen. Auch dieses Problem soll nun behoben sein.

Synchronisations-Stau nach Laufwerkswechsel

Doch die neuen Patches sind nicht die ganze Geschichte. Noch immer kÀmpfen viele Nutzer mit erheblichen Verzögerungen, wenn sie ihren OneDrive-Speicher neu konfigurieren. Wer OneDrive von der primÀren Systemfestplatte trennt und auf eine sekundÀre SSD umleitet, erlebt mitunter stundenlange SynchronisationshÀnger.

Ein betroffener Windows-11-Nutzer dokumentierte einen Fall, bei dem der Client ĂŒber 48 Stunden hinweg mehr als 124.000 Dateien mit dem Status „Änderungen werden verarbeitet" anzeigte. Solche EngpĂ€sse erfordern oft technische Eingriffe – etwa das ZurĂŒcksetzen des OneDrive-Clients ĂŒber die Eingabeaufforderung oder die ÜberprĂŒfung kontospezifischer Synchronisationseinstellungen.

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Freigegebene Ordner: Verwirrung vorprogrammiert

Microsoft arbeitet auch daran, die Integration von OneDrive mit anderen Diensten zu verbessern. Aktualisierte technische Hinweise vom 23. Juni rĂ€umen ein, dass freigegebene Ordner im Datei-Explorer weiterhin Verwirrung stiften. Sie erscheinen oft als Internet-VerknĂŒpfungen statt als normale Ordner. Die Lösung: Nutzer sollen manuell Shortcuts aus der Web-Version von OneDrive hinzufĂŒgen oder den lokalen Synchronisationsclient zurĂŒcksetzen.

Neue „Point-in-Time"-Wiederherstellung

Die Juni-Updates bringen zudem eine neue native Wiederherstellungsfunktion fĂŒr Windows 11 24H2 und höher. Das Feature nutzt den Volume Shadow Copy Service (VSS), um alle 24 Stunden Wiederherstellungspunkte zu erstellen. Damit lassen sich Betriebssystem, Anwendungen und Dateien auf einen Zustand innerhalb der letzten 72 Stunden zurĂŒcksetzen. Eine zusĂ€tzliche Sicherheitsebene neben der Cloud-Synchronisation.

Edge Drop wird eingestellt – Umstellung nötig

Parallel zu den Updates lĂ€uft der RĂŒckzug der Edge-Drop-Funktion. Seit dem 22. Juni zeigt Microsoft in seinen EntwicklerkanĂ€len entsprechende Abschaltbanner an. Da Edge Drop auf OneDrive als Speicherbasis setzt, rĂ€t der Konzern zur Migration auf Alternativen wie Phone Link oder direkte OneDrive-Uploads. In den kommenden Monaten wird die Funktion vollstĂ€ndig verschwinden.

Experten raten zu dreifacher Datensicherung

Angesichts der anhaltenden Synchronisations- und Zugriffsprobleme empfehlen Branchenexperten eine robuste Backup-Strategie fĂŒr Microsoft-365-Umgebungen. OneDrive bietet zwar die „Known Folder Move"-Funktion zum Schutz von Laptop-Daten, doch Analysten schlagen den 3-2-1-1-0-Ansatz vor: Drei Kopien der Daten auf zwei verschiedenen Medientypen, davon eine extern, eine unverĂ€nderbare Kopie – plus regelmĂ€ĂŸige Tests, um Nullfehler bei der Wiederherstellung zu garantieren. Drittanbieter-Backuplösungen fĂŒr diese Umgebungen kosten derzeit zwischen zwei und vier Euro pro Nutzer und Monat.

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