Windows, Startmenü

Windows 11: Startmenü wird 70% schneller, volle Kontrolle neu

30.05.2026 - 08:31:07 | boerse-global.de

Microsofts neue Windows 11 Insider Preview erlaubt erstmals das komplette Ausblenden von Startmenü-Bereichen und bringt ein Performance-Update.

Windows 11: Startmenü wird 70% schneller, volle Kontrolle neu - Foto: über boerse-global.de
Windows 11: Startmenü wird 70% schneller, volle Kontrolle neu - Foto: über boerse-global.de

Der Software-Riese kündigt tiefgreifende Änderungen für das Betriebssystem an. Nutzer erhalten erstmals die volle Kontrolle über das Startmenü.

Am 29. Mai 2026 veröffentlichte Microsoft die Windows 11 Insider Experimental Preview Build 26300.8553. Sie bietet Anwendern die größte Freiheit bei der Gestaltung des Startmenüs seit dem Start des Betriebssystems. Die Neuerungen adressieren langjährige Kritikpunkte und bringen zudem spürbare Geschwindigkeitsvorteile.

Anzeige

Was hinter dem neuen Startmenü, dem Teams-Chat und weiteren Funktionen wirklich steckt, erfahren Sie in diesem kompakten Ratgeber. Diese 3 Windows-11-Neuheiten entdecken

Individuelle Anpassung ohne Grenzen

Die wichtigste Neuerung: Nutzer können die Bereiche „Angeheftet", „Zuletzt verwendet" und „Alle Apps" unabhängig voneinander ein- oder ausblenden. Möglich ist sogar ein komplett leeres Startmenü – ein radikaler Bruch mit der bisher starren Vorgabe.

Der Bereich „Empfohlen" heißt künftig schlicht „Zuletzt verwendet". Drei Größenoptionen stehen zur Wahl: Klein, Groß und Automatisch. Auch das Profilbild und der Kontoname lassen sich ausblenden. Ein Manko bleibt: Das freie Ziehen der Menüränder zur Größenanpassung ist noch nicht möglich, wie Tester am 30. Mai 2026 berichteten.

Weitere Verbesserungen umfassen die Suche nach Teilzeichenfolgen sowie Korrekturen für die Taskleiste. Microsoft arbeitet zudem an einem Fix für schwarze Ränder beim Vergrößern von WinUI-3-Anwendungen – die Auslieferung ist für den Sommer geplant.

Das „Low Latency Profile" macht den Unterschied

Parallel zu den optischen Änderungen liefert Microsoft ein technisches Update für mehr Systemgeschwindigkeit. Das Update KB5089573 für Windows 11 Versionen 24H2 und 25H2 führt das Low Latency Profile (LLP) ein.

Die Technik nutzt kurze CPU-Bursts von ein bis drei Sekunden, um Benutzeroberflächen-Interaktionen zu priorisieren. Die Ergebnisse sind beeindruckend: Flyouts öffnen sich bis zu 70 Prozent schneller, App-Starts verbessern sich um 40 Prozent. Die Öffnungszeit des Startmenüs sank von 150–200 Millisekunden auf rund 50–80 Millisekunden auf unterstützter Hardware.

Das LLP nutzt herstellerspezifische Technologien wie Intel Speed Shift, AMD Precision Boost und Arm Energy Aware Scheduling. Der größte Gewinn zeigt sich auf schwächerer Hardware, doch auch leistungsstarke PCs profitieren von flüssigeren Übergängen. Das Update ist derzeit optional und wirkt primär auf native Windows-Shell-Erlebnisse – eine Ausweitung auf Drittanbieter-Anwendungen ist geplant.

Anzeige

Trotz neuer Performance-Updates zögern viele Nutzer beim Wechsel auf Windows 11 – ein kostenloser Expertenreport zeigt nun, wie der Umstieg ohne Risiko und Datenverlust gelingt. Windows 11 Starterpaket jetzt kostenlos anfordern

„Windows K2": Die große Migration steht bevor

Beide Updates sind Teil eines internen Projekts namens „Windows K2", das Microsoft am 29. Mai 2026 bestätigte. Ziel ist die Migration zentraler Komponenten – darunter Startmenü, Ausführen-Dialog und Datei-Explorer-Eigenschaften – zu nativem WinUI 3.

Bereits Anfang dieser Woche veröffentlichte Microsoft das Windows App SDK 2.0. Das K2-Projekt experimentiert zudem mit einer flexibleren Taskleiste, die Optionen für die Neupositionierung, die Anpassung der Symbolausrichtung und die Anzeige von App-Beschriftungen bietet.

Drittanbieter-Tools bleiben gefragt

Die offiziellen Updates kommen nach Jahren, in denen Nutzer auf Drittanbieter-Software angewiesen waren. Berichte vom 28. Mai 2026 zeigen, dass Tools wie Stardocks Start11 weiterhin beliebt sind – sie bieten Layouts und Taskleisten-Konfigurationen, die Microsoft erst jetzt nativ integriert.

Obwohl die neuen experimentellen Builds mehr Kontrolle bieten, bleiben erweiterte Funktionen wie freies Größenanpassen und pro-Monitor-Taskleisten-Beschriftungen vorerst externen Tools oder Community-Modifikationen wie Windhawk vorbehalten. Die Einführung des Low Latency Profile und der K2-Initiative deuten jedoch auf einen Strategiewechsel hin: Microsoft setzt künftig stärker auf Performance und Modularität der Windows-Shell.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | wissenschaft | 69446862 |