Windows-Update-Zertifikate: Microsoft setzt Frist bis 19. Juni 2027
Veröffentlicht am: 25.10.2026 um 15:33 Uhr | Redaktion boerse-global.deWie aus Berichten vom 25. Oktober 2026 hervorgeht, hat Microsoft am 8. Oktober 2026 eine umfassende Rotation der digitalen Zertifikate zur Authentifizierung der Windows-Update-Server angekündigt. Geräte, auf denen die neuen Zertifikate nicht rechtzeitig hinterlegt sind, verlieren bis Mitte 2027 den Zugang zu den Windows-Update-Diensten und erhalten in der Folge keine Sicherheits-Patches mehr.
Gestaffelte Fristen bis Mitte 2027
Der Übergang zu den neuen Zertifikaten ist mit festen Fristen versehen. Eine erste Ablauf-Charge betrifft ältere Plattformen sowie Server-Betriebssysteme und greift am 17. Mai 2027. Von diesem früheren Stichtag sind Windows 10 Enterprise 2019 LTSC, Server 2019 und Server 2016 betroffen.
Rechner und Server dieser Editionen, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht mit den aktualisierten Zertifikaten ausgestattet wurden, verlieren ab dem 17. Mai 2027 die Verbindung zu den offiziellen Update-Servern.
Für alle übrigen Windows-Editionen endet die Gültigkeit der bestehenden Zertifikate wenig später. Der finale Ablauf ist für den 19. Juni 2027 datiert. Bis zu diesem Stichtag müssen die betroffenen Installationen von Windows 10 und Windows 11 über die neuen Zertifikate verfügen, um weiterhin Aktualisierungen beziehen zu können.
Wer sichergehen möchte, dass der eigene PC auch nach solchen Umstellungen reibungslos funktioniert, findet in diesem kostenlosen Report eine einfache Anleitung für den Wechsel. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Daten und Programme ohne Risiko in das aktuelle System übertragen. Stressfrei zu Windows 11 – mit all Ihren Programmen und Dateien
Betroffene Systeme und Ausnahmen
Von den bevorstehenden Einschränkungen sind laut den Berichten insbesondere Geräte betroffen, bei denen Updates manuell deaktiviert oder vernachlässigt wurden und die daher keine automatischen Patches mehr laden können. Für Betriebssystemversionen, die nicht mehr offiziell unterstützt werden, führt die Umstellung zum direkten Verlust des Update-Zugangs. In diesen Fällen empfiehlt Microsoft ein Upgrade auf ein unterstütztes System.
Kein Handlungsbedarf besteht hingegen bei modernen Systemen. Windows 11 ab der Version 25H2 ist bereits mit den erforderlichen Zertifikaten versorgt, weshalb hier keine Maßnahmen erforderlich sind. Ebenfalls von der Umstellung unberührt bleiben Geräte, die über die Windows Server Update Services (WSUS) verwaltet werden.
Viele Nutzer zögern beim Umstieg auf ein neueres System, doch mit der richtigen Vorbereitung lassen sich technische Hürden leicht umgehen. Dieser Gratis-Report bündelt alles Wichtige, damit der Wechsel reibungslos klappt und Ihr Rechner sicher bleibt. Warum immer mehr PC-Nutzer jetzt auf Windows 11 umsteigen – und was sie vorher lesen
Manuelle Bereitstellung für Administratoren
Für Systeme, die sich weiterhin im regulären Support befinden, ist eine manuelle Installation der Patches über den Microsoft Update Catalog möglich. IT-Abteilungen in Unternehmen können die entsprechenden Patches über den Katalog beziehen und eigenständig verteilen, um die Zertifikate rechtzeitig vor dem Ablauf der Fristen auf den Endgeräten einzurichten und die fortlaufende Update-Versorgung sicherzustellen.
