ZahnĂ€rzte-Ausweise: eHBA verlieren ab 30. Juni GĂŒltigkeit
15.06.2026 - 13:17:11 | boerse-global.de
Ein 70-JĂ€hriger aus Grafenau (Landkreis Freyung-Grafenau) ist beim Online-Kauf eines Smartphones auf einen dreisten BetrĂŒger hereingefallen. Statt des bestellten Mobiltelefons enthielt das Paket einen Hammer, eine Zange und einen Zettel mit der Aufschrift âThank youâ.
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Bestellt, bezahlt â und leer ausgegangen
Der Rentner hatte das GerĂ€t ĂŒber die Verkaufsfunktion von Facebook bestellt. Der Kaufpreis von 199 Euro wurde bei einer PaketĂŒbergabe bar bezahlt. Die böse Ăberraschung folgte zu Hause: Im Paket steckte kein Smartphone, sondern billiges Werkzeug.
Die Polizei hat Ermittlungen gegen den unbekannten VerkÀufer eingeleitet. Der Vorfall zeigt, wie riskant private Online-GeschÀfte mit Elektronik sein können.
Experten warnen vor neuen Betrugsmaschen
Der Fall reiht sich in eine aktuelle Warnlage ein. VerbraucherschĂŒtzer und Polizei raten zur besonderen Vorsicht bei KĂ€ufen von Privatpersonen.
Parallel zu physischen BetrugsfĂ€llen mehren sich Hinweise auf verdĂ€chtige Kontobewegungen. Immer wieder berichten Verbraucher von unerwarteten KleinstĂŒberweisungen ĂŒber einen Cent. Laut Verbraucherzentralen und Polizei können solche Transaktionen dazu dienen, Konten auf ihre FunktionsfĂ€higkeit zu testen â etwa fĂŒr spĂ€tere LastschriftbetrĂŒgereien. In anderen FĂ€llen nutzen InkassobĂŒros diese Methode zur Kontaktaufnahme.
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DatenschĂŒtzer sehen darin einen VerstoĂ gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Betroffene sollten ihre Kontobewegungen genau prĂŒfen, bei Verdacht das Konto sperren lassen und Anzeige erstatten.
Frist lĂ€uft: Zahnarztausweise verlieren GĂŒltigkeit
Auch im Gesundheitswesen gibt es eine wichtige Frist: Die BundeszahnĂ€rztekammer (BZĂK) weist darauf hin, dass bestimmte elektronische Heilberufsausweise (eHBA) der Generation 2.0 zum 30. Juni 2026 ihre GĂŒltigkeit verlieren. Betroffen sind Ausweise mit spezifischen ChipsĂ€tzen, die Anfang bis Mitte 2025 ausgegeben wurden.
Ohne rechtzeitigen Austausch lassen sich digitale Anwendungen wie das E-Rezept oder die elektronische ArbeitsunfÀhigkeitsbescheinigung (eAU) nicht mehr nutzen.
