DĂ€nemark, Parlament

Rechtsliberaler will Regierung in DĂ€nemark bilden

08.05.2026 - 22:51:27 | dpa.de

DÀnemarks MinisterprÀsidentin Mette Frederiksen ist im ersten Anlauf mit dem Versuch gescheitert, eine neue Regierung zu bilden. Jetzt ist ihr rechtsliberaler Konkurrent am Zug.

Mette Frederiksen (links) will MinisterprÀsidentin in DÀnemark bleiben. Doch ihr erster Versuch einer Regierungsbildung ist gescheitert. Jetzt versucht es ihr Herausforderer Troels Lund Poulsen (rechts). (Archivbild) - Foto: Mads Claus Rasmussen/Ritzau Scanpix/dpa
Mette Frederiksen (links) will MinisterprÀsidentin in DÀnemark bleiben. Doch ihr erster Versuch einer Regierungsbildung ist gescheitert. Jetzt versucht es ihr Herausforderer Troels Lund Poulsen (rechts). (Archivbild) - Foto: Mads Claus Rasmussen/Ritzau Scanpix/dpa

Nach wochenlangen Verhandlungen hat DĂ€nemarks MinisterprĂ€sidentin Mette Frederiksen vorerst das Mandat fĂŒr die Bildung einer neuen Regierung verloren. Stattdessen darf nun der Rechtsliberale Troels Lund Poulsen die Chancen fĂŒr seine Wunschkoalition ausloten. König Frederik X. habe Poulsen gebeten, die Verhandlungen ĂŒber die Bildung einer Regierung zu fĂŒhren, teilte das dĂ€nische Königshaus mit. Zuvor hatte die Sozialdemokratin Frederiksen dem Monarchen eine neue sogenannte Königsrunde empfohlen.

Dabei werden alle Parlamentsparteien bei König Frederik X. vorstellig und geben bekannt, fĂŒr wen sie sich als Leiter der Regierungsverhandlungen aussprechen. Wer die grĂ¶ĂŸte UnterstĂŒtzung hinter sich vereint, darf als Erstes versuchen, eine Regierung zu bilden. Nach der ersten Königsrunde Ende MĂ€rz hatte Frederiksen dieses Mandat bekommen, bei ihren Verhandlungen bislang aber keinen Durchbruch erzielt.

RĂŒckschlag fĂŒr Mette Frederiksen - aber noch nicht das Aus

Nach der zweiten Königsrunde am Freitagabend ist nun Troels Lund Poulsen am Zug. Seine rechtsliberale Partei hatte bis zur Parlamentswahl gemeinsam mit den Moderaten des frĂŒheren MinisterprĂ€sidenten Lars LĂžkke Rasmussen zur Regierung von Frederiksen gehört. Nun könnte Poulsen versuchen, eine Koalition aus Parteien des bĂŒrgerlich-konservativen Lagers auf die Beine zu stellen.

FĂŒr Mette Frederiksen bedeutet das nicht zwangslĂ€ufig das Aus. Denn auch fĂŒr Poulsen dĂŒrfte die Regierungsbildung keine leichte Aufgabe werden. Eine dritte Königsrunde - und eine dritte Amtszeit fĂŒr Frederiksen - sind damit noch nicht ausgeschlossen.

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
de | ausland | 69295424 |